Grüner Pfad, HOAG, Flughafen und mehr – Duisburg, Oberhausen, Mülheim, Ratingen, Düsseldorf

Hallo ihr Lieben,

ich war wieder auf Tour, und wenn ihr mögt, nehme ich euch mit. Unbeauftragt und unbezahlt natürlich. Ich habe mir genau die beiden wettertechnisch nicht so schönen Tage an Ostern herausgesucht, Karfreitag und Ostersonntag. Herrlich waren beide Touren trotzdem. Wer die vom Karfreitag nochmal nachlesen möchte, darf gern HIER mal feste klicken. Ich bin mal wieder mit der Bahn ins Abenteuer gestartet. In Pandemiezeiten nutze ich dafür ja immer Zeiten, an denen ich, sehr wahrscheinlich, allein im Zug sitze. Das hat auch dieses Mal geklappt, normale Menschen fahren am Ostersonntag nicht um kur vor 7 Uhr mit der Bahn. Los ging es auf dem Rad am Hauptbahnhof in Duisburg. Apropos Hauptbahnhof, in vielen Bahnhöfen gibt es noch diese Modelleisenbahnen, die man, früher für ein paar Pfennige, heute für ein paar Cents, fahren lassen kann. Macht das noch jemand? Ich habe noch nie Menschen dort stehen sehen. Ihr?

Vom Bahnhof aus ging es in Richtung Innenstadt und durch den Kant-Park. Hier liegt auch das Lehmbruck-Museum, mein erster richtiger Zugang zu Kunst während einer Schulführung in der Grundschule. Als ich jetzt, etliche Jahre später wieder vor der „Sculptuur 3“ von Alf Lechner stehe, kommen schon Erinnerungen hoch. Das sollte mir auf dieser Tour aber noch ein, zwei Mal so gehen.

Als gebürtiger Duisburger kenne ich die Ecken zwar alle, aber viele eben so, wie sie vor 20 Jahren ausgesehen haben. Das Rathaus und die Salvatorkirche haben sich allerdings kaum verändert. Von dort aus machte ich mich auf den Weg in meine Vergangenheit und in Richtung Ruhrort und Meiderich.

Durch Kasslerfeld hindurch bin ich dann über die Brücke am Vinckekanal, er mündet in eines der vielen Hafenbecken in Europas größtem Binnenhafen, gefahren.

Bei manchen Verkehrsschildern frage ich mich ja dann doch, was ist an dieser Stelle wie oft passiert, damit sie nötig wurden….und eigentlich möchte man es dann doch nicht so genau wissen.

Am Vinckekanal liegt auch die Dienststelle der Wasserschutzpolizei. Während die niederländische „Kiliya“, ein knapp 500 Container fassendes Frachtschiff, in Richtung Südhafen fährt, erkennt man links am Bildrand die Boote der Wasserschutzpolizei.

Wer mehr über die Aufgaben der Wasserschutzpolizei wissen möchte, kann sich auch dieser Website HIER schlau machen….und sogar ein Polizeiboot basteln 😉 Das die Crews da offenbar Humor haben zeigt ein Blick auf die Brücke eines der Boote, man hat super Unterstützung durch ein ganze Quietscheentchen-Geschwader.

Wenn man in Duisburg aufgewachsen ist, kennt man das „Tausenfensterhaus“, dort saß mal Radio Duisburg, ursprünglich war es ein Verwaltungsgebäude. Als Kinder haben wir mal die Fenster gezählt, 1000 waren es nicht, aber viele.

Am Freihafen vorbei führte mich mein Weg nach Meiderich, bzw. Untermeiderich. In einer Unterführung dort findet man immer wieder richtig starke Streetart, ihr wisst ja mittlerweile, ich stehe auf sowas, wenn es gut ist. Schaut es Euch an, ich hab mal zwei Fotos gemacht. Ich finde die richtig stark. Es lohnt sich auch, da immer mal wieder vorbei zu fahren, die Motive ändern sich nämlich auch.

