Die erste Herausforderung des Jahres

Hallo zusammen,

mittlerweile haben wir schon den 17. Januar, die Zeit rast. Einige von euch haben ja mitbekommen, dass ich meine Radtouren mit der TrackingApp Strava aufzeiche und nachverfolge. Ich habe dort ein Permiumaccount um alle Funktionen nutzen zu können. Unter anderen gibt es bei Strava die Möglichkeit an speziellen Herausforderungen teilzunehmen und, beim erreichen des Zieles, digitale „Pokale“ zu sammeln. Ist eine ganz lustige zusätzliche Motivation.

In diesem Jahr gab es auf Strava bereits einige Herausforderungen, aber immer für Läufer. Ab kommenden Dienstag gibt es endlich die erste für Radler.

Es geht dieses Mal darum,  250 Kilometer in 7 Tagen zu fahren. Für einige vielleicht nicht die größte Herausforderung, aber für mich zur Zeit schon. Ich bin noch recht unfit am Jahresanfang, das Wetter ist zur Zeit auch nicht sooo doll und ich muss das Ganze auch noch in einer normalen Arbeitswoche unterbringen, ABER, ich werde es probieren und Euch auf dem Laufenden halten. 😉

Euer Martin

Vater Rhein und sein Bett

Hallo zusammen,

endlich mal kein Regen in Sicht, das muss man ja derzeit echt sofort ausnutzen. Also ab auf Rad und ein bisschen in die Pedale treten. Da es immer schöner ist mit einem Ziel zu radeln, wollte ich mir mal die Hochwasserlage in Uerdingen anschauen. Los ging es aber erstmal in Richtung Traar, durch die Niepkuhlen. Wirklich ein schönes Fleckchen Erde. Wenn man sich ein bisschen Zeit nimmt, kann man dort immer wieder anhalten und sich mit Hilfe aufgestellter Schilder über die Flora vor Ort informieren. Feine Sache.

Mein Weg führte mich also durch Traar und dann direkt nach Elfrath. Dort war der Elfrather See mein Ziel, zuerst ging es aber an der Elfrather Mühle vorbei. Nachdem diese Turmwindmühle 1832 erbaut wurde, wurde sie bis zum heutigen Tag einige Male restauriert und beherbergt heute das Clubhaus eines Golfclubs und ein Restaurant.

E-See heißt der Elfrather See im Volksmund hier. Um die A57 zu bauen wurde diese Kiesgrube gebraucht, jetzt ist sie eine Regatterbahn und ein Naherholungsgebiet. Und außerdem eine schöne Jogging- und Radelstrecke.

Auf dem Parkplatz gab es dann noch diesen schönen VW zu sehen 😉

Jetzt aber auf nach Uerdingen. Direkt am Rhein gelegen hat man hier den großen Fluss immer kritisch im Blick. Bereits vor einiger Zeit wurde das Fluttor geschlossen, so das man jetzt zwischen Wasser und Innenstadt einen hohen, geschlossenen Deich hat. Das untere Werft, als das Stück Asphalt vor dem Deich wurde heute vom Wasser aber bereits erreicht.

Alles noch recht entspannt, aber es ist eben schon eine Menge Wasser, zumal die Strömungsgeschwindigkeit recht hoch ist.

Von Vater Rhein führte mich mein Weg wieder zurück nach Krefeld Mitte. Direkt am Ortseingang bot das Ordnungsamt heute einen speziellen Service an. Wie bei Achterbahnen auch, konnte man dort ein Foto von sich im Auto machen lassen. Zum Rundumpaket gehört dann auch das Zusenden des Bildes. Ob die Qualität den Preis rechtfertigt, muss jeder für sich entscheiden 😉

Fast schon wieder am Startpunkt angekommen, ist mir wieder mal Kunst in der Stadt aufgefallen. Diese „Tape Art“ hat durchaus etwas. Geht mal mit offenen Augen durch eure Städte, es lohnt sich oft mehr als man glaubt.

Knappe 26 Kilometer sind es dann heute geworden. Schön war es. Ich hoffe, euch haben die Bilder gefallen und ich konnte Euch die ein oder andere Anregung geben.

