Zweimal Gewässer, ein kleiner Flughafen und der Sonnenuntergang

Hallo zusammen,

ich komme mal wieder erst verspätet zum schreiben, aber diese knapp 30 Kilometer (29,99 laut Aufzeichnung 😉 ) Runde durch das wunderschöne Krefeld möchte ich Euch dann doch nicht vorenthalten. Die Tour habe ich schon letzten Mittwoch unternommen, da war das Wetter noch richtig herrlich. Ich habe mir zwei Überstunden genommen, das Polster ist ja dick genug, und bin direkt vom Service in der Mediothek in den Sattel gesprungen und losgedüst. Erstes Ziel war, wie schon so oft, der Rhein. Meine recht unkreative Routenplanung führte mich kurz durch die Innenstadt, wo man immer wieder etwas neues entdecken kann, wenn man die Augen offen hält…

…und dann auf direktem Wege über die Uerdinger Straße nach Uerdingen. Die Radwege lasse ich mal unkommentiert, bei dem Wetter konnte mich nicht mal das aufregen. Vor dem Neuenhofenpark macht die Uerdinger Straße eine Knick, dem bin ich gefolgt, dabei kann man einen Blick auf das schöne Haus Neuenhofen werfen.

In Uerdingen selbst war natürlich ein kurzer Stopp auf der Rheinpromenade Pflicht. Weit konnte man am Mittwoch blicken, auch wenn über Duisburg und der Industrie ein leichter Schleier aus Dunst lag. Auf dem Rhein war viel los, die 1962 gebaute „Minor“ führte einen kleinen Konvoi an und auch aus der anderen Richtung fuhren einige Schiffe vorbei, während ich Pause gemacht habe.

Neulich war ich in Hohenbudberg, das dortige Rheinufer fand ich wirklich schön, so dass ich mich entschloss, dort nochmal ein bisschen den Rhein zu genießen. Vorbei an der historischen Produktionsstätte von Dujardin ging es dann aus Uerdingen hinaus.

Der Ort Hohenbudberg ist mittlerweile, bis auf vier Häuser und die Kirche, verschwunden. Das Bayerwerk dehnte sich immer mehr aus und so gibt es im eigentlich Ort nicht mehr viel zu sehen. Das Stückchen Deich und Rhein dahinter sind aber wirklich schön, zumal bei so einem Wetter wie am Mittwoch. Blickt man nach rechts fällt der Blick auf die Uerdinger Rheinbrücke, links kann man zwischen Gasometern und Schornsteinen sogar die Landmarke Tiger & Turtle in Duisburg erkennen.

Über die Rheinhauser Straße führte mich meine Route dann weiter, vorbei am Charlottenring nach Kaldenhausen. Dort dann ein kurzes Stück über die Düsseldorfer Straße und dann schließlich in gerade Linie über „Am Westrich“ auf den Elfrather See zu. Nicht nur etliche Frauchen und Herrchen, Menschen auf Fahrrädern und Skates nutzten das tolle Wetter, auch auf dem Modellflugplatz direkt vor der Kläranlage am E-See war eine Menge los. Ob man zum einleiten von Kunstflugmanövern tatsächlich immer wieder recht tief über den Rad- und Fußweg fliegen muss? Nun ja, sind halt keine Copterpiloten, da wäre das Geschrei sicher groß. Wie dem auch sei, nette Fotomotive boten die kleinen Flieger auf jeden Fall.

Noch kurz über die Parkstraße, kostet bei Monopoly immerhin 350 Euro, und dann war ich am E-See. Heute eine tolle Freizeitlocation, war es früher mal eine Kiesgrube. Der Kies wurde zum Bau der A57 benutzt und die aufgelassene Grube dann zum Elfrather See. Rund um den See finden sich große Wiesenflächen und an einem Tag wie am Mittwoch war da ne Menge los. Chillige Menschen auf Decken genossen die Sonne ebenso wie Fußballer und Radler. Schön war es.

So langsam schwand die Sonne und ich wollte ja noch im Hellen nach Hause kommen, also, nur ein kurzer Fotostopp und dann ging es weiter. Das nächste Ziel war dann der Egelsberg. Dort gab es noch einen schönen Blick auf die Mühle von 1802 und Minuten später ging dann hinter dem Flugplatz die Sonne unter. Sag noch einer, wir haben es nicht verdammt schön hier bei uns.

In der beginnenden Dämmerung nahm ich die letzten Kilometer nach Haus in Angriff. Auf dem Herman-Kresse Weg fuhr ich dann durch das Naturschutzgebiet Riethbenden und an den Niepkuhlen vorbei in Richtung Innenstadt. Ein letzter „Anstieg“, die Brücke über den Euoparing lag noch vor mir, dann rollte ich quasi nach Hause ;).

Wie gesagt, knappe 30 Kilometer bei bestem Wetter und an wundervollen Ecken in Krefeld. Es lohnt sich, unsere Ecke hier mit dem Rad zu erkunden. Ich habe Euch, wie immer, einen kleinen Relive Clip angehangen und hoffe, die Eindrücke haben Euch gefallen. Wenn ihr Fragen habt, nur keine falsche Scheu.

Euer Martin

 

 

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