Wenige Meter hinter dieser Brücke beginnt dann der „Grüne Pfad“. Eine der vielen ehemaligen Bahntrassen, welche im Ruhrgebiet zu Radwegen umgebaut worden sind. Bis 1987 fuhren hier noch Eisenbahnen, heute ist die Strecke von Meiderich bis Oberhausen Sterkrade sicher eine der meistfrequentierten Trassen in der Region. Grund dafür ist sicherlich auch die Tatsache, dass der Landschaftspark Duisburg-Nord direkt an diesem Weg liegt. Die frühe Uhrzeit, der Feiertag und vielleicht auch das etwas ungemütliche Wetter sorgten bei meiner Tour aber dafür, dass ich nahezu allein unterwegs war. Besonders toll finde ich, dass die Randbegrenzungen aus fluoreszierendem Material bestehen und in der Dunkelheit leuchten.

Der Landschaftspark Duisburg Nord, angeblich wird er von den Einheimischen „LaPaDu“ genannt, ich bin hier geboren und hab das Ding noch nie LaPaDu genannt, aber egal, der Landschaftspark ist auf jeden Fall ein echter Hingucker und unglaublich vielfältig.

Auf dem Gelände des alten Stahlwerkes gibt es so viel zu entdecken, Industriekulissen natürlich, aber auch Kletterwände, ein Tauchrevier, jede Menge Natur, Spielplätze, Ausblicke auf die Umgebung und vieles mehr. Also, wenn ihr mal in der Ecke seid, nehmt Euch die Zeit und macht ne Pause dort.

Zumal es in nicht Pandemiezeiten da auch immer was Gutes zu futtern gibt. Mit einem letzten Blick auf die alten Anlagen ging es für mich dann weiter.

Weiter nach Duisburg hinein, aber auch weiter in die eigene Vergangenheit. In Hamborn bin ich am Fördergerüst der ehemaligen Zeche Friedrich Thyssen vorbeigefahren, ein weithin erkennbares Denkmal, auf ich oft geschaut habe, wenn ich zum Schulsport auf dem Gelände von „Hamborn-Westende“ gelaufen bin. Heute befindet sich auf dem ehemaligen Zechenareal ein Park.

Apropos Schulsport. Ganz in der Nähe liegt das Clauberg-Gymnasium, oder besser lag. Die Gebäude gibt es noch, die Schule aber nicht mehr. Ich habe dort mein Abitur mit sehr guten Ergebni.., also mit ganz guten Ergeb…ich hab da 1998 mein Abitur gemacht und hatte eine wirklich gute Schulzeit. Na klar, auch dort gab es Lehrkräfte, die sich ihren Beruf besser in anderen Bereichen gesucht hätten, aber die Mehrzahl war wirklich Top. Ich glaube, meine Weltoffenheit und mein Umgang mit Menschen heute haben viel mit meiner Erziehung durch meine Eltern und sicher auch den Besuch dieser Schule zu tun. War ne gute Zeit und ein bisschen wehmütig blicke ich schon zurück, irgendwie waren die Zeiten als Schüler weniger kompliziert als sie es heute sind.

Ganz in der Nähe der Schule ging es dann noch weiter in die Vergangenheit. Das Spielwarengeschäft Freiwald war eine riesen Halle mit allerlei tollen Dingen für uns Kinder. Ich hab den Laden geliebt. Die meisten Mitarbeitenden waren super freundlich und habe da manche Mark gelassen. Der Eingang zum Gelände wirkt heute etwas, na sagen wir, weniger freundlich als damals…

Von der alten Schule ging es dann durch den Jubiläumshain zwischen Fahrn und Röttgersbach. Der schöne Park bietet viel Grün und bunte Blumen und lädt zum Pause machen ein.

In Richtung HOAG Trasse bin ich dann ein Stück parallel zur „Kleinen Emscher“ gefahren, ein Radweg, der typisch ist für Duisburg und die Region. Oftmals hinter Häusern durch, an Bahndämmen oder Kanälen entlang führen sie durch die Stadt und sind oftmals gute Alternativen zu viel befahrenen Straßen.

In Aldenrade ging es dann auf die HOAG Trasse, die Brücke dort ist standesgemäß mit einem MSV Logo versehen ;).

