Urlaubstag 17: Die Mühle, die Kapelle und der wundervolle Radweg

Hallo zusammen,

ein freier Sonntag, eine Wetterprognose die von Abkühlung, schon ein bisschen bizzar bei 29 Grad, spricht und eine Tour in unsere Region. Dann also mal los. Mein Weg führte mich heute Morgen von Krefeld aus in Richtung Kempen. Heute Morgen mal ganz langweilig am „Krefelder Weg“ entlang, sicherlich nicht die schönste Strecke, so direkt an der Landstraße, aber so eigentlich sollte meine Tour ja auch erst ab Kempen starten. Dort angekommen ging es dann erstmal in Richtung Aldekerk. Ich hatte am Rechner nur kurz den groben Weg mit Komoot vorgeplant, bin aber recht früh davon abgewichen und lieber über die Felder geradelt.

Über die Autobahn hinweg, also mit einer Brücke natürlich, ging es nach Aldekerk. Unterwegs ging es an einer großen Gleisbaumaschine auf der Strecke des RE10, des Niers-Express vorbei. Die Bahnübergänge sind alle gesperrt, aber der nette Herr von der DB hat mich rüber gelassen und so konnte ich weiter fahren, ohne einen kilometerlangen Umweg machen zu müssen.

In Aldekerk habe ich meine Getränkevorräte aufgefüllt und dann ging es weiter nach Geldern. Was man rechts und links so neben der Straße entdeckt 😉

Unterwegs habe ich mir noch die Kapelle Poelyck angeschaut. Es ist schon immer wieder faszinierend, wenn man vor solchen Gebäuden steht. Der Ursprung des ganzen geht auf ein Heiligenhäuschen aus dem Jahr 1122 zurück. Wenn man dann heute so davor steht, es wäre schon spannend, wenn die Gemäuer Geschichten erzählen könnten. Leider war die Kapelle abgeschlossen, ich hätte gern auch mal einen Blick hineingeworfen. Vielleicht das nächste Mal.

Nach dem geschichtlichen Exkurs führte mich meine Route durch ein wunderbares Stückchen Wald, eine angenehme Abkühlung, so langsam kam nämlich die Sonne durch die Wolken. Bis dahin war das Radeln wirklich super angenehm. Kurz vor Geldern wurde es dann ziemlich stickig und, und das war noch fieser, es wurde richtig windig.

Walbecker Spargel kennt jeder, aber kennt ihr auch die Steprather Mühle in Walbeck? Wo wir eben bei Geschichte waren, diese Mühle wurde im 15 Jahrhundert erbaut und ist heute die älteste noch voll funktionsfähige Mühle in Deutschland. Und, dank des netten Cafés direkt dran auch ein wunderbares Ausflugsziel. Im Netz gibt es auch ein Drohnenvideo der Mühle, nicht so wirklich perfekt, aber für einen ersten Eindruck ganz OK, wenn ihr mal schauen wollt, hier geht es lang: http://www.muehle-walbeck.de

Von Walbeck aus stand Straelen auf der Agenda. Dieses Mal war ich leider ziemlich unkreativ was meine Routen Planung anging und so radelte ich die Kevelaerer Straße entlang, viel blöder kann man nicht radeln, der Weg führt direkt auf der Landstraße nach Straelen.

Kurze Pause in Straelen, eine Cola trinken und ein bisschen das bunte Treiben auf dem Marktplatz beobachten. Straelen ist wirklich ein nettes Städtchen, ein Besuch lohnt sich, die Cafés rund um den Marktplatz sind ganz nett.

Von Geldern nach Straelen war der Wind schon stark, auf meiner nächsten Etappe, von Straelen nach Kempen war es dann richtig fies. Direkt von vorne und in starken Böen. Angenehmer als auf der vorangegangenen Etappe war dieses Mal aber das „Routing“, über Felder und durch kleine Waldstücke ging es in Richtung Wachtendonk. Dort mit der Niersfähre über die Niers und dann weiter nach Wachtendonk.

Tja, und dann war ich wirklich beeindruckt. An der Gaststätte „Zollhof zur Schloot“ bog ich rechts ab auf die Straelener Straße…und fand einen brandneuen Radweg vor. Ich hatte vor ein paar Wochen gesehen, dass dort gebaut wird, hatte aber auf eine neue Straße getippt. Und jetzt? Ein Radweg, auf dem es sich tatsächlich wie auf Schienen fährt. Wenn ihr mal dort seid, probiert es aus, ein völlig neues Radgefühl ;).

Tja, und dann war ich wieder am Startpunkt der Tour, in Kempen. Neulich hat eine Kollegin zu mir gesagt, wenn in meinem Blogpost keine Pommes oder ein Erdbeerbecher vorkommen, dann ist der Post nicht komplett…nun denn 😉 Lecker wars 😉

Noch ein bisschen Burg gucken, und dann ging es nach Hause. Am Ende des Tages waren es dann knappe 86 Kilometer, gerade die letzten fühlten sich durch den Wind schon richtig übel an, aber dafür ist ja immer das Glücksgefühl, wenn man es geschafft hat umso größer, nicht wahr 😉

Natürlich habe ich noch einen Relive Clip für Euch und wie immer hoffe ich, es hat Euch gefallen und vielleicht ist ja die ein oder andere Anregung für eine eigene Tour dabei gewesen. Würde mich freuen ;).

Euer Martin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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