Ein Laubfrosch, Blumen und der Killerradweg

Hallo zusammen,

vor ein paar Tagen habe ich einen interessanten Artikel in der Westdeutschen Zeitung gelesen. Darin ging es um die beiden Künstler Alex Weigandt und Jaroslaw Masztalerz einen Stromkasten auf der Galdbacher Straße verschönert haben. Na, das wollte ich mir dann doch mal „in Echt“ ansehen, nicht zuletzt auch für das Projekt „Euer Krefeld“. Also, nix wie ab aufs Rad und los…

Ziemlich cool geworden das Teil. Gefällt mir gut, etwas Farbe in der Stadt kann sicher nicht schaden. Wenn ihr mögt, schaut Euch ruhig mal die Facebook-Seite „Tubuku“ an, lohnt sich.
Für mich ging es dann weiter durch die Innenstadt und so grob in Richtung Hüls weiter. Auf der Venloer Straße wurde es dann plötzlich rumpelig und laut am Vorderrad. Ein genauerer Blick zeigte mir, die Halterung der Spritzschutzbleche war rausgefallen. Da haben die Krefelder Radwege also gewonnen und das Teil zerlegt. 😉 OK, ein bisschen unfair ist das schon, ich bin mit dem Rad über 8.000 Kilometer gefahren und die wenigsten davon auf Krefeld Radwegen….aber einer muss ja Schuld sein, und seinen Anteil wird der Möderradweg den ich vorher befahren habe wohl dran haben.

Sachen gibt es. Apropos Sachen gibt es…wusstet ihr, dass Fahrräder über den Winter schwerer werden können? Ich war auch überrascht. Wenn man von der Venloer Straße in Richtung Kempen radelt, kommt man an einer großen Wage vorbei, eigentlich wohl für die Landwirtschaft gedacht, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen….tja, und was soll ich sagen…das Rad ist schwerer geworden. Verrückt ;).

Nun ja, ich bin dann, etwas Kopfschüttelnd, weitergefahren. Das Schöne beim radeln aktuell ist es ja, dass es überall beginnt zu blühen. OK, für den Birkenallergiker ist es nicht sooo schön, aber so rein optisch macht der Frühling schon einiges her. Am Rand der Unterweidener Straße gab es diese Blümchen zu bestaunen. Und zwar ziemlich viele links und rechts der Straße, wirklich wunderschön. Da hat das Radfahren wirklich Spaß gemacht.

So langsam dämmerte es, richtig hell war es die ganze zeit schon nicht. Das wundervolle, angekündigte Wetter war in Wirklichkeit den ganzen Tag schon eine ziemlich trübe Angelegenheit. Parallel zum Krefelder Weg bin ich dann in Richtung Heimat zurückgefahren. Kein Mensch weit und breit, aber wirklich schöne Luft. Roch ein bisschen nach Regen, aber bislang ist es trocken geblieben.

Und das soll es auch schon wieder gewesen sein. Es ist wirklich klasse, wenn man nach der Arbeit noch ein paar Kilometer radeln kann. Ich genieße das sehr, es macht den Kopf frei und tut wirklich gut.

Euer Martin

 

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