Die HOAG Trasse ist, wie könnte es anders sein, ebenfalls eine alte Güterbahnstrecke. Die vier Buchstaben stehen für Hüttenwerke Oberhausen Aktien Gesellschaft, die Strecke hieß im Volksmund aber meist nur Hafenbahn. Sie führt vom Südhafen Walsum bis nach Oberhausen Sterkrade, trifft also dort wieder auf den Grünen Pfad. Die Strecke ist toll zu fahren, ist allerdings nicht durchgehend asphaltiert, sondern hat einen festen Belag auf man aber auch gut voran kommt. Aktuell ist es zu Beginn etwas holprig, es hat wohl Baumpflegearbeiten gegeben und jemand ist mit seinem Kettenfahrzeug auf der Trasse gefahren. Die Abdrücke davon fühlen sich beim drüber radeln etwa so an wie ein Waschbrett ;). Ist aber wohl nur temporär, ein paar Regengüsse sollten das Problem lösen.
Nach einigen Kilometern bin ich dann an einem Emscherklärwerk vorbeigefahren, an keinem anderen Tag hätte die Faultürme so schön in diesen Bericht gepasst wie am Ostersonntag ;).

Ein ganz witziges Detail auf dieser Strecke sind die Spielfiguren. An den Brücken und auch sonst an einigen Stellen unterwegs sind sie zu finden. In verschiedenen Farben zeigen sie den Weg und man ist sich sicher, dass man noch auf der Trasse unterwegs ist.

Man radelt mehr oder weniger auf einem gleichbleibenden Level dahin, ein großer Vorteil von Bahntrassen, sie haben keine großen Steigungen in ihrem Verlauf, überquert Straßen und Flüsse auf Brücken und kommt super voran. Auch die Emscher wird überquert.

Wer hier länger mitliest weiß es ja, ich stehe auf diesen Industriecharme 😉 Wirklich gut fand ich, dass ich, nach wie vor, nahezu allein unterwegs war. Gerade diese beiden Trassen, HOAG und Grüner Pfad sind manchmal eher so wie die A40 im Berufsverkehr. Sonntag Morgen, oder besser Vormittag, sah es allerdings so aus.

Sicherlich eines der bekanntesten Bauwerke an der Strecke ist das Fördergerüst von Schacht 1 der Zeche Sterkrade. Entweder am Ende der Strecke, so wie bei mir, oder recht weit am Anfang trifft man so direkt auf klassische Ruhrpott-Zechen-Kultur.

Über den Rhein-Herne-Kanal hinweg führte mich mein Weg dann nach Oberhausen Mitte hinein. Dort ging es zuerst zur Zinkfabrik Altenberg, heute ein Standort des LVR-Industriemuseums. Aktuell leider geschlossen, allerdings wohl nicht wegen der Pandemie, sondern wegen eines größeren Umbaus der bis 2023 dauern soll.

Direkt gegenüber ist der Oberhausener Hauptbahnhof. Dort ist ein Bahnsteig stillgelegt und als Museumsbahnsteig angelegt.

An diesem Bahnsteig steht eine Industrielokomotive der Firma Jung, welche zwei typische Wagen aus dem Revier „zieht“. Eine  Torpedowagen und einen Schlackekübel. Quasi genau solche Wagen die ich beim ersten Foto oben aus dem Landschaftspark auch gepostet habe. In beiden wird heiße Schlacke oder Roheisen transportiert.

Mein Handynavi hat durchaus einen frivolen Sinn für Humor, leitet es mich doch auf meiner weiteren Fahrt in Richtung Mülheim durch die Flaßhofstraße. Klingt harmlos, ist aber die Bordellmeile in Oberhausen. Glaubt man Wikipedia gibt es diese „Meile“ seit 1963 mit allem was dazugehört, Bürgerprotesten, Rockerbanden, Schießer- und Schlägereien, die Stadt Oberhausen spricht von „regionaler Bedeutung“ und die „Vergnügungssteuer“ spült Geld in die Stadtkasse. An Ostern 2021 lief in den Laufhäusern so gar nichts, das Prostitutionsverbot der CoronaSchutzVerordnung sorgte auch hier für Stille und geschlossene Fenster. Ansonsten hätte ich wohl auch kein Foto machen können ;).  Das Ganze ist auch eher ein nicht lustiges Thema. Den Mädels geht es schon unter normalen Umständen sicherlich nicht gerade blendend, ob alle wirklich freiwillig am Start sind bezweifele ich auch mal ganz stark. Die aktuelle Situation macht die Lebensumstände der Sexarbeiterinnen sicher nicht besser, groß etwas davon in den Medien lesen tut man indes nicht, ist halt nach wie vor ein Tabuthema….

