Die Helden von Buchholz – Christoph 9

Hallo Leute,

das Wetter sorgt dafür, dass es gleich den zweiten Post ohne Fahrrad als Thema gibt. Ich war mal wieder in meiner Vergangenheit unterwegs…und habe sie mit der Gegenwart verknüpft. Aber, der Reihe nach. Seit ich 6 Jahre alt bin interessiere ich mich für die Fliegerei, und das in allen Facetten. Als gebürtiger Duisburger kannte ich so natürlich auch „Christoph 9“, unseren Rettungshubschrauber am Unfallklinikum in Duisburg-Buchholz. Als Kind bin ich mit meinen Eltern oft im Naherholungsgebiet „6-Seen-Platte“ spazieren gegangen und besonders langsam wurden wir immer an der Stelle, an der man über einen kleinen Zaun auf den Hubschrauberlandeplatz des Krankenhauses gucken konnte. Damals stand dort, wenn sie nicht im Einsatz war, immer eine knallorangene BO-105. Eben das damals aktuelle Dienstmuster des Rettungshelis „Christoph 9“.

Seit einiger Zeit schon hat der Heli eine Website, diese wird vom Förderverein betrieben, aber seit kurzem ist man auch auf Facebook mit dem „Luftrettungszentrum Christoph 9“ unterwegs. Für mich natürlich ein guter Grund dort mal wieder vorbei zuschauen und ein paar Bilder zu machen.

Mittlerweile fliegt man dort keine BO-105 mehr, sondern eine moderne EC-135, die Farbe ist aber immer noch Orange und das Team ist immer noch nett, offen und fix unterwegs.

Innerhalb von zwei Minuten wird aus dem abgestellten Heli ein fliegendes Rettungsmittel, welches binnen kürzester Zeit beim Patienten ist. Ich fühle mich, eben weil ich ein stückweit mit der orangenen Hummel groß geworden bin, dem Hubschrauber verbunden. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass er da ist.

Ähnlich wie damals, als ich mir das Team hinter der Facebookseite des Luftrettungszentrums 29 in Hamburg angesehen habe, plane ich auch dieses Mal einen kleinen Bericht über Christoph 9 auf der Mediotheksseite. Dabei ist jetzt natürlich die regionale Verknüpfung eine ganz andere, schließlich wird Chris 9 auch in Krefeld immer wieder am Himmel gesehen und eingesetzt.

Es ist wie bei all denen, die sich um unsere Sicherheit kümmern, man hofft, dass man sie nie braucht, aber wenn, dann ist es gut zu wissen, dass schnelle Hilfe kommt. Und Christoph 9 ist schnell ;). Ich habe im Text ein paar interessante Links eingebaut, die ich Euch ans Herz lege, ist schon spannend, die Infos rund um den Heli. Allen voran natürlich die Facebookseite und die Website, aber auch einen Zeitungsartikel und einen Link zu einer SpiegelTV Reportage. Dabei geht es zwar um die Kollegen aus Hamburg, aber der Arbeitsalltag wird ein wenig beleuchtet. Wenn ihr auf die Bilder klickt, gibt es einige davon auch in groß anzusehen. Der Post auf der Mediotheksseite folgt in den nächsten Tagen. Wie immer hoffe ich, es hat Euch gefallen…

An dieser Stelle auch nochmal ein rieeesiges Dankeschön an das Team, welches mich so frei hat Fotos machen lassen. Vielen Dank, ich komme gerne wieder…aber nur als Besucher, nicht als „Fracht“ 😉

Euer Martin

 

Efteling – oder die Wasserschlacht von Nordbrabant

Hallo zusammen,

heute gibt es mal wieder einen Eintrag ganz ohne Fahrrad. Seit einiger Zeit planen wir mit einigen Arbeitskollegen eine Tour in den niederländischen Freizeitpark Efteling in Nordbrabant. In der Wintersaison ist es dort, ähnlich wie im Phantasialand, winterlich dekoriert und es kann ganz nett sein. 😉 Die Wettervorhersage war unfair und mies. Am Sonntag vor unserer Tour, Sonne, am Dienstag nach unserer Tour, Sonne…am Montag: Regen und stürmische Böen. Aber, man ist ja nicht aus Zucker und anders passte der Termin auch nicht, also…ab gehts. Mit 37,50 Euro ist der Eintritt kein Schnäppchen, aber besonders unschön habe ich empfunden, dass man da nochmal 10 Euro für den Parkplatz drauflegen muss. Saftig. Dank des Wetter aber zumindest direkt in Reihe Eins 😉

