Traum von Amsterdam

Hallo zusammen,

entschuldigt den alten Discofox-Song als Titel, aber für mich ging es heute nach Amsterdam. Die Wettervorhersage für die kommende Woche ist nicht so toll, deshalb musste ich den heutigen Tag nutzen. Als habe ich das Rad aufs Auto gepackt und mich auf in Richtung Niederlande gemacht. Da ich Staus vermeiden wollte, bin ich früh los, so habe ich den Sonnenaufgang auf der Autobahn erlebt.

Unterwegs….

Meine Tour heute ist im Grunde zweigeteilt gewesen. Ich bin am Flughafen Schipol gestartet und habe ihn umrundet, danach ging es dann in die Stadt. Der Flughafen in Amsterdam ist für Spotter, also Flugzeugfotografen ein Paradies. An vielen Stellen gibt es keine Zäune, sondern nur Grachten, so ist man verdammt nah dran am Flieger.

Natürlich habe ich auch ein paar Flugzeugbilder für Euch, wenn ihr drauf klickt, gibt es das Foto in groß…

Darüber habe ich mich gefreut, eine Fokker 70 in einer Sonderlackierung. Der charmante Herr im Heck des Jets ist Anthony Fokker. Dieser Flugzeugtyp fliegt nur noch wenige Monate für KLM, da hat man zum Abschied noch mal eine besondere Lackierung springen lassen.

Wenn ihr mal die Möglichkeit habt, einen Boeing 747 direkt auf Euch zurasen zu lassen…ergreift sie 😉

Bevor es weiter in Richtung Amsterdam Stadt ging, habe ich noch zwei absolut typische Aufnahmen vom Flughafen Schipol. Zum einen ein Rollweg über eine Gracht…

…und, DER Klassiker: Winkende KLM Crews. Manchmal habe ich das Gefühl, im Pilotenhandbuch bei KLM steht der Befehl zu winken, wenn sich rund um den Airport irgendwo ein Fotograf zeigt. 😉

So, jetzt aber. Vom Flughafen aus ging es in Richtung Hauptbahnhof. Muss ich noch etwas über die Qualität der Radwege in den Niederlanden erzählen? Eigentlich nicht, oder? Die Details machen es aus. Meist zweispurig, bauliche Trennung zur Straße oder gleich landschaftlich schön.

Die Ampelanlagen haben extra Knöpfe für Radler, besonders praktisch dabei ist die Tatsache, dass man sich auch gleich an dem Pin festhalten kann und nicht absteigen muss.

In der Innenstadt zu radeln ist dann allerdings eine andere Hausnummer, enge Straßen, Grachten, Touristen, Autos, Mofas, Biker, Krach, Hektik….herausfordernd, aber es macht Spaß und schärft die Sinne.

Eine kurze Pause habe ich in der Bibliothek in Amsterdam gemacht, wie jedes Mal, wenn ich da bin. Restaurant unterm Dach, tolle Atmosphäre und Internet. Wie sagte Einstein doch so schön, das Einzige was Du wirklich wissen musst ist der Platz, an dem die Bibliothek ist 😉 .

Das Rad hat in Amsterdam einen hohen Stellenwert, man findet gefühlte 1 Milliarde davon direkt vor dem Bahnhof, es gibt sogar ein Parkhaus für die Bikes.

Schon ziemlich cool. Durch die schmalen Straßen und an den Grachten vorbei ging es dann wieder zurück in Richtung Flughafen.

Am Ende waren es knapp 70 Kilometer und es tat gut, solche Touren helfen den Kopf frei zu kriegen, auch wenn es dafür vielleicht noch ein paar mehr Touren braucht ;). Gleich gibt es noch die GPS Daten und einen relive Clip, aber eines muss vorher noch sein, eine versteckte Botschaft. Ich war ja in den Niederlanden….und es gibt einen Menschen, an den musste ich besonders denken, als ich heute in Amsterdam war. Wenn die Person das nächste Bild sieht, dürfte alles klar sein ;).

Und nun die versprochenen GPS Daten, wenn ihr die Tour nachfahren wollt, lohnt sich, ich hab ne Menge gesehen.

GPS Daten

Ich hoffe, es hat Euch gefallen. Ach ja, mehr Flugzeugbilder von heute gibt es auf dem FlickR Account.

Euer Martin

 

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