Schlaflos in Krefeld

Hallo zusammen,

wie sieht es aus bei Euch, wie habt ihr die letzten heißen Tage, und vor allem die tropischen Nächte überstanden? In meiner Wohnung sind es auch Nachts noch an die 30 Grad, das ist einem gesunden Schlaf irgendwie nicht förderlich. Also veranstaltet man am besten vor dem Einschlafen noch etwas, was einen zumindest müde macht…richtig, aber aufs Rad. 😉

Gestern, oder besser heute, ging es um halb Zwei für mich los, immer noch knappe 28 Grad war, war die Luft aber doch deutlich angenehmer als tagsüber. Ich habe eine kleine Runde gedreht, bin dabei an der Rheinstraße und dem, in Krefeld mittlerweile, legendären Glasdach vorbeigekommen. Die Konstruktion ist immer wieder in der Diskussion, weil wohl immer wieder Schäden daran auftauchen und es nicht gerade ein Schnäppchen war, ganz hübsch finde ich es trotzdem.

Am Großmarkt vorbei ging es dann weiter in Richtung Uerdingen. Der ein oder andere Streifenwagen kam mir entgegen, eine Großstadt wie Krefeld schläft auch um zwei Uhr Nachts nicht, und bei diesem Wetter schon gar nicht. Mir hat das radeln richtig gut getan, die drückende Hitze tagsüber war natürlich weg und man hat tatsächlich überall Schatten ;).

Ein kurzer Zwischenstopp in Uerdingen, die Brücke über den Rhein ist ja immer irgendwie ein dankbarer Pausenort. Ein bisschen was getrunken und Schiffe geschaut und dann ging es weiter. Ganz schön zu erleben, wie viele Menschen die Nacht genutzt haben um am Rhein zu sitzen, zu quatschen und einfach das Leben zu genießen. Ich bin dann an der Rhine Side vorbei und am Bahnhof vorbei geradelt und dann so langsam in Richtung Heimat zurück. Ein bisschen aufpassen muss man beim Nachtradeln schon, solche Dinge sieht man auf dem Radweg eben deutlich später.

Rechts rauf in Richtung Uerdinger Stadtpark und dann weiter nach Verberg. Und hier, beziehungsweise auf dem Weg dorthin, war es dann wirklich still, dunkel und herrlich. Nur mein Rad und ich und das Stückchen Weg, welches meine Lampe erleuchtet hat. So leibe ich radeln in der Nacht tatsächlich sehr. Dazu der Fahrtwind, also, wenn ihr mal nicht schlafen könnt, ab aufs Fahrrad.

Durch Verberg ging es dann zurück in die Innenstadt und an der Mediothek vorbei, auch am Theaterplatz war es ruhig und so bin ich dann die letzten Meter die Königstraße rauf und dann nach Hause gefahren.

Da dann natürlich noch mal fix unter die kalte Dusche und ab ins Bett. Knappe 25 Kilometer waren es und es hat wirklich Spaß gemacht. Wie so oft habe ich euch auch dieses Mal ein kleinen Relive Clip angehangen, ich hoffe, die nächtlichen Eindrücke haben Euch gefallen. Macht das mal, wenn ihr Lust habt, Nachts nimmt man die Stadt ganz anders wahr, hört andere Geräusche und sieht andere Tiere.

Euer Martin

 

 

Ein Gedanke zu „Schlaflos in Krefeld

  1. Das ist auch mal eine Idee, so eine Tour de Krefeld bei Nacht 😉 Krefeld ist meine Geburtsstadt und ich habe bis zum Alter von 6 Jahren auch dort gelebt. Mein Opa war Küster in der Dyonisiuskirche. Mir fällt gerade auf, dass ich vieeel zu lange nicht mehr in der Stadt meiner Kindheit war und eigentlich mal wieder richtig Sehnsucht habe. Wenn meine Mama aus dem Urlaub zurück ist, muss ich sie unbedingt auf einen Bummel nach Krefeld einladen. Danke für die tollen Bilder (das Glasdach habe ich live noch garnicht gesehen! Und das Bild von der Rheinbrücke ist ganz toll!!!) Bin sooo froh, dass es inzwischen wieder etwas abgekühlt ist. Viele liebe Grüße von Viersen nach Krefeld! Lony x

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