Euer Martin

Start in das Jahr 2018 – Wasserturm in Tönisvorst

Hallo zusammen,

willkommen im Jahr 2018, ich hoffe ihr hattet alle einen guten Übergang. Geweckt wurde ich von Sonnenstrahlen heute Morgen, das hatten wir ja lange nicht mehr. Also stand die Entscheidung schnell fest, ich starte das neue Jahr mit einer kleinen Runde auf dem Rad.
Ein Blick auf die Straße ließ mich allerdings eher an eine Map aus „Call of Duty“ denken, als eine noch schlafende Krefelder Innenstadt.

Ich bin um die größten Waffen herumgefahren, etliche Blindgänger waren auch dabei. Pünktlich zum Start meiner Tour fing es natürlich an zu nieseln, dazu Sonne und stürmische Böen…komisches Wetter. Mein Weg führte mich durch die Innenstadt in Richtung Hauptfriedhof, übrigens eine wirklich schöne Grünanlage, die zum Durchatmen einlädt.

Als Ziel hatte ich mir dieses Mal den Wasserturm in Tönisvorst ausgesucht. Vom Friedhof aus ging es dann in Richtung Tackheide, parallel zu den, nicht mehr genutzten, Straßenbahngleisen. Über die Oberbenraderstr. ging es also in Richtung Tönisvorst weiter. Außer ein paar einsamen Joggern und dem einen oder anderen Menschen auf einer Gassirunde mit Hund war es heute Morgen überall ziemlich ausgestorben.

Aber irgendwo zwischen Krefeld und Tönisvorst gab es mal die Chance ein Foto MIT Sonne zu machen, auch wenn das Zeitfenster kurz war, ich hab es geschafft.

Und dann war endlich der Wasserturm erreicht. Heute findet man dort das Café Eigenwillig, als der Turm am 5. November 1929 eingeweiht wurde, bedeutete er einen großen Schritt Unabhängigkeit für Tönisvorst. Mit immerhin 250 Kubikmetern Wasser war er wichtig für die lokale Wasserversorgung. Im Dienst war das gute Stück schließlich bis 1999. Auf jeden Fall ein markantes Denkmal und ein guter Orientierungspunkt.

Vor dort aus ist es ein Katzensprung nach real. Real? Jap, ich hatte ja eben schon geschrieben, dass es so leer war überall. Das galt natürlich auch für die real-Filiale in Tönisvorst. Dort, wo am Samstag noch ein Krieg um die letzte Lebensmittel vor dem Jahreswechsel tobte, herrschte jetzt gespenstische Stille.

Der Markt ist übrigens recht spannend, er war bis vor einiger Zeit noch ein sogenannter „Future Store“. Das sind Shops, die von der Metro Gruppe dazu benutzt werden, neue Verfahren und Dienstleistungen zu erproben. Der erste solcher Stores eröffnete 2003 in Rheinberg, damals mit Claudia Schiffer als Ehrengast. Ich habe ja in Rheinberg meine Ausbildung gemacht und war dort oft einkaufen, Selbstscannende Kassen, Einkaufsassistenten und vieles mehr wurde damals dort ausprobiert. In Tönisvorst bei Real wurde ähnliche Ansätze getestet, aber auch intelligente Kühltruhen und ähnliches.

Schon ein komisches Gefühl über einen völlig leeren Parkplatz zu radeln 😉 Von dort aus ging es dann wieder zurück nach Krefeld. Nicht auf direktem Weg, sondern mit dem einen oder anderen Schlenker. Praktisch fand ich, dass die Schreinerei Kohnen für müde Wanderer und Radler einen Stuhl vor ihrer Werkstatt errichtet hat 😉

Dann aber direkt nach Krefeld. Am Ende war ich, dank heftigem Wind, zwar ziemlich k.o., aber auch zufrieden mit mir. Die ersten 20 Kilometer in 2018 sind erradelt, so kann es weitergehen.

Wie immer hoffe ich, es hat Euch gefallen.

