Vom Erdmittelalter nach Krefeld – Dinosaurier und eine Radtour durchs Ruhrgebiet

Hallo ihr Lieben,

ich war wieder mit dem Fahrrad unterwegs und habe richtig Lust zu bloggen. Wenn ihr mögt nehme ich euch, virtuell und natürlich unbezahlt und unbeauftragt, wieder mit auf den Sattel. Also, wollen wir?

Die Tour auf die ich euch heute mitnehmen möchte ist tatsächlich die bislang längste in diesem Jahr. Knappe 93 Kilometer waren es am Ende und rein zeitlich gesehen, began sie vor etwa 245 Millionen Jahren. Ich bin allerdings nicht ins Mesozoikum gereist, sondern nur bis nach Bochum, aber, der Reihe nach.

Ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber wenn ich in meiner Freizeit eine Radtour mache, suche ich mir in der Regel vorher ein Ziel aus. Mal ist es ein Flughafen, mal ein Museum oder einfach eine schöne Landschaft. Dieses Mal bin ich bei einem Instagram Posting des Stadtmarketings in Bochum hängen geblieben. Dort wurde die Dino City angekündigt.

Ich bin vor Jahren schonmal in Bochum über eine Diofigur gestolpert, konnte damit aber nichts anfangen. Dieses Mal habe ich mich informiert und diese Aktion mit den Dionsauriern findet tatsächlich in der ganzen Stadt statt. Es gibt, neben den Figuren, auch noch jede Menge Aktionen von verschiedensten Protagonisten. Das Stadtmarketing hat drei verschiedene Fahrradtouren geplant und als GPX Datei angeboten, damit man keinen Saurier verpasst. Da ich ja noch weiter radeln wollte, habe ich mir die kürzeste, etwas über sieben Kilometer lang, herausgesucht und bin mit dem Zug nach Bochum gefahren.

Direkt vom Bahnhof aus fällt der Blick auf das Exzenterhaus. Das fast 90 Meter hohe Gebäude wurde auf einem ehemaligen Luftschutzbunker aufgesetzt und fällt durch die ovalen, versetzten Geschosse auf.

Aber, mein erstes Ziel sollten ja Saurier sein, also, mal vor dem Bahnhof schauen, ob es was zu sehen gibt. Seht es mir bitte nach, dass ich mich mit den Namen nicht so gut auskenne, dass das hier vor dem Ausgang aber ein Triceratops ist, weiß ich 😉 .

Wer sich für die Saurier interessiert findet an jedem Exemplar eine Tafel mit vielen Informationen und dem Namen. Ich habe mich da jetzt doch eher auf die Fotos konzentriert. Und Motive gibt es tatsächlich eine Menge. Schon auf der kurzen Tour kommt man an einigen Saurieren vorbei. Ob nun kleine niedliche..

…riesig große…

…oder gefährliche, böse aussehende. Saurier ohne Ende.

Aber auch sonst gibt es in der Innenstadt interssante Details zu entdecken. Diesen Paradiesgarten direkt an einer Kirche zum Beispiel. Mittendrin gibt es auch eine Sitzgelegenheit und so hat man die Chance, im hektischen Alltag, einfach mal das Summen der Bienen zu hören oder sich an den Blumen zu erfreuen. Finde ich klasse.

Bochum und Dampflok gehört ja auch irgendwie zusammen. Mit dem wunderbaren Museum in Bochum Dahlhausen hat die Stadt in Sachen Eisenbahngeschichte einiges zu bieten. Und mit „Rusty“, der rostingen Dampflok im Musical „Starlight Express“ wird das Thema nochmal ganz anders präsentiert. Vor dem, damals extra für das Musical gebauten, Theater steht seit 2015 eine „Preußische T9“ als Sockellokomotive.

Die Rundtour führt am Bergbaumuseum vorbei, einen Besuch dort kann ich nur empfehlen, es gibt so vieles aus unserer Region hier zu entdecken. Auch das Rathaus ist Teil der Tour, der Bochum-Schriftzug steht dort immer, der Dionsaurier darin nicht 😉 .

Ich musste kurz stoppen um diese Gänse-Gang vorbei zu lassen, einen letzten Blick auf einen Dino habe ich geworfen, dann ging es zurück zum Hauptbahnhof.

Also, wenn ihr euch für Dionosaurier interessiert, schaut gern mal in Bochum vorbei, die Ausstellung läuft noch bis zum 27. August. HIER findet ihr alle Infos dazu. Ich bin dann nach den knappen sieben Kilometern weiter gefahren. Die Erzbahntrasse war das nächste Ziel. Auf dem Weg zum Einstieg in diese ehemalige Bahntrasse bin ich aber noch an diesem wunderschönen Mural, also Wandgemälde vorbei gekommen. Wenn ihr hier schon länger mitlest, wisst ihr ja, dass ich ein großer Freund von Streetart bin, dieses Werk hier ist klasse, oder?

