Vater Rhein und sein Bett

Hallo zusammen,

endlich mal kein Regen in Sicht, das muss man ja derzeit echt sofort ausnutzen. Also ab auf Rad und ein bisschen in die Pedale treten. Da es immer schöner ist mit einem Ziel zu radeln, wollte ich mir mal die Hochwasserlage in Uerdingen anschauen. Los ging es aber erstmal in Richtung Traar, durch die Niepkuhlen. Wirklich ein schönes Fleckchen Erde. Wenn man sich ein bisschen Zeit nimmt, kann man dort immer wieder anhalten und sich mit Hilfe aufgestellter Schilder über die Flora vor Ort informieren. Feine Sache.

Mein Weg führte mich also durch Traar und dann direkt nach Elfrath. Dort war der Elfrather See mein Ziel, zuerst ging es aber an der Elfrather Mühle vorbei. Nachdem diese Turmwindmühle 1832 erbaut wurde, wurde sie bis zum heutigen Tag einige Male restauriert und beherbergt heute das Clubhaus eines Golfclubs und ein Restaurant.

E-See heißt der Elfrather See im Volksmund hier. Um die A57 zu bauen wurde diese Kiesgrube gebraucht, jetzt ist sie eine Regatterbahn und ein Naherholungsgebiet. Und außerdem eine schöne Jogging- und Radelstrecke.

Auf dem Parkplatz gab es dann noch diesen schönen VW zu sehen 😉

Jetzt aber auf nach Uerdingen. Direkt am Rhein gelegen hat man hier den großen Fluss immer kritisch im Blick. Bereits vor einiger Zeit wurde das Fluttor geschlossen, so das man jetzt zwischen Wasser und Innenstadt einen hohen, geschlossenen Deich hat. Das untere Werft, als das Stück Asphalt vor dem Deich wurde heute vom Wasser aber bereits erreicht.

Alles noch recht entspannt, aber es ist eben schon eine Menge Wasser, zumal die Strömungsgeschwindigkeit recht hoch ist.

Von Vater Rhein führte mich mein Weg wieder zurück nach Krefeld Mitte. Direkt am Ortseingang bot das Ordnungsamt heute einen speziellen Service an. Wie bei Achterbahnen auch, konnte man dort ein Foto von sich im Auto machen lassen. Zum Rundumpaket gehört dann auch das Zusenden des Bildes. Ob die Qualität den Preis rechtfertigt, muss jeder für sich entscheiden 😉

Fast schon wieder am Startpunkt angekommen, ist mir wieder mal Kunst in der Stadt aufgefallen. Diese „Tape Art“ hat durchaus etwas. Geht mal mit offenen Augen durch eure Städte, es lohnt sich oft mehr als man glaubt.

Knappe 26 Kilometer sind es dann heute geworden. Schön war es. Ich hoffe, euch haben die Bilder gefallen und ich konnte Euch die ein oder andere Anregung geben.

Euer Martin

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