Euer Martin

Die letzte Tour des Jahres – Uerdinger Rheinbrücke

Hallo zusammen,

einmal noch aufs Rad im Jahr 2017. Es war für mich ein turbulentes Jahr und immer wenn ich auf dem Rad saß, hatte ich Zeit und Muße etwas nachzudenken, Entscheidungen zu finden und den Alltag einen Moment außen vor zu lassen. Am 29. April 2017 habe ich dieses Blog hier mit diesem Posting HIER gestartet. Seitdem sind etliche Touren hinzugekommen, ich habe über meine Texte hier viele interessante Menschen kennengelernt und für mich selbst ist es ein schönes Gefühl durch die „alten“ Touren zu scrollen und sie sich wieder ins Gedächtnis zu rufen. Deshalb habe ich vor auch im Jahr 2018 wieder viele Radtouren zu machen uns sie mit Euch zu teilen. Ich hoffe, es langweilt Euch nicht ;). Radfahren macht den Kopf frei…

Heute ging es also noch einmal nach Uerdingen an den Rhein. Ich schrieb es irgendwann schon einmal…am Wasser sitzen ist einfach etwas herrliches. Los ging es an der Mediothek, die Gartenstraße hinauf bis zum Stadtgarten und dann links auf die Steinstraße. Es gibt wirklich schöne Ecke in Krefeld. Und spannende ;). Diese Kunst am Bau würde ich dann eher bei „spannend“ einordnen wollen…

Gewinnt aber nochmal, wenn man es in seiner ganzen Pracht sieht 😉

Dabei hat Krefeld durchaus tolle Fassaden, besonders werden sie immer dann, wenn ordentlich Farbe drauf ist. Meine Tour führte mich dann in Richtung Bahnhof. Vorbei an nahezu ausgestorbenen Straßen, offenbar bereitet alles den Silvesterabend vor.

Am botanischen Garten vorbei ging es durch Parks und sickige Feldwege in Richtung Oppum und Linn. In Oppum führte mich mein Weg an der Realschule dort vorbei. Schon ein eindrückliches Gebäude. Trotzdem bin ich ganz froh, dass meine Schulzeit hinter mir liegt.

An der Burg Linn vorbeizufahren ohne mal eben ein Foto zu machen geht ja eigentlich nicht, oder? Also habe ich es auch bei der Jahresabschlussrunde gemacht. Für alle Krefeld-Fans, hier also eines DER Wahrzeichen der Stadt….Burg Linn.

Jetzt war es nicht mehr weit bis zum heutigen Ziel meines Ausflugs, der Uerdinger Rheinbrücke. 1936 als Adolf-Hitler-Brücke eingeweiht wurde sie im Krieg von der Wehrmacht gesprengt und nach Ende der Feinseligkeiten wieder aufgebaut.

Heute ist die „unechte“ Hängebrücke eine Hauptverkehrsader zwischen Duisburg und Krefeld. Interessantes Detail: Beim Bau der Brücke wurde ein uralter Schädel gefunden. Den kann man sich heute im einem Essener Museum ansehen.

Ein bisschen warten, ein bisschen entspannen und dabei Schiffe gucken, wie etwa die Beotank 2, ein 2010 gebautes Schiff unter niederländischer Flagge.

Und dann ging es zurück in Richtung Innenstadt. Nicht über die Uerdinger Straße, sondern ein bisschen abseits und quer durch Krefeld. Hatte ich auf dem Weg nach Uerdingen noch ab und an ein wenig Rückenwind, war die Rückfahrt dann schon ordentlich anstrengend. Aber, am Ende hab ich es geschafft und mache nach heute 22 und in diesem Jahr 3177 Kilometern Schluss für 2017.

Ich wünsche Euch allen einen „Guten Übergang“ und ein friedliches, unfallfreies, gesundes und erfolgreiches Jahr 2018.

Euer Martin

Nieselregen, Wind und Bratenduft – Heiligabend 2017

Hallo zusammen,

heute ist Heiligabend und bevor es heute Abend ruhiger wird, wollte ich noch eine Runde auf dem Rad verbringen. Von einer „Weißen Weihnacht“ sind wir auch in diesem Jahr weit entfernt. Muckelige 11° Celsius und ein nerviger Dauernieselregen erwarteten mich beim Start an der Mediothek. Mein Weg führte mich durch die Innenstadt in Richtung Stahldorf. Dabei kam ich am Schauplatz des tragischen Schulwegunfalls in der letzten Woche vorbei. Dabei wurde ein elfjähriges Mädchen beim radeln von einem LKW erfasst. Ich hatte das zwar gelesen, aber schon wieder irgendwo anders im Hirn abgelegt. Als ich das Blumenmeer und die Stofftiere sah, war es aber sofort wieder da….schlimme Sache, die einem immer wieder zeigt, wie schnell Schicksalsschläge das Leben verändern können.

