Start in das Jahr 2018 – Wasserturm in Tönisvorst

Hallo zusammen,

willkommen im Jahr 2018, ich hoffe ihr hattet alle einen guten Übergang. Geweckt wurde ich von Sonnenstrahlen heute Morgen, das hatten wir ja lange nicht mehr. Also stand die Entscheidung schnell fest, ich starte das neue Jahr mit einer kleinen Runde auf dem Rad.
Ein Blick auf die Straße ließ mich allerdings eher an eine Map aus „Call of Duty“ denken, als eine noch schlafende Krefelder Innenstadt.

Ich bin um die größten Waffen herumgefahren, etliche Blindgänger waren auch dabei. Pünktlich zum Start meiner Tour fing es natürlich an zu nieseln, dazu Sonne und stürmische Böen…komisches Wetter. Mein Weg führte mich durch die Innenstadt in Richtung Hauptfriedhof, übrigens eine wirklich schöne Grünanlage, die zum Durchatmen einlädt.

Als Ziel hatte ich mir dieses Mal den Wasserturm in Tönisvorst ausgesucht. Vom Friedhof aus ging es dann in Richtung Tackheide, parallel zu den, nicht mehr genutzten, Straßenbahngleisen. Über die Oberbenraderstr. ging es also in Richtung Tönisvorst weiter. Außer ein paar einsamen Joggern und dem einen oder anderen Menschen auf einer Gassirunde mit Hund war es heute Morgen überall ziemlich ausgestorben.

Aber irgendwo zwischen Krefeld und Tönisvorst gab es mal die Chance ein Foto MIT Sonne zu machen, auch wenn das Zeitfenster kurz war, ich hab es geschafft.

Und dann war endlich der Wasserturm erreicht. Heute findet man dort das Café Eigenwillig, als der Turm am 5. November 1929 eingeweiht wurde, bedeutete er einen großen Schritt Unabhängigkeit für Tönisvorst. Mit immerhin 250 Kubikmetern Wasser war er wichtig für die lokale Wasserversorgung. Im Dienst war das gute Stück schließlich bis 1999. Auf jeden Fall ein markantes Denkmal und ein guter Orientierungspunkt.

Vor dort aus ist es ein Katzensprung nach real. Real? Jap, ich hatte ja eben schon geschrieben, dass es so leer war überall. Das galt natürlich auch für die real-Filiale in Tönisvorst. Dort, wo am Samstag noch ein Krieg um die letzte Lebensmittel vor dem Jahreswechsel tobte, herrschte jetzt gespenstische Stille.

Der Markt ist übrigens recht spannend, er war bis vor einiger Zeit noch ein sogenannter „Future Store“. Das sind Shops, die von der Metro Gruppe dazu benutzt werden, neue Verfahren und Dienstleistungen zu erproben. Der erste solcher Stores eröffnete 2003 in Rheinberg, damals mit Claudia Schiffer als Ehrengast. Ich habe ja in Rheinberg meine Ausbildung gemacht und war dort oft einkaufen, Selbstscannende Kassen, Einkaufsassistenten und vieles mehr wurde damals dort ausprobiert. In Tönisvorst bei Real wurde ähnliche Ansätze getestet, aber auch intelligente Kühltruhen und ähnliches.

Schon ein komisches Gefühl über einen völlig leeren Parkplatz zu radeln 😉 Von dort aus ging es dann wieder zurück nach Krefeld. Nicht auf direktem Weg, sondern mit dem einen oder anderen Schlenker. Praktisch fand ich, dass die Schreinerei Kohnen für müde Wanderer und Radler einen Stuhl vor ihrer Werkstatt errichtet hat 😉

Dann aber direkt nach Krefeld. Am Ende war ich, dank heftigem Wind, zwar ziemlich k.o., aber auch zufrieden mit mir. Die ersten 20 Kilometer in 2018 sind erradelt, so kann es weitergehen.

Wie immer hoffe ich, es hat Euch gefallen.

Euer Martin

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