Palastblühen im Kunstpalast Düsseldorf – vergängliche Schönheit

Hallo ihr Lieben,

es blüht wieder im Kunstpalast Düsseldorf. Beeindruckend, duftend, schön. Für nur neun Tage verwandelt sich die Ausstellung im Kunstpalast in ein Blumenmeer.

Bereits zum dritten Mal haben Floristinnen und Floristen aus Düsseldorf Werke in der Dauerausstellung mit Blumen- und Pflanzenarrangements interpretiert. In diesem Jahr sind es acht Expertinnen und Experten und was sie da gezaubert haben fasziniert mich.

Der Kunstpalast und sein Team rund um den Leiter Felix Krämer ist für mich ein Museum der Extraklasse. Warum? Weil sie es immer wieder perfekt hinbekommen, große Kunst nahbar zu machen. Ungewöhnliche Ideen, mal frech, mal tiefgründig, mal ganz lokal, mal weit offen, aber immer nahbar und nie abgehoben.

Man braucht nie „Angst“ vor der Kunst haben. Wisst ihr, was ich meine? Das ist ein echter Gewinn. Die Dauerausstellung ist an sich schon einen Besuch wert, mit den rund 30 floralen Kreationen kann man sie nochmal ganz anders entdecken.

Kunst, egal ob im öffentlichen Raum, einer Galerie oder im Museum habe ich vor einiger Zeit für mich entdeckt. Ich weiß nicht, ob es was mit dem Alter zu tun hat, da es im Kunstpalast auch „Tonie-Führungen“ für Kiddies gibt, wahrscheinlich nicht, oder mit dem stressigen Beruf, aber Kunst hilft mir, mich zu sammeln.

Nach der Arbeit nochmal kurz ins Museum, die Stimmung wirken lassen, runterkommen. Mir hilft das sehr. Der Kunstpalast mit seinem langen Donnerstag kommt mir da sehr entgegen. Das Ausstellungsprogramm sorgt zudem dafür, dass es nie langweilig wird. Manche Sachen gefallen mir besser als andere, aber bereut habe ich noch keinen Besuch.

Und das Palastblühen ist sicher ein Highlight jedes Jahr. Die Idee ist aber auch echt cool, oder?

Die Mischung aus Kunstwerken, die Jahrhunderte überdauert haben und den fragilen und vergänglichen Pflanzen finde ich spannend und es macht Spaß, sich Fotowinkel und Kompositionen zu überlegen.

Manchmal lohnt der Schritt zurück um einen Gesamteindruck wirken zu lassen…

…manchmal wird die Schönheit deutlicher, wenn man ganz nah ran geht.

Am Ende des Tages kann ich euch nur empfehlen, euch das Ganze „in Echt“ anzuschauen. Fotos können die Eindrücke vor Ort nicht ersetzen, sie duften nicht, sie zeigen immer nur einen Ausschnitt und einen eingefrorenen Moment. Zu erleben, wie die Menschen staunend stehen bleiben, ihre Smartphones zücken und dann doch noch einen Moment ganz ohne Kameralinse einfach den Moment aufsaugen – das ist schon toll zu erleben.

Die Ausstellung beginnt heute, am 17. April und dauert nur bis zum 26. April. Das liegt natürlich daran, dass die Blumen verblühen. Und irgendwie macht es die Ausstellung nur noch spannender.

Schaut mal auf die Webseite des Museums, dort findet ihr die Öffnungszeiten. Wenn ihr einen Besuch plant, nehmt ruhig etwas mehr Zeit mit, die aktuellen anderen Ausstellungen sind auch einen Besuch wert. Ach ja, auch wenn es so klingen mag, der Beitrag ist unbezahlt und unbeauftragt, ich bin tatsächlich so begeistert vom Kunstpalast und der Arbeit dort.

Ich hoffe, die Einblicke haben euch gefallen, wenn ihr Fragen habt, immer her damit. Ansonsten wünsche ich euch eine gute Zeit, bleibt gesund, geht mit offenen Augen durchs Leben und seid nett zu euren Mitmenschen.

Euer Martin

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