Aus dem gleichen Grund gab es auch keine Warteschlangen an den Kassen und wir konnten schnell duchgehen. Das gesamte Personal, auf welches wir im Park getroffen sind war sehr hilfsbereit und freundlich.

Unser erster Gang führte in den Märchenwald, das ursprüngliche Herz des Parks. Dort werden die bekanntesten Märchen anhand von Figuren und Dioramen erzählt. Wirklich ganz nett gemacht.

Im Park gab es tatsächlich viele winterlich geschmückte Dinge zu entdecken. Man musste manchmal etwas genauer hinschauen, aber die Idee, Rapunzel wärmende Ohrschützer oder dem Vogel Rok eine Weihnachtsmütze zu verpassen war schon pfiffig.

Der Einsatz von Kunstschnee, Tannenbäumen, Geschenken und nicht zuletzt vielen, offenen Feuerstellen, rundete das Bild dann ab. An einem kalten, vielleicht leicht schneeigen Dezembertag macht das sicher einiges her….heute waren wir nur für die Wärme des Feuers dankbar 😉

So richtig Spaß machte das alles bei dem Wetter nicht. Wir haben uns natürlich nicht unterkriegen lassen, weil wir ja mit netten Menschen unterwegs waren, aber, der Entschluss, das Ganze bei besserem Wetter zu wiederholen steht auf jeden Fall.

Eine Achterbahn haben wir dann aber doch noch mitgenommen und waren danach dann vollends durchnässt 😉

Ein Highlight des Parks will ich Euch aber nicht vorenthalten. Diejenigen, die als Kinder schon dort hingefahren sind, werden sich sicher erinnern…die sprechenden Mülleimer. Im Park verteilt gibt es Mülleimer, welche als Figuren gestaltet sind. Diese fragen die Besucher nach Papier. Ein absoluter Klassiker…

Nass, 50 Euro ärmer aber glücklich machten wir uns dann wieder auf den Heimweg. Aber, wie schon gesagt….wir kommen wieder 😉

Euer Martin

Kleine Tour vor der Arbeit

Hallo zusammen,

mein Leben ist gerade ziemlich hektisch und stressig, Veränderungen stehen an und auch sonst ist es, wie heißt es bei Facebook so schön, kompliziert ;). Was mir, eigentlich immer, hilft, ein bisschen klarer zu sehen ist Wasser. Ich sitze einfach gern am Wasser und lasse die Gedanken treiben. Wenn man dazu noch das Erlebnis „radeln“ nimmt, ist es eigentlich perfekt. Heute habe ich Spätdienst, das heißt, ich kann ein wenig später anfangen. Das Wetter heute früh war perfekt, also ging es aufs Rad. Von der Mediothek aus führte mich der erste Weg in den Schönwasserpark. Gerade jetzt im Herbst ist das dort echt was fürs Auge.

Ein bisschen die Luft und das Wasser genießen und dann wieder aufs Rad und straight in Richtung Uerdingen. Wenn wir über Wasser sprechen, hier in Krefeld, dann ist das natürlich auch der Rhein. Eigentlich sitze ich gern am Meer, das war aber jetzt doch etwas weit, also musste der Rhein herhalten.

Die Arbeit rief, also war die kurze Pause auch schnell wieder beendet und ich richtete das Rad in Richtung Krefeld Mitte aus. Über die Friedrich-Ebert-Straße ging es zurück. Einige unbedacht geöffnete Autotüren und forsche Rechtsabbieger später kam ich dann an diese netten Kästen vorbei, wie schon gesagt, mit offenen Augen durch Krefeld führt oft zu interessanten Einblicken 😉 .

