Entenfang, Flughafen und ein bisschen Uerdingen

Hallo zusammen,

nach dem Nieselregen gestern versprach der Wetterbericht heute Bewölkung mit Sonne. Also hab ich recht schnell den Plan gefasst, auch heute wieder eine Radtour zu machen. Ein bisschen länger als gestern sollte es werden, dass es am Ende 56 Kilometer wurden, hatte ich so allerdings nicht im Sinn. Ich hatte mir eine Route mit Komoot geplant, welche ich dann später geändert habe, allerdings dieses Mal nicht in der Kategorie „Fahrradtour“, sondern „Mountainbike“. Das führte dazu, dass mich das Routing gern mal querfeldein führte. Aber zuerst ging es brav auf Asphalt von der Mediothek in Richtung Uerdingen.

Kurz hinter der Rheinbrücke ging es aber schon los. Mein Weg führte mich nicht die Straße weiter in Richtung Mündelheim, sondern es ging scharf rechts ab und dann durch die Felder in Richtung Duisburg weiter.

Das ist schon deutlich anstrengender als über Asphalt zu fahren, obwohl es ja einige Radwege gibt, da würde ich das so nicht stehen lassen ;). Aber es macht auch Spaß, man muss sich halt nur konzentrieren, sind doch einige Löcher in so einem Acker.

Irgendwann ging es dann auf die Krefelder Straße und in Richtung Ungelsheim weiter. Das Wetter war mittlerweile richtig herrlich, sonnig, nicht zu warm und noch relativ windstill.

Ich versuche ja immer mit offenen Augen und offenem Geist durch die Welt zu radeln. Heute hat mich das mit einem netten Typen bekannt gemacht, der auf einer Baustelle mit seinem ferngesteuerten Unimog unterwegs war. Wir kamen kurz ins Gespräch und er hat an dem Wagen unheimlich viel selbst modifiziert. Das Ding hat sogar eine Winde, mit der er sich selbst aus dem Dreck ziehen kann. Die Bilder gibt es beim Klick auch in groß, schaut mal.


Spannendes Hobby. Mein Weg führte mich weiter in Richtung Duisburg. Als Zwischenziel hatte ich mir den See „Entenfang“ gesetzt, direkt an der Duisburger Grenze zu Mülheim. Dafür ging es dann durch den Wald und, wieder dank der „Mountainbike“ Auswahl bei Komoot, über solche Wege. Ihr könnt Euch vorstellen, wie meine Klamotten und mein Rad jetzt aussehen? Aber cool war es ;).

Über die Bahngleise der Strecke von Duisburg nach Düsseldorf ging es dann an den Entenfangsee. Und hier waren die Wege auch wieder richtig schön. Man radelt wie durch einen Baumtunnel. Sehr angenehm.

Nächstes Ziel: Die Nordbahn des Düsseldorfer Flughafens. Neben der Bahnstrecke her ging es vom Entenfang nach Lintorf. Dort ist ein ziemlich bekannter und bei Eisenbahnfotografen beliebter Fotopunkt für Eisenbahnfotografie. Ich wollte mich nicht lange aufhalten, also hab ich nur fix einen Zug abgelichtet und bin dann weitergeradelt.

Sagte ich schon, dass diese Mountainbike-Idee, sagen wir, geht so war? Als Komoot plötzlich meinte „Jetzt links“ hab ich kurz überlegt und mir dann gesagt, so what!?, also ab in den Wald…Wurzel hin oder her.

Wieder über Bahngleise, dieses Mal die Hauptpersonenstrecke zwischen Duisburg und Düsseldorf ging es dann direkt in Richtung Flughafen. Dort ist es ziemlich leer auf dem Vorfeld geworden, seit die Air Berlin Flieger nicht mehr da sind. Ich bin dann den Weg parallel zur Nordbahn geradelt und habe immerhin einmal kurz draufgehalten als sich dieser Germanwings Airbus in die Lüfte erhob.

Vom Flughafen aus ging es nach Kaiserswerth. Nachdem ich bei einer der letzten Touren an der Fährstelle dort nach Meerbusch am Rhein stand, war die Fähre nicht da. Sie war als Kirmesfähre in der Düsseldorfer Altstadt eingesetzt. Dieses Mal hatte ich mehr Glück, die „Michalea II“ lag auch passend auf der Kaiserswerther Seite und hat mich schnell und sicher über den Fluss gebracht.

So langsam wurden mir die Beine schwer, aber das Ende der Tour war ja mittlerweile greifbar. Vom Rhein aus führte mich meine Route nach Lank-Latum. Dort ist sicherlich eines der interessantesten Gebäude der stählerne Wasserturm von 1912.

Jetzt war es nur noch ein Katzensprung zurück nach Krefeld. Es ging wieder über die Felder und so langsam wurde es auch frischer, der Wind war da und die Sonne verschwamm so ein wenig hinter Hochnebel. Einen letzten Anstieg galt es noch zu bewältigen, über die Autobahn… 😉

Die letzten Meter noch und dann war eine wirkliche schöne Tour zu Ende. Wie gesagt, 56 Kilometer waren es am Ende. Dieses Mal hänge ich Euch auch mal wieder die GPS Daten an, wer die Tour nachradeln möchte, zieht euch was an, was dreckig werden darf ;). Wie immer hoffe ich, es hat Euch gefallen…

GPS Daten

Euer Martin

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s