Auf zum Egelsberg

Hallo Leute,

was war das gestern bitte für ein traumhaftes Wetter, oder? Ich liebe meinen Job, aber gestern war es wirklich eine Herausforderung bis zum Dienstschluss im Büro zu bleiben. Danach ging es sofort aufs Rad. Eigentlich wollte ich zum Hülser Berg, dann hab ich mich aber einfach ein bisschen treiben lassen und bin erstmal durch die Innenstadt gefahren. Ich hatte das ja in dem einen oder anderen Posting schon mal geschrieben, nach und nach wird Krefeld tatsächlich immer schöner. Man muss mit offenen Augen radeln, empfiehlt sich ja immer, aber dann sieht man zum Beispiel richtig schöne bunte Fassaden.

Zu Beginn meiner Tour gab es ein seltenes Phänomen, nahezu kein Wind, es war wirklich angenehm. Was halt immer noch fehlt sind gute Radwege, aber gestern war es einfach irgendwie harmonisch, auch die Autofahren waren entspannt, man ging sehr nett miteinander um, es scheint tatsächlich etwas mit den Menschen zu machen, wenn die Sonne scheint. Man wird ja auch irgendwie neugierig, ich würde ja gern wissen, ob hinter diesem Garagentor tatsächlich ein Carrera GT steht 😉

Wie gesagt, treiben lassen. So langsam führte mich mein Weg in Richtung Egelsberg. Ein bisschen durch den Stadtwald, dann über den Europaring und durch Verberg in Richtung Flugplatz. Dort hatte das Flugplatzrestaurant geöffnet und einige Menschen nutzen die Sonne. Groß Flugbetrieb gab es allerdings nicht zu sehen. Der Flugplatz hat schon so einiges an Geschichte, die Flugplatzfeste, die wir jetzt leider schon einige Zeit nicht mehr gesehen haben, waren immer richtig genial, welcher Platz dieser Größe hat es schon geschafft, die Red Arrows und die Royal Jordanian Falcons zu holen. Aber auch ganz ohne Kampfjets und Kunstflugteams ist der Platz da oben immer ein tolles Ausflugsziel. Ein paar Infos direkt vom Platz gibt es HIER.

Die ganze Ecke da oben ist wirklich schön, auf der anderen Seite des Flugplatzes liegt ein großes Naturschutzgebiet und quasi direkt in der Einflugschneise findet man die Egelsberger Mühle. Die Turmwindmühle steht da seit 1802 und macht nach wie vor optisch einiges her. Ein paar Informationen zu diesem attraktiven Bauwerk gibt es HIER.

Wisst ihr, zur Zeit ist mein Leben ganz schön stressig, viele Veränderungen nehmen gerade ihren Lauf, wir bereiten in der Mediothek das große Geburtstagsfest vor und überhaupt ist gerade viel zu tun. Da tut es wirklich gut, wenn man sich mal 5 Minuten nimmt, auf eine Bank setzt und einfach mal zur Ruhe kommt. Probiert das mal, ist Gold wert.

Nach der kurzen Pause an der Mühle führte mich mein Weg in Richtung Niepkuhlen und Niepkuhlenbrücke. Nachdem die alte Brücke dort satte 2144 Tage lang gesperrt war, wurde erst Mitte letzten Jahres eine neue Brücke eingeweiht. Schon bei der Abschlusstour des Stadtradelns im vergangenen Jahr haben wir die Brücke im Pulk überquert, gestern war ich alleine dort. Einfach schön ist es dort. Und, die 90 Meter lange Brücke ist super zu befahren und man kann die Aussicht nach Rechts und Links genießen.

Schaut Euch diesen Himmel an. Es war eine wirklich schöne Tour. Auf den letzten Metern frischte dann zwar der Wind auf, aber nicht so, dass es unangenehm wurde. Zurück ging es dann auf direktem Wege. Am Ende waren es dann knappe 22 Kilometer, keine Mördertour, aber eine wunderschöne. Jetzt hab ich noch einen Relive Clip für Euch.

Wie immer hoffe ich, es hat Euch gefallen und ihr konntet das Wetter gestern auch irgendwie genießen.

Euer Martin

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