Apropos klasse, in Deutschland freuen wir uns ja auch über kleine Erfolge rund um das Thema Fahrrad. Kurz vor der Erzbahntrasse kann man sich als Radmensch mal anschauen, wie cool es werden kann, wenn der RS1, der Radschnellweg 1, mal fertig ist. Ob mein Körper dann allerdings noch wird Fahrrad fahren können? Ich weiß et net. Auf jeden Fall wurde 2022 ein Stückchen Radweg freigegeben. Hübsch isset geworden.

Wie sagt Thomas von Brettspielblog immer so schön: „Wenn hier ein Bürgermeister wieder ganz stolz 200 Meter Radweg einweiht, fällt in den Niederlanden irgendwo lachend ein Niederländer vom Stuhl.“

Nun ja, sei es drum, ich habe die Meter auf jeden Fall genossen. Der Genuss hielt allerdings nicht lange an, jetzt kommt der „Martin-fährt-nicht-nur-Rad,-sondern-auch-aus-der-Haut“ – Teil dieses Beitrages.

Im Rahmen der Smart City hat die Stadt Bochum sogenannte „Smarte Bänke“ aufgestellt. An sich eine super Sache, die Pressemeldung der Kolleginnen und Kollegen ist auch noch kein Jahr alt. HIER

Aber, natürlich, gibt es auch in Bochum dumme und bescheuerte Hackfre**en, die alles kaputt machen müssen. Wisst ihr, sowas kotzt mich an. Ich kenne das aus Krefeld auch, ständig lese ich in sozialen Netzwerken, die Stadt ist schmutzig, hier will keiner leben, alles ist immer kaputt.

Ja verfi*kt nochmal, das passiert doch nicht von selbst. Es sind die Menschen, die alles zumüllen und kaputt machen. Warum zur Hölle kann man nicht einfach mal Dinge, die wir ja am Ende auch alle bezahlt haben, in Ruhe lassen und zu schätzen wissen. Regt mich auf, echt.

Zurück zu schöneren Themen. Die Erzbahn. 10 Jahre Bauzeit, 20 Millionen Euro und am Ende gibt es einen wirklich schönen Radweg auf einer ehemaligen Industriebahntrasse. Von Bochum aus führt sie bis an den Rhein-Herne Kanal. Der Einstieg am Westpark in Bochum ist die „Erzbahnschwinge“, eine faszinierende Brückenkonstruktion.

Aus meiner Richtung kommend führt die Strecke auch noch leicht bergab, herrlich also. Vorbei geht es Fördergerüsten und zwischen Bäumen hindurch.

Vorbeigekommen bin ich dann auch an Holgers Erzbahnbude. Mittlerweile eine echte Ikone an der Strecke. Neben einem alten Bunker steht ein Container aus dem heraus allerlei leckeres „Pausenzeugs“ verkauft wird. Die Bude liegt genau an einer Abzweigung und das Grundstück bietet Platz und Raum zum sitzen, anhalten, quatschen und sich austauschen. Ist schon nett da und es gibt immer was zu entdecken.

An einem sonnigen Tag wie diesen Sonntag ist es auf den Trassen im Ruhrgebiet manchmal richtig voll. Gerade bei den Brückenbauwerken muss man dann schon mal ein bisschen langsamer fahren. An manchen Stellen liegen auch noch die alten Gleise neben dem Radweg. Ich mag das sehr, das radeln auf diesen Trassen macht schon wirklich eine Menge Spaß, selbst wenn es voll ist.

Nach einer Weile bin ich dann abgefahren und es ging weiter nach Gelsenkirchen. Vorbei an großer Kunst des japanischen Takashi Naraha führte mich mein Weg in Richtung Nordsternpark. „Die Kraft des Wassers“ ist schon ein echt cooles Kunstwerk, finde ich.

Vorbei an Anleihen aus der großen Tradition des Ruhrgebietes, des Bergbaus, und über den Ruhrschnellweg war das einfach eine „typische Pott-Etappe“. Herrlich.

Die EM wirkt noch ein wenig nach, als ich am Nordsternpark den Rhein-Herne Kanal überquere und in Richtung Westen weiterfahre.

Im Ruhrgebiet liegt ja alles nah beieinander. Und so braucht es von Gelsenkirchen nicht lange bis nach Bottrop. Haldenereignis Emscherblick lautet der Name des nächsten Zieles auf meiner Liste. Wobei ich den Namen ehrlichweise noch nie verwendet habe, für mich ist das immer die Tetraeder-Halde.

