Kempen, Currywurst und die Nachtluft

Hallo zusammen,

die Woche war stressig bislang, viel zu tun und wenig Zeit. Gestern Nachmittag und Abend habe ich mir aber etwas Zeit genommen und eine kleine Tour gemacht. Eigentlich sogar zwei Touren. Einmal von Grefrath nach Kempen und dann später noch eine kleine Runde durch das nächtliche Krefeld. Aber fangen wir vorne an, von Grefrath ging es über den Bahnradweg nach Kempen. An sich wunderschön, aber es waren so viele Insekten unterwegs, dass man eigentlich satt war, bis man in Kempen ankommt.

Eigentlich wollte ich in Kempen ein Eis oder im Markt Grill nen Happen essen. In Kempen angekommen war es aber unglaublich voll rund um den Markt. Es fand wohl ein Nachtmarkt statt. Auf jeden Fall kam ich kaum auf den Marktplatz. Also wollte ich in der, unglaublich fahrradfreundlichen, Altstadt mein Rad abstellen und laufen. Wie gesagt, das Rad ist sehr gern gesehen in Kempen, durch die Fußgängerzone darf man sogar radeln, viele Geschäfte haben Radständer vor der Tür und auch das Abschließen an einer Laterne ist kein Problem. Außer man versucht das vor dieser Galerie. Ich war kaum abgestiegen, da rief mir die Dame, die vor ihrem Geschäft saß auch schon ein, ziemlich unfreundliches, „Parken sie mir nicht den Laden zu“ herüber….nun ja, kann man so machen…funktionierte auch Bombe, ich bin dann weiter geradelt….ob man mit dieser Art allerdings Kunden gewinnt, bleibt fraglich. Mein Rad wollte ich neben das Blaue da auf dem Foto stellen. Inwieweit ich damit jetzt „den Laden zugeparkt“ hätte mag jeder selbst entscheiden. Schade.

Sei es drum, für mich ging es dann eben weiter. Durch die Felder führte mich mein Weg dann nach Oedt, dort habe ich mir dann eine wirklich leckere Currywurst geholt, mein Rad stand übrigens direkt vor der Frittenbude ;). Aber im Ernst, es war eine schöne kleine Runde.

Abgeschlossen wurde sie mit einem wunderschönen Sonnenuntergang an der Niers. Ich hatte allerdings langsam das Gefühl, dass nicht nur ich mich stattgegessen, sondern auch jedes Insekt mit Stachel oder Rüssel sich an mir gütlich getan hatte. Ziemlich aggressives Viechzeuch gestern Abend unterwegs.

Nach dem Duschen wollte ich eigentlich schlafen gehen, aber es war so warm in der Wohnung. Fenster aufmachen hat nicht wirklich was gebracht. Aber die Luft draußen schien ein wenig besser zu sein, also hab ich das Rad nochmal gesattelt und bin ein paar Kilometer durch Krefeld gefahren. Das war wirklich herrlich. Ein wenig nervig sind immer die Leute, die das mit den Radwegen und Schutzstreifen auf den Straßen nicht so ganz begreifen. Aber ich geb ja die Hoffnung nicht auf, dass auch die das noch irgendwann lernen.

Am Ende des Tages waren es dann knappe 30 Kilometer, nicht die größte Tour, aber trotzdem schön. Wie sieht das eigentlich bei Euch aus, radelt ihr gern mal in der Nacht? Irgendwie ist die ganze Welt dann so….anders. Die Geräusche sind intensiver, die Luft ganz anders. Wenn ihr das noch nicht gemacht habt, probiert das mal aus,

Wie immer hoffe ich, es hat Euch gefallen mit mir auf Tour zu gehen 😉

Euer Martin

 

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