Nachdenklich radelte ich weiter in Richtung Fichtenhain. Mein Weg führte mich durch die Stadt und das, was im Sommer der Grillduft aus jedem zweiten Garten ist, war heute der leckere Duft von Braten, welcher aus vielen Küchenfenstern strömte. Da war es echt ne Herausforderung, weiter zu fahren ;). Weihnachtsdeko gab es auch, ich zeige hier exemplarisch mal etwas, was nicht wie verrückt leuchtet und animiert ist…

Das Wetter machte allerdings nicht wirklich Spaß, irgendwie wirkte alles trostlos und langweilig. Grau in grau, dazu der Nieselregen…schön ist anders. Mein Ziel war heute der „Campus Fichtenhain“. Das knapp 75.000 Quadratmeter große Areal war früher mal eine Erziehungseinrichtung für „schwererziehbare Knaben“, heute entwickelt sich dort nach und nach ein Gewerbepark.

Von Fichtenhain aus ging es dann, auf direktem Wege zurück in die Krefelder Innenstadt. Ein Blick zurück zeigt, was ich meinte mit „grau in grau und trostlos“ 😉

Die Runde war nicht lang, etwa 15 Kilometer, tat aber gut. Ich habe euch mal einen Relive Clip angehängt, für GPS Koordinaten war die Tour aber zu langweilig.

Wie immer hoffe ich, es hat Euch gefallen und ich wünsche Euch allen einen schönen heiligen Abend und angenehme Weihnachtstage.

Euer Martin

Rund um Overloon

Hallo zusammen,

endlich, endlich habe ich mal wieder auf dem Fahrrad gesessen. Die Wettervorhersage für letzten Sonntag war bei uns eher „Geht so“, aber im niederländischen Overloon sollte es etwas besser werden. Also hab ich mich dorthin aufgemacht. Gestartet bin ich am dortigen Weltkriegsmuseum. Der kleine Ort und die Landschaft drumherum waren im Zweiten Weltkrieg Schauplatz der größten Panzerschlacht in den Niederlanden. Als ich ankam war es noch recht neblig und vor allem ziemlich kalt. Die Temperatur kletterte während meiner ganzen Tour nie über 2° Celsius und bewegte sich am Anfang um den Gefrierpunkt. Überfrorenes Laub macht das Radeln zwar nicht leichter, aber die frische Luft und die tollen Waldwege machten das alles mehr als wett.

Ich weiß, ich schreibe das eigentlich in jedem Bericht über Touren in den Niederlanden, aber es ist eben auch immer wieder toll zu erleben, wie gut man sich hier um die Radfahrer kümmert.

Ich bin ein großer Fan der Technik rund um den Zweiten Weltkrieg, finde die Flugzeuge und die Entwicklung, die im Krieg stattgefunden hat beeindruckend. Das Ganze steht aber immer Schatten des Grundes dieser, oftmals faszinierenden, technischen Entwicklungen. Radelt man heute durch diese Landschaft, ist es, zumal an einem Sonntag Morgen, einfach wundervoll. Friedlich, ruhig, man hört Vögel zwitschern und kann tief und frei einatmen. Vorbei an einem See führt die Route in Richtung Venray…

Schaut man aber etwas genauer hin, dann finden sich überall Spuren einer Zeit, die alles andere als friedlich war. Man radelt über ein Schlachtfeld, hier wurde Blut vergossen. Überall erinnern Denkmäler an eine dunkle Zeit und an heroische Leistungen von Soldaten.

Der Nebel passte irgendwie zu dieser eigentümlichen Stimmung, die mich auf dem Rad erfasste. Mal konnte man ein paar hundert Meter weit schauen, dann hüllte der Nebel die flache Landschaft wieder ein.

An einem der vielen Soldatenfriedhöfe habe ich angehalten, den Helm abgenommen und bin ein wenig durch das am Eingang ausliegende Verzeichnis gegangen, habe mir die Grabsteine angeschaut. Es macht etwas mit Dir, wenn das höchste Alter welches du liest 26 Jahre ist. An solchen Orten merkt man, was für ein Segen es ist, dass wir seit Jahren im Frieden leben…und was für eine Verantwortung es, gerade in unseren Zeiten, ist, dafür zu sorgen, dass das auch so bleibt.