Knappe 17 Kilometer waren es dann am Ende, sicherlich keine Weltreise, aber um den Kopf mal frei zu bekommen gar nicht so schlecht. Ich hab euch wieder einen kleinen Relive Clip dagelassen und hoffe, es gefällt Euch ein wenig.

Euer Martin

Herbst – meine liebste Jahreszeit

Hallo zusammen,

die letzte Woche war ziemlich stressig und ziemlich regnerisch, deshalb hab ich es einfach nicht aufs Rad geschafft. Das soll diese Woche anders werden, deshalb habe ich gleich heute Mal damit angefangen. Was soll ich sagen, ich liebe den Herbst. An dieser Jahreszeit ist für mich einfach alles perfekt, die Luft ist oftmals kühl und klar, ideal zum fotografieren, die Heuschnupfensymptome halten sich in Grenzen und vor allem begeistert mich die Natur mit ihren Farben. Heute bin ich nur eine kleine Runde geradelt, einmal bis nach Forstwald…und dann kommt die Sonne raus und es ist einfach herrlich.

Ich bin, wie so oft in der letzten Zeit, an der Mediothek gestartet und erstmal durch die Seiten- und Nebenstraßen geradelt. Wie schon so oft geschrieben, man entdeckt interessante Dinge, wenn man die Augen auf hält. Dieser Verteilerkasten macht schon was her…

Und, seinen wir ehrlich, fotogener kann man seinen wunderschönen, weißen 911er nicht vor seinem weißen Haus parken. Sie ja fast aus, wie aus einem Porsche-Prospekt. Ob ich die eingeschlagenen Vorderräder als Eyecatcher cool finde, oder ob es besser ausgesehen hätte, wenn sie gerade stünden? ich weiß es nicht ;).

Nun ja, es ging weiter in Richtung Forstwald. Überall liegt jetzt Laub, es ist in den letzten Tagen deutlich frischer geworden und auch das Leben auf den Straßen wird ruhiger. Als ich an einer schönen, großen Wiese vorbeigekommen bin, fiel mir dieses Schild auf, wie kann man denn in Deutschland von einer Spielwiese reden….und dann ausgerechnet das Fußballspielen verbieten. Erfreulicherweise sahen das die beiden Jungs und das Mädel ähnlich und kickten wild drauf los.

Im Forstwald selbst habe ich die Kamera dann mal Kamera sein lassen und es einfach genossen auf dem frischen Laub, fast völlig geräuschlos, dahin zu rollen. Einfach ein schönes Gefühl. Wenn man sich dann mal im Sattel aufrichtet, die Arme weit spreizt und tief einatmet….das ist wie ein Kurzurlaub.

Am Forstwaldhaus hab ich dann doch nochmal zur Kamera gegriffen, das Reh guckte so fotogen 😉

Dann ging es auf direktem Wege wieder zurück, eine kleine Runde zwar, aber ich hätte es mir heute nicht verziehen, wenn ich bei dem Wetter nicht im Sattel gesessen hätte. Ich habe euch wieder einen Relive Clip angehangen und hoffe, es hat Euch gefallen.

Liebe Grüße, Euer Martin

Das #FreitagsFahrrad

Hallo zusammen,

es ist mal wieder Zeit für ein FreitagsFahrrad. Das heutige Bild wirft mich lange in der Zeit zurück. Es zeigt mein Lakota-Rad, das war im Jahr 2013. Kinder, wie die Zeit vergeht…

Damals hatte ich wohl auch noch etwas weniger Heuschnupfen ;). So, ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende, vielleicht kommt man ja doch mal ein bisschen aufs Rad.

Euer Martin

 

MKVA Krefeld – Wohin mit dem Müll?

Hallo zusammen,

es ist mal wieder Zeit für einen kleinen „Off-Topic“ Beitrag, heute also keine Radtour, sondern eine spannende Besichtigung in der „Müll- und Klärschlammverbrennungsanlage“ in Krefeld. Durch den Kontakt in einer Krefelder Facebookgruppe hatte ich heute die Gelegenheit an einer Führung durch die MVA in Krefeld neben dem Elfrather See teilzunehmen. Nachdem sich unsere Gruppe und die beiden, sehr sympathischen und kompetenten Gastgeber der EGK im Verwaltungstrakt getroffen haben, gab es erst einmal eine fundierte Einführung in das Thema Kläranlage und Müllverbrennung anhand eines Modells der Anlage.