Deutlich freundlicher wirkt da die Styrumer Allee welche ich in Richtung Mülheim befahren habe. Ein tolle Weg zwischen Bäumen. Sehr schön zu fahren, hätte länger sein dürfen.

Über ein großen Gleiswirrwar, zumindest von Außen betrachtet, ging es dann am Stellwerk Styrum vorbei in Richtung Ruhr.

Auf der „Blauen Brücke“ habe ich dann die Ruhr überquert. Früher war das mal eine Eisenbahnbrücke, heute überspannt sie die Ruhr und die Ruhrauen und ermöglicht so tolle Ausblicke auf Mülheim, leider war das Wetter nach wie vor nicht so richtig ideal.

In Mülheim selbst habe ich kurz Pause am Wasserbahnhof gemacht und dabei schmunzelnd auf das „Stromaufsichtsboot Bussard“ geschaut. Vor ein paar Tagen hatte ich auf der Facebookseite von Thomas, er betreibt den ziemlich genialen Blog „Reisen-Fotografieblog“ , gelesen, dass er das Boot zum ersten Mal in Bewegung gesehen hat. Das ging mir bei seinen Fotos ähnlich ;). Als Kinder und Jugendlichen sind wir hier oft mit meinen Eltern spazieren gegangen, das Boot, Baujahr 1971, und somit älter als ich, habe ich noch nie woanders gesehen an seinem Liegeplatz. Das hat aber wohl was mit meinem Timing zu tun, die Aufgaben, und vor allem die Reviere des knapp 18 Meter langen Bootes sind recht vielfältig. Nun ja, an Ostern lag es Vormittag auf jeden Fall da, wo ich es immer liegen sehe…

Am Schleusenkanal entlang ging es dann weiter in Richtung Ruhr. Hier wurde es zum ersten Mal ein wenig voller auf meiner Tour. Immer noch weit weg von „Gedränge“ oder so, aber zumindest kamen mir ein paar Menschen entgegen, teils auch auf dem Rad oder mit Hund und Kinderwagen. Knubbelig wurde es aber nie.

Über ein Wehr, dann wieder über die Ruhr und dann war ich endlich auf dem wundervollen Weg direkt am Fluss entlang in Richtung Essen Kettwig. Obwohl dieser Teil des Weges viel schöner ist als der Anfang, war ich hier wieder komplett allein unterwegs. Herrlich, es war auch wirklich still, man konnte sogar ein paar Tiere beobachten.

Zwischen Mülheim und Kettwig unterquert man die Mintarder Brücke, knappe 1,8 Kilometer ist dieses Stahlbrücke der Autobahn A52 lang. Ein beeindruckendes Bauwerk, mit dem Bau ihrer Nachfolgerin soll angeblich 2024 begonnen werden, warten wir es ab. Wir haben in NRW ja so unsere ganz eigenen Erfahrungen mit Autobahnbrücken ;).

Am Endes des tollen Abschnittes war ich dann in Kettwig, immer wieder ein Hingucker, auch wenn die Möglichkeit sich in ein Straßencafé zu setzten aktuell echt ein wenig fehlt. Hübsch anzusehen ist Kettwig aber in jedem Fall.

Und dann ging es so langsam bergauf, ein kurzer Abstecher zum Schloss Hugenpoet mit seinem Gourmetrestaurant. Leider ist die Gastronomie ja geschlossen, normalerweise lasse ich ja kein Restaurant welches einen Stern im Guide Michelin hat aus….neee, nicht wirklich. Mich machste mit Currywurst/Fritten glücklich, oder sollte ich in diesem Kontext von „Zarter Wurst mit einem feinen Curryaroma an zu Stangen geschnittenen Erdäpfeln“ sprechen?

Wie auch immer, die Stärkung wäre willkommen gewesen, es ging nämlich dann in Serpentinen den Steinberg hinauf. Oben angekommen bin ich die Essener Straßen in Richtung Ratingen Lintorf gefahren, lang, gerade und hügelig.

