Erreichte Ziele, etwas Statistik und der Jahresabschluss

Hallo zusammen,

einen Blogpost gibt es dieses Jahr noch, quasi der Jahresabschluss. Einige von Euch wissen ja, dass ich mit der App Strava fahre und damit auch meine Kilometer aufzeichne. Mit der letzten Tour des Jahres gestern, die witzigerweise exakt so lang war wie die Tour zum Gut Heimendahl neulich, habe ich in diesem Jahr 2.747 Kilometer im Sattel verbracht. Als Ziel hatte ich mir für dieses Jahr 2.500 Kilometer gesetzt, also bin ich schon ein wenig stolz auf mich, dieses Ziel erreicht zu haben. Strava stellt den Nutzern am Ende des Jahres einen kleinen Film über ihre Leistungen zur Verfügung, den hab ich Euch hier mal eingebunden, allerdings fehlen die letzten 23 Kilometer 😉

Apropos 23 Kilometer, so lang war meine letzte Tour des Jahres. Ich habe mich dazu entschlossen, nochmal runter an den Rhein zu fahren, das ist immer eine schönes Ziel. Los ging es aber wieder in der Innenstadt, unter anderem hab ich mir auch mal, zum ersten Mal so richtig mit Ruhe und Verstand, das Seidenweberdenkmal angeschaut. Der Meister Ponzelar steht mitten in der Innenstadt und man fährt ständig dran vorbei, ohne mal genauer hinzuschauen. Hinter dem Denkmal steht nicht nur die Geschichte der Seidenweber in Krefeld, auch das Denkmal selbst hat eine Geschichte, es wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und dann mit den Originalformen neu gegossen.

Mein Plan war es, etwa bei Linn oder Gellep anzukommen und dann nach Uerdingen weiterzufahren. Also bin ich am Bahnhof vorbei gefahren, an der Fabrik Heeder vorbei und dann über die Untergath auf die Hauptstraße. Dort stehen immer noch fleißige „Männer“ auf dem Dach 😉 Nach wie vor eine geniale Werbeidee eines dortigen Malermeisters.

Und dann, über die Autobahnbrücke „Am Böttershof“ ging es raus aus der Stadt und aufs Land. Ich wollte einen Bogen fahren und dann wieder nach Linn rein. Interessant zu sehen, wie voll es am Sonntag noch auf der Autobahn war, man eilte offenbar von Familie zu Familie ;).

Zwischen den Feldern war es dann aber ganz still, es war niemand da. Das letzte Pärchen mit Hund hatte ich schnell überholt und dann konnte ich einfach nur Fahrtwind und Natur genießen. In der Ferne ragte dann die Burg Linn durch die Bäume, aber sie war dieses Mal nicht mein Ziel.

Kurz vor der Burg ging es scharf links in den Greiffenhorstpark und dann am Wasserwerk vorbei in Richtung Gellep-Stratum. Wieder durch schöne Natur und dann vorbei am Platz des TuS Gellep-Stratum. Während die Sportanlagen eigentlich ganz gut aussahen, hat die Figur am Eingang wohl schon bessere Tage gesehen 😉 Ob er je wieder für den TuS stürmen wird? 😉

Die letzten paar Kilometer bis nach Uerdingen vergingen, dank Rückenwind, fix und dann war ich endlich am Rhein. Im Vergleich zum letzten Besuch war dort mittlerweile deutlich mehr Wasser drin, die Zeiten ständiger Niedrigwasser-Rekorde scheinen erstmal vorbei.

Mittlerweile steht auch der zweite Brückenpfeiler wieder im Wasser, das war vor ein paar Wochen noch ganz anders. Eine kurze Pause habe ich eingelegt, ein bisschen über die alten Bahngleise unten am Ruderclub schlendern und dann so langsam auf den Heimweg machen. Ganz so übel wie bei der Heimendahl-Tour war es mit der Kondition schon nicht mehr, aber es wurde zusehens windiger und kälter und so langsam wollte ich zurück. Also, ein letzter Blick auf die Brücke und dann heimwärts.

Der vorletzte Tag des Jahres, dazu ein Sonntag, die Straßen lagen wie ausgestorben da, auch im Hafen tat sich wenig. So konnte ich diese abgestellte Lokomotive in aller Ruhe fotografieren, ohne Angst haben zu müssen, sie entschwindet mir vor der Linse.

Rechts auf die Essener Straße führte mein Weg mich dann letztlich auf die Uerdinger Straße in Richtung Innenstadt zurück. Die Idee, den Radweg zwischen Bügersteig und geparkte Autos zu legen funktioniert an dieser Stelle übrigens überraschend gut, ich bin die Strecke jetzt schon einige Mal gefahren und fühle mich dort recht sicher. Auf die ein oder andere unachtsam geöffnete Beifahrertür muss man natürlich trotzdem achten.

Tja, und dann war ich wieder zurück. 22,8 Kilometer nach dem Start, und somit exakt so viel wie einige Tage vorher auch, stieg ich in 2018 zum letzten Mal aus dem Sattel. Es war, für mich, ein gutes Fahrrad-Jahr, ich habe meine Ziele erreicht, beim Stadtradeln mit der Mediothek haben wir super abgeschnitten und vor allem bin ich von Unfällen verschont geblieben, Ich wünsche Euch und mir, dass es auch 2019 wieder viele tolle Radtouren mit netten Menschen und keinen Unfällen geben wird….kommt gut ins neue Jahr.

Euer Martin

 

 

 

 

 

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