Die Daten und Fakten waren schon ziemlich faszinierend. Ich habe nicht gewusst, wie kompliziert es ist, Müll zu verbrennen und welch großes Einzugsgebiet die MVA in Krefeld hat, selbst Hausmüll aus London wird bei uns verbrannt. Dazu aber später mehr. Nach einem kurzen Infofilm ging es dann raus an die Anlage, natürlich nicht, ohne sich vorher ein bisschen umzuziehen ;).

Die Anlage in Krefeld ist riesengroß und besteht neben der Müllverbrennung auch noch aus einem großen Klärwerk für die Krefelder Abwässer. Obwohl wir in den Erklärungen vorab auf beide Entsorgungen eingegangen sind, stand heute die Müllverbrennung im Vordergrund.

Interessant übrigens an dieser Stelle die Info, dass es bislang noch nicht einmal „streng“ gerochen hat oder ähnliches. Die Sorge haben ja viele, wenn sie an das Thema Müllverbrennung denken. Ich schrieb „bislang“, der einzige Ort, wo wir dann auch mal tatsächlich Müllgeruch wahrgenommen haben war am Eingang zum sogenannten Müllbunker. Dort liefern die Müllwagen den Müll an und kippen ihn dann in den Bunker.

Eigentlich war danach ein Besuch in einer Krankanzel geplant, von dort hätten wir von hoch oben in den Müllbunker schauen können und gesehen, wie der Müll gemischt wird um einen optimalen Brennwert zu erhalten. Leider machte uns die Technik einen Strich durch die Rechnung und wir kamen wegen eines defekten Aufzuges nicht in den Genuss, haben den beiden tollen Erklärern aber das Versprechen abgenommen, das beim nächsten Mal zu machen ;).

Stattdessen ging es in den Leitstand der Anlage. Ziemlich spannend dort, hat ein bisschen was von Housten Control, viele Monitore, etlichen Zahlenkolonnen und konzentrierte Mitarbeiter.

Durch die Rauchgasreinigungsanlage ging es dann wieder runter auf den Boden der Tatsachen ;).

Zwei weitere interessante Dinge, zum einen die Schlacke, also das, was vom Verbrennen übrig bleibt. Das Ganze ist kein Abfall, sondern ein Wertstoff. Diese Schlacke wird im Straßenbau eingesetzt. Als wir gerade einen Blick in den Schlackebunker warfen, wurde ein LKW mit dem Stoff beladen.

Und dann war da noch London. Müll aus London? Ja genau. Schon spannend. Die britische Hauptstadt wird mit LKWs vom Festland aus mit Waren aller Art versorgt. Damit diese LKW nicht mit einer, kostenintensiven, Leerfahrt wieder zurückkommen, nehmen sie, in Folie gepressten Hausmüll mit. Und der wird dann am Ende des Tages eben auch in Krefeld verbrannt.

Alles in allem war das eine wirklich spannende und interessante Tour, auf der es fast nie gestunken aber ganz oft Ah ha Erlebnisse gegeben hat. Ein letzter Blick zum, online vom Landesumweltamt überwachten, Schornstein…

..und dann ging es zurück zum Anfang. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Beate für die ORGA und an die EGK und ihre ÖA Mitarbeiter, welche die Führung zu einem Erlebnis gemacht haben.

Wer sich noch ein paar Infos über eine moderne Verbrennungsanlage ansehen möchte, dieser Film hier ist ganz gut.

Wie immer hoffe ich, es hat Euch gefallen.