Die Menschen im Pott sind ja nicht doof, waren sie noch nie. Nach der Zeit des Bergbaus lagen überall Halden herum. Klar, wenn man sich über tausende Kilometer durch den Boden buddelt, muss der Abraum ja irgendwo hin. Jetzt ist der Strukturwandel wohl in kaum einer Region so tiefgreifend und nachhaltig wie im Ruhrgebiet. Was macht man also mit den ganzen Bergen hier? Ganz einfach, man stellt Kunst drauf, gern auch begehbar, und macht sie zu Ausflugszielen. Funktioniert! Im Fall der Halde hier bei Bottrop steht auf dem Gipfel ein riesiger Tetraeder, begehbar und die Halde und die Kunst generieren einen atemberaubenden Ausblick. Entweder man kraxelt knappe 390 Stufen hoch, oder fährt in Serpentinen eine Rampe hinauf.

Am Ende des Weges steht auf jeden Fall ein echtes Highlight in der Region. Das große Dreieck ist begehbar, etwas Mut braucht es aber schon. Die Plattformen sind nicht im Lot, sondern leicht schief und die Treppen und Laufwege bestehen aus Lochgittern, der Blick nach unten ist also immer möglich.

Drumherum gibt es eine Menge zu entdecken, Fördergerüste, Gasometer, Kokereien, eine Skihalle, das Mekka für zehntausende Swifties und vor allem eine Menge Grün. Hach, das Ruhrgebiet hat schon Charme.

Übrigens, die Abfahrt ist dann nochmal ein richtig starkes Erlebnis. Anders als bei anderen Halden sind die Kurven weit und es gibt keine Ablaufrinnen – das heißt, man kriegt ordentlich Tempo drauf 😉 . Beflügelt von der Abfahrt bin ich dann direkt bis Oberhausen Osterfeld durchgerauscht.

Dort liegt einer der größen Rangierbahnhöfe des Landes. Neben dem Rangierbetrieb und der Zugzusammenstellung gibt es dort auch ein Bahnbetriebswerk. Wenn man sich für Eisenbahnen interessiert, lohnt es sich immer, da mal vorbei zu schauen. Dieses Mal gab es eine Lokomotive der Baureihe 232 zu sehen. Der Spitzename für die Lok ist „Ludmilla“, gebaut wurde sie 1980 in der Ukraine und dann an die Reichsbahn der DDR ausgeliefert. Heute zieht sie vor allem schwere Güterzüge durchs Ruhrgebiet.

Radelt man durch Bottrop, Oberhausen, Duisburg oder Herne trifft man immer wieder auf Bilder und Gegebenheiten, die so als „Typisch Ruhrgebiet“ durchgehen. Wisst ihr was ich meine? Der Schornstein im Sonnenuntergang, das Fördergerüst oder die Straßenbahn zwischen Zechenhäusern. Ein Motiv aus dieser Reihe ist für mich auch der Rhein-Herne Kanal mit einem Schiff und dem Gasometer in Oberhausen im Hintergrund. Das Bild zeigt für mich Vergangenheit und Gegenwart des Reviers. Frachttransport per Schiff gibt es seit Ewigkeiten, der Gasometer, heute umgenutzt als faszinierende Ausstellungshalle und davor der Kanal, mittlerweile auch touristisch erschlossen und sei es nur durch den Radweg rechts und links davon. Ihr merkt schon, ich bin dann eben doch Pottkind 😉 .

Auf der anderen Kanalseite liegt das Centro, da habe ich dann ne kurze Pause gemacht und was gegessen. Wieder zurück über den Kanal und am Abzweig Grafenbusch vorbei und dann auf den „Grünen Pfad“.

Der Radweg führt von Oberhausen aus, vorbei am Landschaftspark Duisburg Nord, nach Meiderich. Der Weg führt auch an „Neustadt“ vorbei. Ein Kunstprojekt, welches bekannte Bauwerke und Baustile aus dem Ruhrgebiet, verkleinert, darstellt. Ein echter Hingucker, wenn man dran vorbeifährt. Die Gebäude liegen direkt neben dem Radweg.

Im Landschaftspark, einem ehemaligen Stahlwerk, gibt es zum einen eine Menge Industriekultur zu erleben, zum anderen aber auch immer wieder geniale Streetart.

Am besten fahrt ihr mal am Wochenende da vorbei, da gibt es Menschen auf Skateboards und an der Spraydose, auf BMX-Bikes oder auf Motorrädern – und alle haben Spaß zusammen.

Streetart ist mittlerweile auch in Duisburg echt ein großes Thema geworden. Und im Landschaftspark sind schon echte Highlights zu sehen. Es lohnen dort auch immer mal wieder Besuche, da diese Art der Kunst tatsächlich sehr vergänglich ist und es immer wieder neue Werke zu sehen gibt.

Wie schon gesagt, Industriekultur ist hier überall ein Thema. Als Denkmal steht dort auch eine Diesellok von Krupp, welche bei Eisenbahn & Häfen unterwegs war. Eine echte Duisburgerin, sie hat immer hier auf den Gleisen der Region gearbeitet. Ausgeliefert wurde sie 1957, ein Denkmal ist sie seit 2009.