Von Venray ging es dann so langsam wieder in Richtung Overloon. Das Wetter wurde besser, fast so, als sollte man sich nach dem eben gesehenen langsam wieder des Lebens erfreuen. Als dann die Sonne nach und nach den Weg durch den Nebel fand, wurde es richtig schön.

Immer wieder herrlich diese Radwege. Von der Straße durch Bäume getrennt und trotzdem spiegelglatt, keine Wurzeln, keine Schlaglöcher, einfach toll.

Nach 30 sehr frischen, aber auch sehr schönen Kilometern war ich wieder zurück in Overloon. Dort habe ich mir dann noch das Museum angeschaut. Wer sich für diesen Teil der Geschichte interessiert, dem sei dieses Museum sehr ans Herz gelegt. Zeitlich wird dort die Zeit vom Ende des Ersten Weltkrieges bis zur Befreiung 1945 dargestellt. Das Motto „Krieg gehört ins Museum“ kann man nur unterstützen…

Neben unzähligen Ausstellungsstücken die auch das Alltagsleben im Krieg zeigen, sind es vor allem die Großgeräte, die die Besucher faszinieren. Die meisten davon sind in Dioramen angeordnet und man kann entweder alles einfach auf sich wirken lassen oder die vielen, viersprachigen Hinweistafeln studieren.

In der Mitte der Halle gibt es eine Multimedia-Ausstellung, die die Schlacht bei Overloon mit Bild und Tondokumenten darlegt. Sehr eindrücklich und erschütternd. Auch hier schwankt der Besucher immer wieder zwischen Faszination ob der Großgeräte und Nachdenklichkeit wegen der Lebensumstände und des tausendfachen Sterbens an eben jenem Ort.

Das neueste Exponat, und der Hauptgrund meines Besuches, ist eine C47. Sie wird derzeit in Overloon restauriert. Hier gibt es einen Youtubeclip vom Museum.

Ich habe Euch am Ende dieses Reports wieder einen Relive Clip angehängt. Außerdem gibt es auch die GPS Daten. Die Tour war wirklich schön, tolle Landschaften und, gerade am Anfang, viel Wald. Wenn ihr die Tour nach fahrt, hängt auf jeden Fall auch einen Besuch des Museums mit dran, es lohnt sich wirklich.

GPS Daten

Wie immer hoffe ich, es hat Euch gefallen und ich konnte Euch ein wenig inspirieren.

Euer Martin

 

Christoph Westfalen am Niershorst

Hallo zusammen,

immer noch nicht auf dem Rad gewesen, aber schon wieder ein Beitrag über Rettungshubschrauber. Sachen gibt es. Heute bin ich von Krefeld kommend in Richtung Grefrath gefahren. Soweit nichts ungewöhnliches. Manchmal mache ich dann kurz Halt an unserem Flugplatz, ab und an kriegt man da mal interessante Flieger vor die Linse.

Dieses Mal war es eine H145 der ADAC Luftrettung. Wie ich nachher auf dem Blog des Luftsportvereins Grenzland gelesen habe, fand dort eine Krankenverlegung statt.

Die Leitstelle in Kempen hatte angerufen und sich nach einem sicheren Landeplatz erkundigt. Der Grefrather Flugplatz, welcher eine Öffnungspflicht hat, stand natürlich sofort zur Verfügung und so bekamen wir hier den feschen gelben Heli zu sehen. Nach der Landung muss auf jeden Fall kein Laub mehr gefegt werden 😉 .

Der Badge auf dem Arm des Piloten war von Christoph 26, die Kennung des Helis weißt aber eher auf Christoph Westfalen hin. Auf jeden Fall lief die Verlegung des Patienten schnell, routiniert und reibungslos ab.

Schon toll zu sehen, wie gut bodengebundene Rettungsdienste und die Luftrettung zusammenarbeiten. Neben all der vielen guten Arbeit macht der NEF der Kempener auch optisch einiges her.

Kurz drauf machte sich der Heli wieder auf den Weg. „Schon ein Wunderwerk der Technik“ entfuhr es einer der Rettungskräfte als der Airbus Heli im Schwebeflug an uns vorbeiglitt. Stimmt.

Das war es auch schon wieder. Der nächste Beitrag wird vielleicht mal wieder was mit nem Fahrrad ;). Wenn ihr einige Bilder in groß sehen wollt, einfach mal drauf klicken, ein paar davon liegen bei FlickR in großer Auflösung vor. Wie immer hoffe ich, es hat Euch gefallen, für mich war es schön zu sehen, wie gut die Helicrew, die Kempener Retter und die ehrenamtliche Crew des Flugplatzes zusammen gearbeitet haben.