Euer Martin

Entenfang, Flughafen und ein bisschen Uerdingen

Hallo zusammen,

nach dem Nieselregen gestern versprach der Wetterbericht heute Bewölkung mit Sonne. Also hab ich recht schnell den Plan gefasst, auch heute wieder eine Radtour zu machen. Ein bisschen länger als gestern sollte es werden, dass es am Ende 56 Kilometer wurden, hatte ich so allerdings nicht im Sinn. Ich hatte mir eine Route mit Komoot geplant, welche ich dann später geändert habe, allerdings dieses Mal nicht in der Kategorie „Fahrradtour“, sondern „Mountainbike“. Das führte dazu, dass mich das Routing gern mal querfeldein führte. Aber zuerst ging es brav auf Asphalt von der Mediothek in Richtung Uerdingen.

Kurz hinter der Rheinbrücke ging es aber schon los. Mein Weg führte mich nicht die Straße weiter in Richtung Mündelheim, sondern es ging scharf rechts ab und dann durch die Felder in Richtung Duisburg weiter.

Das ist schon deutlich anstrengender als über Asphalt zu fahren, obwohl es ja einige Radwege gibt, da würde ich das so nicht stehen lassen ;). Aber es macht auch Spaß, man muss sich halt nur konzentrieren, sind doch einige Löcher in so einem Acker.

Irgendwann ging es dann auf die Krefelder Straße und in Richtung Ungelsheim weiter. Das Wetter war mittlerweile richtig herrlich, sonnig, nicht zu warm und noch relativ windstill.

Ich versuche ja immer mit offenen Augen und offenem Geist durch die Welt zu radeln. Heute hat mich das mit einem netten Typen bekannt gemacht, der auf einer Baustelle mit seinem ferngesteuerten Unimog unterwegs war. Wir kamen kurz ins Gespräch und er hat an dem Wagen unheimlich viel selbst modifiziert. Das Ding hat sogar eine Winde, mit der er sich selbst aus dem Dreck ziehen kann. Die Bilder gibt es beim Klick auch in groß, schaut mal.


Spannendes Hobby. Mein Weg führte mich weiter in Richtung Duisburg. Als Zwischenziel hatte ich mir den See „Entenfang“ gesetzt, direkt an der Duisburger Grenze zu Mülheim. Dafür ging es dann durch den Wald und, wieder dank der „Mountainbike“ Auswahl bei Komoot, über solche Wege. Ihr könnt Euch vorstellen, wie meine Klamotten und mein Rad jetzt aussehen? Aber cool war es ;).

Über die Bahngleise der Strecke von Duisburg nach Düsseldorf ging es dann an den Entenfangsee. Und hier waren die Wege auch wieder richtig schön. Man radelt wie durch einen Baumtunnel. Sehr angenehm.

Nächstes Ziel: Die Nordbahn des Düsseldorfer Flughafens. Neben der Bahnstrecke her ging es vom Entenfang nach Lintorf. Dort ist ein ziemlich bekannter und bei Eisenbahnfotografen beliebter Fotopunkt für Eisenbahnfotografie. Ich wollte mich nicht lange aufhalten, also hab ich nur fix einen Zug abgelichtet und bin dann weitergeradelt.

Sagte ich schon, dass diese Mountainbike-Idee, sagen wir, geht so war? Als Komoot plötzlich meinte „Jetzt links“ hab ich kurz überlegt und mir dann gesagt, so what!?, also ab in den Wald…Wurzel hin oder her.

Wieder über Bahngleise, dieses Mal die Hauptpersonenstrecke zwischen Duisburg und Düsseldorf ging es dann direkt in Richtung Flughafen. Dort ist es ziemlich leer auf dem Vorfeld geworden, seit die Air Berlin Flieger nicht mehr da sind. Ich bin dann den Weg parallel zur Nordbahn geradelt und habe immerhin einmal kurz draufgehalten als sich dieser Germanwings Airbus in die Lüfte erhob.

Vom Flughafen aus ging es nach Kaiserswerth. Nachdem ich bei einer der letzten Touren an der Fährstelle dort nach Meerbusch am Rhein stand, war die Fähre nicht da. Sie war als Kirmesfähre in der Düsseldorfer Altstadt eingesetzt. Dieses Mal hatte ich mehr Glück, die „Michalea II“ lag auch passend auf der Kaiserswerther Seite und hat mich schnell und sicher über den Fluss gebracht.

