Der Rhein, der See, der Flugplatz, der Berg – und der Postbote

Hallo zusammen,

nach der fantastischen Geburtstagsparty in der Mediothek und einer Facebook-Schulung für Senioren, die ich Morgen vor der Brust habe, stand heute Arbeit für mich auf dem Programm. Bilder bearbeiten, Videos schneiden, eine Prezi erstellen….bis ich das Wetter sah. Da es hier jetzt einen Eintrag zu einer Radtour gibt, ahnt ihr es sicher schon, ich habe bislang ganz toll prokrastiniert und werde dann wohl eine Nachtschicht einlegen ;). Aber, ab aufs Rad…

Mein erster Weg führte mich in die Krefelder Innenstadt, die wunderbare Beate, ihres Zeichens Admina der Facebook-Gruppe „Crefelder Geschichte“ und Blogautorin auf unserem Mediotheksblog, musste natürlich die Festschrift der Mediothek bekommen, und zwar nicht erst nächste Woche, sondern heute! Also, kurzer Stopp und ab in den Briefkasten damit! Ich hoffe, es gefällt 😉

Von dort aus ging es dann aber straight in Richtung Osten weiter, in Richtung Rhein. Bei diesem super Wetter muss man ja ein bisschen Schiffe gucken, oder? Also führte mich mein Weg nach Uerdingen. Vorbei am Haus Neuenhofen in Bockum radelte ich also, landschaftlich wenig spannend, in den Krefelder Stadtteil am Rhein.

Apropos am Rhein. Direkt am Rhein entlangzufahren ist zur Zeit nicht so eine tolle Idee, dort liegt alles voller Glas. Zerschlagene Flaschen, wohin man schaut. Nicht so hübsch, nicht ungefährlich und ziemlich blöd. Oben auf dem Deich ist zwar das Radfahren verboten, was schade ist, ich finde es ganz nett, auch beim radeln den Fluss sehen zu können, aber mal kurz raufstiefeln und gucken ist ja erlaubt.

Krefeld ist schön, egal was die Anderen sagen. Den Beweis dafür habe ich heute wieder erlebt, als ich in Richtung Elfrather See weitergedüst bin. Man merkt den Frühling und das ist wirklich klasse. Auf den Wiesen am Wasser tummelten sich jede Menge Menschen, es wurde Ball gespielt, Hunde gassi geführt, ferngesteuerte Autos wurden pilotiert und auch die ein oder andere Racedrohne war unterwegs….und Radler natürlich. Obwohl etwas kritisch von diesem Genossen hier beäugt, bin ich dann doch für ein Foto kurz abgestiegen.

Nächster Halt. Flugplatz. War es am E-See schon gut gefüllt, brummte es am Flugplatz richtig und das kam nicht nur vom Motor dieses Motorseglers, sondern von den vielen, vielen Menschen, die die Egelsberg Mühle und den Flugplatz als Ausflugsziel nutzten. Es ist schon so, die Fliegerei begeistert die Menschen, egal ob groß oder klein, jung oder alt.

Den Rhein, den See und den Flugplatz hab ich, jetzt fehlt noch der Berg. Meine Tour führte mich vom Flugplatz weg in Richtung Niepkuhlen. Krefeld kann was. So heißt eine aktuelle Kampagne, welche die Vorzüge der Stadt zeigen soll, und es stimmt, Krefeld kann zum Beispiel auch Abwechslung. Hieß es bislang auf der Tour städtisches Radeln an Straßen entlang und über Feldwege, ging es jetzt hinein in den Wald. Tiiiiiieef durchatmen, die Rufe der Vögel genießen und einfach ein bisschen runterkommen. nach der stressigen Woche gibt es wohl kaum etwas Schöneres. Herrlich.

Und dann musste ich hoch hinaus. Einfach mal über den Dingen stehen. Das nächste Etappenziel war erreicht, der Aussichtsturm auf dem Hülser Berg. Also erst die 63 Meter auf den Berg radeln und dann die 30 Meter über 163 Stufen auf den Johannesturm kraxeln. Für Menschen mit Höhenangst ist der übrigens nix, die Stufen bestehen aus einem Gittergeflecht…

Dafür kriegt man aber auch einen Herrlichen Ausblick und kann bis nach Krefeld City und sogar Duisburg Walsum schauen. Es lohnt also wirklich, mal dort rauf zu klettern.

Wer hoch steigt….muss auch wieder runter. Also, fix die 163 Stufen wieder runter, zurück aufs Rad und weiter gings. Auf der anderen Seite den Berg hinunter zu fahren ist schon deutlich entspannter als der Anstieg ;). Man ist quasi ohne nochmal treten zu müssen in Krefeld Hüls. Na ja…fast zumindest. Dort herrschte rund um den Marktplatz hektisches Treiben, ich würde mich weit aus dem Fenster lehnen und vermuten, das hatte etwas mit der örtlichen Eisdiele zu tun.

So langsam neigte sich meine Prokrastinationsradtour dem Ende entgegen und es fielen doch tatsächlich ein paar Tropfen Regen. Aber die konnte man ernsthaft an einer Hand abzählen. An der Hand eines Sägewerksmittarbeiters aus dem gleichnamigen Lied der Wiseguys…konkret, es war fast nix ;). Etwas mehr Wasser gab es dann wieder in der Innenstadt Krefelds zu entdecken, der Brunnen am Friedichsplatz war aktiv und so konnte man sich dort ein paar Minuten entspannend und dem Wasser zusehen. Hat auch was, zumindest, wenn kein Schaum drin ist….hatten wir ja auch schon mal ;).

Das war es. Knappe 35 Kilometer sind es geworden und ich bin nicht böse, dass ich geradelt bin. Noch nicht ;). Mal sehen, wie lange ich jetzt noch vorm Rechner sitze…Moment, war dieser Blogbeitrag hier möglicherweise auch schon wieder Prokrastination? Nein, oder? Egal…

Einen kleinen ReliveClip habe ich noch für Euch 😉

Wie immer hoffe ich, die kleine Tour hat Euch gefallen.

Euer Martin

 

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.