Am Ende des „Grünen Pfades“ war ich dann in Meiderich, von dort aus ging es parallel zur Schwanentorbrücke in Richtung Duisburg Hochfeld. Die Schwanentorbrücke, eine Hubbrücke aus den 1950er Jahren, ist ein Wahrzeichen der Stadt. Direkt daneben legen die Schiffe für die Hafenrundfahrten an. Damals in der Schule haben wir, in der Regel, einmal im Jahr eine Hafenrundfahrt gemacht 😉 . Die Brücke wird gerade saniert, die, aus der Fotoposition, vorderen Türme sind bereits fertig, die hinteren Exemplare werden jetzt angegangen. Alles nicht so trival, die Brücke steht unter Denkmalschutz und muss entsprechend denkmalschutzgerecht saniert werden.

 

Durch Hochfeld hindurch gab es dann im Rheinpark nochmal Streetart zu bewundern. Das ehemalige Industriegelände direkt am Rhein bietet noch einige alte Betonstrukturen, auf denen sich immer wieder tolle Kunstwerke finden. 2027 soll das Areal wohl Teil der internationalen Gartenausstellung werden.

Direkt an den Rheinpark schließt die Duisburg-Hochfelder Eisenbahnbrücke über den Rhein an, die habe ich genutzt um wieder auf „meine“ Rheinseite zu gelangen.

Jetzt ging es, so langsam war ich dann doch etwas ko, recht straight in Richtung Krefeld-Uerdingen. Dort habe ich mir dann, bevor ich die letzten Kilometer bis nach Hause unter die Reifen genommen habe, noch eine kleine Pause gegönnt. Direkt am Rhein gibt es bei uns die „Rhine Side“, ein tolles Areal mit kleiner Bühne, Sand, Tischen, Stühlen und Gastronomie. Wirklich lohnenswert.

Bis vor kurzer Zeit gab es dort auch die „Rhine Side Gallery“, Streetart auf alten Gebäuden, die direkt am Fluss standen. Dort ist aber jetzt mit dem, für Krefeld sehr wichtigen, Projekt „Rheinblick“ begonnen worden und die Industrieruinen wurden abgerissen. Und somit, und das ist eben das Schicksal von Streetart, sind auch die Kunstwerke verschwunden. Einige Reste sind noch da und es ist faszinierend, wie kräftig die Farben des Werkes von Adry Del Rocio aus Mexiko immer noch sind. Die Rhine Side Gallery war ein Projekt der Stadt Krefeld aus dem Jahr 2017.

Und auch das Kunstwerk mit dem Legobauarbeiter gibt es noch, es stammt von Anat Ronen aus den USA und ist ebenfalls von 2017.

Die Rhine Side gibt es aber noch, sie liegt dieses Jahr etwas näher am Rhein, meiner Meinung nach tut der Location diese Verlagerung wegen der beginnenden Bauarbeiten aber ganz gut. Ich habe mir bei einer kalten Cola den „Rhine Side Song“ von Ralf Küntges angehört 😉 .

Die letzten Kilometer führten mich an einem der Wahrzeichen der Stadt, der Burg Linn, vorbei nach Hause. Was soll ich sagen, es war ein wirklich herrlicher Tag auf dem Fahrrad.

Es gibt jedes Mal soviel zu entdecken, egal wie oft man schon durch das Ruhrgebiet geradelt ist. Mein Tipp für euch ist, fahrt einfach mal los, plant nicht lange, fahrt keinen Touren nach, entdeckt Euer Ruhrgebiet mit dem Rad.

Wie immer hoffe ich, es hat euch gefallen, war ja doch recht lang dieses Mal. Der nächste Beitrag ist schon in Planung, die Tour habe ich schon gemacht. Wenn alles klappt, nehme ich euch dann wieder mit in die Niederlande. Für heute soll es das aber erstmal gewesen sein.

Vielen Dank für euer Interesse und bis zum nächsten Mal,

Euer Martin

 

4 comments

  1. Lieber Martin,
    Toller Beitrag, als gebürtiger Kriewelsche, als am Niederrhein lebender und im Pott arbeitender Mensch freue ich mich sehr über diesen Beitrag. Ich habe auch schon die ein oder andere Radtour im Pott unternommen und erfreue mich an diesem Beitrag. DANKE
    Olaf

  2. Hallo Martin,

    was für ein toller Blog🙏 Hat wirklich Spaß gemacht zu stöbern. Auch ich lebe am linken Niederrhein und mein Büro ist im Ruhrgebiet. Inspiriert von deinem Blog, werde ich mich mal genauer in Bochum umsehen😁 Danke für diese schöne kurze Reise. VGMary

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