Euer martin

Die Helden von Buchholz – Christoph 9

Hallo Leute,

das Wetter sorgt dafür, dass es gleich den zweiten Post ohne Fahrrad als Thema gibt. Ich war mal wieder in meiner Vergangenheit unterwegs…und habe sie mit der Gegenwart verknüpft. Aber, der Reihe nach. Seit ich 6 Jahre alt bin interessiere ich mich für die Fliegerei, und das in allen Facetten. Als gebürtiger Duisburger kannte ich so natürlich auch „Christoph 9“, unseren Rettungshubschrauber am Unfallklinikum in Duisburg-Buchholz. Als Kind bin ich mit meinen Eltern oft im Naherholungsgebiet „6-Seen-Platte“ spazieren gegangen und besonders langsam wurden wir immer an der Stelle, an der man über einen kleinen Zaun auf den Hubschrauberlandeplatz des Krankenhauses gucken konnte. Damals stand dort, wenn sie nicht im Einsatz war, immer eine knallorangene BO-105. Eben das damals aktuelle Dienstmuster des Rettungshelis „Christoph 9“.

Seit einiger Zeit schon hat der Heli eine Website, diese wird vom Förderverein betrieben, aber seit kurzem ist man auch auf Facebook mit dem „Luftrettungszentrum Christoph 9“ unterwegs. Für mich natürlich ein guter Grund dort mal wieder vorbei zuschauen und ein paar Bilder zu machen.

Mittlerweile fliegt man dort keine BO-105 mehr, sondern eine moderne EC-135, die Farbe ist aber immer noch Orange und das Team ist immer noch nett, offen und fix unterwegs.

Innerhalb von zwei Minuten wird aus dem abgestellten Heli ein fliegendes Rettungsmittel, welches binnen kürzester Zeit beim Patienten ist. Ich fühle mich, eben weil ich ein stückweit mit der orangenen Hummel groß geworden bin, dem Hubschrauber verbunden. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass er da ist.

Ähnlich wie damals, als ich mir das Team hinter der Facebookseite des Luftrettungszentrums 29 in Hamburg angesehen habe, plane ich auch dieses Mal einen kleinen Bericht über Christoph 9 auf der Mediotheksseite. Dabei ist jetzt natürlich die regionale Verknüpfung eine ganz andere, schließlich wird Chris 9 auch in Krefeld immer wieder am Himmel gesehen und eingesetzt.

Es ist wie bei all denen, die sich um unsere Sicherheit kümmern, man hofft, dass man sie nie braucht, aber wenn, dann ist es gut zu wissen, dass schnelle Hilfe kommt. Und Christoph 9 ist schnell ;). Ich habe im Text ein paar interessante Links eingebaut, die ich Euch ans Herz lege, ist schon spannend, die Infos rund um den Heli. Allen voran natürlich die Facebookseite und die Website, aber auch einen Zeitungsartikel und einen Link zu einer SpiegelTV Reportage. Dabei geht es zwar um die Kollegen aus Hamburg, aber der Arbeitsalltag wird ein wenig beleuchtet. Wenn ihr auf die Bilder klickt, gibt es einige davon auch in groß anzusehen. Der Post auf der Mediotheksseite folgt in den nächsten Tagen. Wie immer hoffe ich, es hat Euch gefallen…

An dieser Stelle auch nochmal ein rieeesiges Dankeschön an das Team, welches mich so frei hat Fotos machen lassen. Vielen Dank, ich komme gerne wieder…aber nur als Besucher, nicht als „Fracht“ 😉

Euer Martin

 

Efteling – oder die Wasserschlacht von Nordbrabant

Hallo zusammen,

heute gibt es mal wieder einen Eintrag ganz ohne Fahrrad. Seit einiger Zeit planen wir mit einigen Arbeitskollegen eine Tour in den niederländischen Freizeitpark Efteling in Nordbrabant. In der Wintersaison ist es dort, ähnlich wie im Phantasialand, winterlich dekoriert und es kann ganz nett sein. 😉 Die Wettervorhersage war unfair und mies. Am Sonntag vor unserer Tour, Sonne, am Dienstag nach unserer Tour, Sonne…am Montag: Regen und stürmische Böen. Aber, man ist ja nicht aus Zucker und anders passte der Termin auch nicht, also…ab gehts. Mit 37,50 Euro ist der Eintritt kein Schnäppchen, aber besonders unschön habe ich empfunden, dass man da nochmal 10 Euro für den Parkplatz drauflegen muss. Saftig. Dank des Wetter aber zumindest direkt in Reihe Eins 😉

Aus dem gleichen Grund gab es auch keine Warteschlangen an den Kassen und wir konnten schnell duchgehen. Das gesamte Personal, auf welches wir im Park getroffen sind war sehr hilfsbereit und freundlich.

