Krefeld im Schnee

Hallo zusammen,

ach ja, herrlich. Nach der wunderbaren Tour durch Rotterdam neulich wollte ich mal wieder durch Krefeld radeln. Irgendwie hatte ich keinen Blick auf den Wetterbericht geworfen und war dann doch etwas überrascht, als es schon Vormittags begann zu schneien. Aber, man ist ja nicht aus Zucker und so habe ich mir ne Überstunde genommen und mich heute Nachmittag aufs Rad geschwungen. Was soll ich sagen, es war herrlich.

Frisch und nass, aber schön 😉 Es schneite mal mehr, mal weniger heftig, aber durchgehend. So ein richtiges Ziel hatte ich beim Start noch nicht, also lies ich mich treiben und war überrascht, wie gut die Straßen und sogar der ein oder andere Radweg in der Innenstadt geräumt oder gestreut waren. Als ich am Seidenweberdenkmal, dem Ponzelar, vorbei kam, schneite es gerade wieder recht heftig, und so entstand dann dieses Foto. Hat irgendwie was, finde ich.

Bei dem ganzen Grau tut ein bisschen Farbe not und so hab ich mich grefreut, zuerst diese bemalten Kästen und später noch ein Werk der Streetartkünstler Tubuku entdeckt zu haben. Selbst im Schneetreiben wirken die Farben kräftig und plastisch. Klasse.

Das man in der Innenstadt auch bei solch einem Wetter nicht von gedankenlosen Menschen verschont bleibt ist ja irgendwie auch klar, die bleiben ja leider auch nicht zu Hause ;). Man kann natürlich auf den Radweg parken, aber das ist dann halt echt Kacke. Zumal in diesem Fall der Blinde mit dem Langstock auch noch voll in den Spiegel rennt, der ragt nämlich in die Leitline am Boden. Ja, liebe Leute, dass ist keine Straßen-Bordüre, das ist eine Leitline für blinde Menschen. Mal so just for Info…

Sei es drum, ich bin weiter nach Linn gefahren. Die Hauptstraßen waren alle gut geräumt, in den kleinen Nebenstraßen war das radeln dann schon eher Herausforderung als Genuss, aber, was tut man nicht alles für ein bisschen Spaß 😉

Je näher ich der Burg Linn kam, umso heftiger fiel der Schnee. Das war aber gar keine Kritik am Wetter, es war nämlich wirklich herrlich. Rund um die Burg war der Schnee noch recht unberührt und als ich dort abgestiegen bin, war es richtig still, leise rieselte der Schnee und der Moment war einfach toll. Wir haben es dann schon recht schön hier bei uns.

Die Idee, über das verschneite Linner Kopfsteinpflaster zu fahren war dann im Endeffekt eher „geht so“ 😉 Deshalb bin ich dort lieber gelaufen, so einen Bein- oder Armbruch brauche ich grad nämlich nicht. So konnte ich einen Blick auf den Bären, heute Eisbären, dort werfen und habe dann ab der Rheinbabenstraße das Radfahren wieder aufgenommen.

Alles in allem war es eine kurze, knapp 16 Kilometer lange, Tour durch Krefeld, die aber wirklich schön war und, komplett ohne „auf die Nase fallen“ abgelaufen ist. Mal sehen, was die nächsten Tage so an Wetter bringen, ich habe wieder richtig Lust aufs radeln bekommen.

Wie so oft habe ich Euch noch einen ReliveClip eingebaut 😉 Ich hoffe, Euch hat die kleine Runde gefallen.

Euer Martin

 

 

 

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