Krefeld. Natur, bunt und mit Elchen?

Hallo zusammen,

traumhaftes Wetter begrüßte mich heute Morgen, eine Wohltat nachdem ich gestern Morgen im fiesen, kalten Nieselregen am Flughafen auf den Bundespräsident gewartet habe. Die Entscheidung heute eine Runde auf dem Rad durch Krefeld zu drehen fiel entsprechend leicht und so ging es gegen Mittag bei strahlend blauem Himmel an der Mediothek los.

Als erstes wollte ich ein bisschen durch die City radeln, da einer unserer Leser auf der Facebookseite die Straße „Zum Alten Grünen Weg“ ins Gespräch gebracht hatte, war auch das ein Ziel. Man muss schon ein wenig danach suchen, oder sich auskennen, die Straße, welche vom Wetswall abzweigt wirkt eher wie eine Einfahrt auf einen Hinterhof, ist aber eine reguläre, wenngleich sehr enge Straße.

Dort findet man, neben herrlichen alten Garagentoren, auch die Räumlichkeiten einer Kunstiniative, den 35blumen. Heute war dort leider geschlossen, die Heizung ist hinüber, aber schaut mal auf die Website hier, das Projekt ist wirklich spannend. HIER GEHT ES ZU DEN 35blumen.

Ach ja, an dieser Stelle auch gleich mal der, obligate, Hinweis, niemand hat mich beauftragt oder gar bezahlt diesen Blogpost zu verfassen. Ein bisschen Kunst gab es aber dennoch. Ich habe es mir ja mittlerweile angewöhnt, mit offenen Augen durch Krefeld zu fahren. Zum einen rettet es einem das Leben wenn man radelt, zum anderen kann so wunderbare Kleinigkeiten entdecken, die diese Stadt lebens- und liebenswert machen. Das hier zum Beispiel.

Oder an anderer Stelle diese Ameisen hier, dafür musste ich dann allerdings in die Hocke gehen ;). Macht das mal, nehmt mal Eure Umgebung ganz bewusst wahr, es gibt so viel zu entdecken.

Mein nächstes Ziel war der Wald rund um den Stadtteil Forstwald, ich habe mich aber erst in Richtung Fichtenhain gewandt und bin dort ein wenig durch die Ansiedlungen geradelt, den japanischen Garten dort kannte ich schon, diesen netten Weiher mit Fußweg drumherum aber nicht. Echt nett dort. Das es dort solche Ecken und Nischen gibt meint man ja gar nicht, wenn man am Gewerbegebiet mit dem Auto vorbeifährt.

So ganz ohne ignorante Menschen geht es dann auch an einem Sonntag nicht, hm? Was soll ich sagen, dieser LKW-Fahrer hat mich dann schon etwas genervt, hat er seinen LKW doch mitten auf dem Fuß- und Radweg geparkt. Das gewinnt an Dreistigkeit, wenn man weiß, dass auf der ganzen Hans-Günther-Sohl Straße noch etliche Plätze frei waren, diese Parkaktion also gar nicht nötig war…

Über die Anrather- und Hückelsmaystraße ging es dann weiter nach Forstwald. Der Eingang in den Wald wurde kritisch von diesem Adler bewacht, er ist Teil des Denkmals an der Hückelsmay. Es erinnert an die Schlacht bei Krefeld im Jahre 1758, genau wie die Kanone, die gegenüber vor dem gleichnamigen Landgasthof steht. Heute ist das Durchqueren des seit 1929 zu Krefeld gehörenden Waldes deutlich friedlicher.

Es zeigten sich erste Spuren von grün, die kräftige Farbe tat nach dem grauen Wetter gestern heute richtig gut. Mittlerweile hatte es sich zwar bewölkt, aber immer wenn die Sonne rauskam, war es richtig warm und der leichte Wind machten die Tour und auch die kurzen Fotoshalte richtig angenehm.

Ein ganz kleines Stück ging es dann durch Tönisvorst, bevor ich wieder Krefelder Straßen unter den Reifen hatte. Sagte ich schon, dass es spannende Dinge zu entdecken gibt, wenn man nur die Augen offen hält. Trotz den Warnschildes habe ich aber keine Elche entdecken können, dabei hab ich gründlich geschaut. Ein paar Krähen und zwei Katzen hab ich gesehen, immerhin. 😉

Ich weiß ja, dass die Stadt Krefeld ein Millionenprogramm für die Instandsetzung und den Neubau von Radwegen am Start hat, darüber freue ich mich auch, auch wenn es mir als Radler natürlich immer zu langsam geht, aber ich sehe, dass sich etwas tut und bin nicht polemisch genug, zu glauben, man könnte die Weg herhexen. Aber, mal ganz im Ernst, wer sich diese Ausbesserung ausgedacht hat, radelt nicht oft selbst, oder? Auf jeden Fall eine fiese Stelle auf der Gatherhofstraße.

Neben vielen kleinen Kunstwerken am Wegesrand schaue ich bei bemalten Garagentoren auch immer zweimal hin, manche sind eher geht so und einige sind richtige Kunstwerke, entscheidet selbst, in welche Kategorie das hier fällt, ich fand es wirklich gut gemacht, und Farbe hat einer Siedlung noch nie geschadet.

Nach knappen 23 Kilometern war ich wieder zurück. Ich hoffe, ihr habt das schöne Wetter auch nutzen können, mir hat es wieder sehr gut getan. Ich hoffe, die kleine runde durch Krefeld hat Euch gefallen. Macht Euch doch auch mal auf die Suche nach den spannenden Details. Ich habe noch einen Relive Clip angehangen. Viel Spaß damit 😉

Euer Martin

 

 

 

 

 

 

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