So langsam wurden mir die Beine schwer, aber das Ende der Tour war ja mittlerweile greifbar. Vom Rhein aus führte mich meine Route nach Lank-Latum. Dort ist sicherlich eines der interessantesten Gebäude der stählerne Wasserturm von 1912.

Jetzt war es nur noch ein Katzensprung zurück nach Krefeld. Es ging wieder über die Felder und so langsam wurde es auch frischer, der Wind war da und die Sonne verschwamm so ein wenig hinter Hochnebel. Einen letzten Anstieg galt es noch zu bewältigen, über die Autobahn… 😉

Die letzten Meter noch und dann war eine wirkliche schöne Tour zu Ende. Wie gesagt, 56 Kilometer waren es am Ende. Dieses Mal hänge ich Euch auch mal wieder die GPS Daten an, wer die Tour nachradeln möchte, zieht euch was an, was dreckig werden darf ;). Wie immer hoffe ich, es hat Euch gefallen…

GPS Daten

Euer Martin

 

3.000 Kilometer und ein bisschen Uerdingen

Hi Leute,

heute ist Reformationstag, oder Halloween, je nach Gusto. In diesem Jahr ist das ein nationaler Feiertag. Das haben wir Martin Luther zu verdanken, der heute vor 500 Jahren seine Thesen an die Kirchentür genagelt hat. In diesem Sinne, vielen Dank, Martin. Der freie Tag lädt ja quasi dazu ein, sich ein wenig aufs Rad zu schwingen. Obwohl das Wetter alles andere als einladend war heute, habe ich also eine kleine Runde gedreht. Dabei habe ich auch die 3.000 Kilometer pro Jahr Marke geknackt. Das mag für den einen oder anderen Radler nicht so furchtbar viel sein, aber ich bin schon ein wenig stolz auf mich. Nach den erreichten Kilometern im vorigen Jahr hatte ich mir als Jahresziel 2.500 Kilometer gesetzt.

Jetzt sind es schon 3.020 und das Jahr hat ja noch ein paar Tage. Nun ja, mal sehen, wie viele es dann am Ende werden. Die heutige Tour führte mich mal wieder nach Uerdingen, ich bin dann schon ein großer Freund des Rheins und schaue gerne auf den Fluss. Unterwegs traf ich diesen netten Gesellen hier.

Keine Bange, lief nicht einfach so in Krefeld umher, sondern kam mir auf dem Weg am Zoo vor die Linse.  Ich bin heute mal nicht die Uerdinger Straße hinunter gefahren, sondern parallel dazu, am Zoo vorbei und durch den Sollbrüggenpark. Es ist schon wirklich schön in Krefeld…wenn man an den richtigen Ecken radelt.

Weiter führte mich die Route dann über die Alte Krefelder Straße bis zum Marktplatz in Uerdingen. Dort und dann ein paar Meter weiter am Rhein habe ich eine kurze Pause gemacht. Uerdingen ist schon ganz hübsch. Auch wenn es an diesem Feiertag wie ausgestorben da lag.

Ganz anders sah es an der Rheinpromenade aus, dort flanierten etliche Spaziergänger und es war ein buntes Treiben. Es ist schon so, der Fluss zieht die Menschen an. Ich war nur ein paar Minuten vor Ort, hab mich aber über die „Forza“ gefreut, ein schönes, kleines Binnenschiff, Baujahr 1962. Sie fuhr von Düsseldorf nach Duisburg und liegt jetzt dort im Hafen.

Ein Stückweit fuhr ich noch am Rhein entlang, dann ging es langsam wieder zurück, Richtung Innenstadt. Durch einige Parks und erneut an der Burg Linn vorbei kam ich dann nach knappen 20 Kilometern wieder am Ausgangsort an. Was soll ich sagen, es hat die ganze Fahrt über genieselt, aber es tat einfach gut an der frischen Luft zu sein. Wie immer habe ich euch einen kleinen Relive Clip mitgebracht.