In Lintorf findet man eine, unter Eisenbahnliebhabern beliebte, Fotostelle. Ich hab dort auch ne Weile ausgeharrt, es kam aber kein Zug vorbei, also wieder ab auf den Sattel und weiter in Richtung Düsseldorf. Am Flughafen kam ich zeitgleich mit einem Airbus von Eurowings an, bei mir qualmte es allerdings nicht so doll.

Ein Blick auf den Flugplan zeigte, eine Boeing 777 der Emirates Airlines stand noch „auf dem Hof“ und sollte in ein paar Minuten in Richtung Dubai aufbrechen. Also, spontane Entscheidung, Pause machen und ein bisschen Flugzeuge gucken. Es ist nicht mehr ganz so wenig los wie noch vor ein paar Monaten, aber auf normalem Niveau sind die Flugbewegungen noch lange nicht. Also gab es auch nicht so schrecklich viel zu sehen. Für etwas Abwechslung sorgte eine „Hummel“, das ist der Funkrufname der in Düsseldorf stationierten Polizeihubschrauber.

Da wurde im Anflug sogar nett gewunken, fand ich toll. Vielen Dank dafür und Grüße zurück 😉

Und dann machte sich das knapp 9 Jahre alte Boeing Dickschiff auf den langen Weg nach Dubai. Knapp 74 Meter lang und mit einer Spannweite von knapp 65 Metern ein echter Brocken.

Schon beeindruckend wenn so ein Flugzeug abhebt. Das ist etwas, was mich schon immer fasziniert hat, und es bis heute tut. Ich verstehe die Physik dahinter, weiß was Auftrieb und Luftstrom ist, und trotzdem, ich stehe immer noch beeindruckt an einem Flughafenzaun und bewundere die Ingenieursleistung die dahinter steckt. Hier sieht man beim Start die Luftdruckveränderung über der Fläche als schmalen Streifen Kondensation, weil die Luftfeuchtigkeit an dem Tag recht hoch war.

Hach, bevor ich mich in Rage schreibe, schnell wieder auf das Rad und weiter in Richtung Düsseldorf Zentrum. Hier habe ich zum ersten Mal die neuen Radspuren entdeckt. Ich hatte schon davon gelesen, auch von der eher mäßigen Begeisterung vieler Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, vermutlich meist Autofahrende, als es darum ging, dem Autoverkehr eine Spur „wegzunehmen“. Ich fand das jetzt eigentlich ganz angenehm. Allerdings teilt man sich die Spur mit dem ÖPNV. Das war jetzt am Ostersonntag kein Problem, ich hab nicht einen Bus gesehen, wie gut es sich anfühlt hier entlang zu fahren, wenn man die ganze Zeit einen Bus im Nacken hat…ich weiß nicht.

Tja, und dann neigte sich die Tour auch schon dem Ende zu. Kurz vor dem Hauptbahnhof in Düsseldorf habe ich noch dieses coole Gemälde an einer Fassade entdeckt und dann kam ich am Bahnhof an.

Ihr wisst ja, ich bin immer ein Freund davon, Dinge bunter zu machen, in Düsseldorf sind die Schließfächer im Bahnhof jetzt bunt, das finde ich absolut großartig. Gerade diese immer irgendwie unheimlichen Schließfach-Ecken in Bahnhöfen mit einer Farboffensive zu bedenken finde ich super.

Nach knappe 85 Kilometern saß ich dann wieder in einem, fast, leeren Zug und bin zurück gefahren. Eine tolle Tour war das, ich hoffe, wie immer, es hat Euch ein wenig gefallen. Ich habe jetzt noch ein Relive Clip und wenn ihr Fragen habt, immer her damit, gern die Kommentare benutzen.

Euer Martin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6 comments

  1. Danke für die schöne Tour.Die Orte sind alles Erinnerungen da war ich viele male, auch Gewohnt für einige Jahre. Weiter gute Fahrt und bleibe Gesund.
    LG Elke Reitz

  2. Top.Ich liebe diese Kombination von Industriekultur und Natur. Darf ich um gpx / komoot bitten ? wenn ja : bitte an abcjo@icloud.com senden bzw. Kontakt aufnehmen. Ich würde das gerne in umgekehrte Richtung nachfahren. wollen…

Kommentar verfassen