Die letzte Tour des Jahres – Uerdinger Rheinbrücke

Hallo zusammen,

einmal noch aufs Rad im Jahr 2017. Es war für mich ein turbulentes Jahr und immer wenn ich auf dem Rad saß, hatte ich Zeit und Muße etwas nachzudenken, Entscheidungen zu finden und den Alltag einen Moment außen vor zu lassen. Am 29. April 2017 habe ich dieses Blog hier mit diesem Posting HIER gestartet. Seitdem sind etliche Touren hinzugekommen, ich habe über meine Texte hier viele interessante Menschen kennengelernt und für mich selbst ist es ein schönes Gefühl durch die „alten“ Touren zu scrollen und sie sich wieder ins Gedächtnis zu rufen. Deshalb habe ich vor auch im Jahr 2018 wieder viele Radtouren zu machen uns sie mit Euch zu teilen. Ich hoffe, es langweilt Euch nicht ;). Radfahren macht den Kopf frei…

Heute ging es also noch einmal nach Uerdingen an den Rhein. Ich schrieb es irgendwann schon einmal…am Wasser sitzen ist einfach etwas herrliches. Los ging es an der Mediothek, die Gartenstraße hinauf bis zum Stadtgarten und dann links auf die Steinstraße. Es gibt wirklich schöne Ecke in Krefeld. Und spannende ;). Diese Kunst am Bau würde ich dann eher bei „spannend“ einordnen wollen…

Gewinnt aber nochmal, wenn man es in seiner ganzen Pracht sieht 😉

Dabei hat Krefeld durchaus tolle Fassaden, besonders werden sie immer dann, wenn ordentlich Farbe drauf ist. Meine Tour führte mich dann in Richtung Bahnhof. Vorbei an nahezu ausgestorbenen Straßen, offenbar bereitet alles den Silvesterabend vor.

Am botanischen Garten vorbei ging es durch Parks und sickige Feldwege in Richtung Oppum und Linn. In Oppum führte mich mein Weg an der Realschule dort vorbei. Schon ein eindrückliches Gebäude. Trotzdem bin ich ganz froh, dass meine Schulzeit hinter mir liegt.

An der Burg Linn vorbeizufahren ohne mal eben ein Foto zu machen geht ja eigentlich nicht, oder? Also habe ich es auch bei der Jahresabschlussrunde gemacht. Für alle Krefeld-Fans, hier also eines DER Wahrzeichen der Stadt….Burg Linn.

Jetzt war es nicht mehr weit bis zum heutigen Ziel meines Ausflugs, der Uerdinger Rheinbrücke. 1936 als Adolf-Hitler-Brücke eingeweiht wurde sie im Krieg von der Wehrmacht gesprengt und nach Ende der Feinseligkeiten wieder aufgebaut.

Heute ist die „unechte“ Hängebrücke eine Hauptverkehrsader zwischen Duisburg und Krefeld. Interessantes Detail: Beim Bau der Brücke wurde ein uralter Schädel gefunden. Den kann man sich heute im einem Essener Museum ansehen.

Ein bisschen warten, ein bisschen entspannen und dabei Schiffe gucken, wie etwa die Beotank 2, ein 2010 gebautes Schiff unter niederländischer Flagge.

Und dann ging es zurück in Richtung Innenstadt. Nicht über die Uerdinger Straße, sondern ein bisschen abseits und quer durch Krefeld. Hatte ich auf dem Weg nach Uerdingen noch ab und an ein wenig Rückenwind, war die Rückfahrt dann schon ordentlich anstrengend. Aber, am Ende hab ich es geschafft und mache nach heute 22 und in diesem Jahr 3177 Kilometern Schluss für 2017.

Ich wünsche Euch allen einen „Guten Übergang“ und ein friedliches, unfallfreies, gesundes und erfolgreiches Jahr 2018.

Euer Martin

2 Gedanken zu „Die letzte Tour des Jahres – Uerdinger Rheinbrücke

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