Ich hoffe, ihr hattet und habt einen schönen Feiertag und könnt den Abend genießen.

Euer Martin

Auf zur Streuff Mühle

Hallo Leute,

diese Woche war ich wenig auf dem Rad, wenn das Wetter gut war, hatte ich keine Zeit und wenn ich Zeit hatte, war das Wetter mies. Also hat es tatsächlich bis Samstag gedauert, bis ich mal wieder eine kleine Runde drehen konnte. Ich bin wieder an der Mediothek gestartet, da steht mein Rad zu Zeit und habe mich dann erst mal ein wenig durch die Innenstadt geschlängelt. Auf interessante Wandmalereien trifft man da.

Dießem, Fischeln und Stahldorf und dann durch Fichtenhain in Richtung Forstwald. Es ist eine ganz andere Welt, wenn man aus der hektischen Stadt in den Wald fährt. Ruhe, frische Luft und das bunte Laub zur Zeit, einfach herrlich.

Das ich statt den, allerdings auch sehr matschigen, normalen Weg durch den Wald, den Reitweg erwischt habe, machte die Strecke deutlich anstrengender….und das Rad deutlich dreckiger. Spaß hat es trotzdem gemacht.

Aus dem Wald heraus ging es dann auf direktem Wege nach St. Tönis und dort zu Streuff – Mühle. Diese Mühle steht mitten im Stadtbild und wurde schon 1769 gebaut. Beim großen Orkan Kyrill verlor sie ihre Flügel. Durch den Heimatverein, viele Spenden der Bürger und eine große Krefelder Firma wurde sie restauriert und ist jetzt wieder mehr Tönisvorster Wahrzeichen denn je.

Von dort aus ging es dann, fast auf direktem Wege, wieder zurück nach Krefeld. Zwischen den Feldern wurde es dann immer städtischer, bis ich dann auf der Westparkstraße die letzten Meter zurück zur Mediothek unter die Räder nahm. Pünktlich zu den ersten Tropfen eines fiesen Nieselregens war ich dann wieder im Trockenen. Alles richtig gemacht 😉 .

Wie immer hoffe ich, der kleine Bericht hat Euch gefallen.

Euer Martin

 

Wasserraketen und BR185

Hi zusammen,

obwohl das Wetter eher mäßig war, musste ich dringend mal wieder aufs Rad. Man kann die Woche eben am besten starten und den Kopf freibekommen, wenn man ein paar Kilometer macht. Also hab ich mir heute nach dem Dienst wieder das Rad geschnappt und bin losgeradelt. Ein festes Ziel hatte ich nicht, also ging es wieder auf Krefelds Straßen. Auf dem Gelände der Fachhochschule Niederrhein lag ein interessantes Schild auf dem Boden…da würde ich ja gern mal sehen, wenn da die Raketen getestet werden.

Weiter ging es über Krefelds schönste Straßen in Richtung Oppum ;). Es sind solche Wege und Momente, wo ich dann doch immer wieder froh bin, ein Crossbike zu haben.

Bei meinen letzten Touren durch Krefeld bin ich oft Wege gefahren, die ich immer mal wieder kreuze, heute war das etwas anders, ich hab viele neue, interessante Ecken gesehen. Unter anderem auch eine, ganz nette, Stelle für Eisenbahnfotografie. Dort kam mir eine Baureihe 189 vor die Linse.

Von dort aus ging es dann, allerdings dann doch wieder auf gewohnteren Pfaden, in Richtung Linn. Dort durch einen Park und dann an einem der bekanntesten Wahrzeichen Krefelds vorbei. Die Burg Linn. Hab ich schon etliche Male fotografiert, ist aber immer wieder ein dankbares Motiv.

Nach knappen 23 Kilometern war ich wieder in der Mediothek. Eine schöne Runde war das und das Wetter hat sich, bis auf ein bisschen Nieselregen, gehalten. Ist ja auch schon nicht schlecht. Ich hab euch mal wieder die GPS Koordinaten angehängt und natürlich gibt es auch wieder einen Relive Clip.

GPS Daten

Wie immer hoffe ich, es hat Euch gefallen.

Euer Martin