Unser erster Gang führte in den Märchenwald, das ursprüngliche Herz des Parks. Dort werden die bekanntesten Märchen anhand von Figuren und Dioramen erzählt. Wirklich ganz nett gemacht.

Im Park gab es tatsächlich viele winterlich geschmückte Dinge zu entdecken. Man musste manchmal etwas genauer hinschauen, aber die Idee, Rapunzel wärmende Ohrschützer oder dem Vogel Rok eine Weihnachtsmütze zu verpassen war schon pfiffig.

Der Einsatz von Kunstschnee, Tannenbäumen, Geschenken und nicht zuletzt vielen, offenen Feuerstellen, rundete das Bild dann ab. An einem kalten, vielleicht leicht schneeigen Dezembertag macht das sicher einiges her….heute waren wir nur für die Wärme des Feuers dankbar 😉

So richtig Spaß machte das alles bei dem Wetter nicht. Wir haben uns natürlich nicht unterkriegen lassen, weil wir ja mit netten Menschen unterwegs waren, aber, der Entschluss, das Ganze bei besserem Wetter zu wiederholen steht auf jeden Fall.

Eine Achterbahn haben wir dann aber doch noch mitgenommen und waren danach dann vollends durchnässt 😉

Ein Highlight des Parks will ich Euch aber nicht vorenthalten. Diejenigen, die als Kinder schon dort hingefahren sind, werden sich sicher erinnern…die sprechenden Mülleimer. Im Park verteilt gibt es Mülleimer, welche als Figuren gestaltet sind. Diese fragen die Besucher nach Papier. Ein absoluter Klassiker…

Nass, 50 Euro ärmer aber glücklich machten wir uns dann wieder auf den Heimweg. Aber, wie schon gesagt….wir kommen wieder 😉

Euer Martin

Kleine Tour vor der Arbeit

Hallo zusammen,

mein Leben ist gerade ziemlich hektisch und stressig, Veränderungen stehen an und auch sonst ist es, wie heißt es bei Facebook so schön, kompliziert ;). Was mir, eigentlich immer, hilft, ein bisschen klarer zu sehen ist Wasser. Ich sitze einfach gern am Wasser und lasse die Gedanken treiben. Wenn man dazu noch das Erlebnis „radeln“ nimmt, ist es eigentlich perfekt. Heute habe ich Spätdienst, das heißt, ich kann ein wenig später anfangen. Das Wetter heute früh war perfekt, also ging es aufs Rad. Von der Mediothek aus führte mich der erste Weg in den Schönwasserpark. Gerade jetzt im Herbst ist das dort echt was fürs Auge.

Ein bisschen die Luft und das Wasser genießen und dann wieder aufs Rad und straight in Richtung Uerdingen. Wenn wir über Wasser sprechen, hier in Krefeld, dann ist das natürlich auch der Rhein. Eigentlich sitze ich gern am Meer, das war aber jetzt doch etwas weit, also musste der Rhein herhalten.

Die Arbeit rief, also war die kurze Pause auch schnell wieder beendet und ich richtete das Rad in Richtung Krefeld Mitte aus. Über die Friedrich-Ebert-Straße ging es zurück. Einige unbedacht geöffnete Autotüren und forsche Rechtsabbieger später kam ich dann an diese netten Kästen vorbei, wie schon gesagt, mit offenen Augen durch Krefeld führt oft zu interessanten Einblicken 😉 .

Knappe 17 Kilometer waren es dann am Ende, sicherlich keine Weltreise, aber um den Kopf mal frei zu bekommen gar nicht so schlecht. Ich hab euch wieder einen kleinen Relive Clip dagelassen und hoffe, es gefällt Euch ein wenig.

Euer Martin