Big in Japan, alter Stahl und der Wald

Hallo zusammen,

vergangenen Samstag hat es mich mal wieder aufs Rad gezogen, traumhaftes Wetter und ein bequemes Zeitfenster vor dem großen Theaterball in der Mediothek ermöglichten eine kleine Tour am Morgen. Es ging auf recht direktem Wege in Richtung Fichtenhain. Schon einige Male bin ich zum japanischen Garten dort geradelt, jetzt lohnt es sich allerdings besonders, es beginnt dort alles zu blühen. So wird aus einer Grünfläche hinter der Firma Okuma Europe, die mich übrigens, wie sonst auch niemand, für diesen Post weder bezahlt noch beauftragt hat, ein tolles Kleinod mitten im Industrie- und Gewerbegebiet. Teiche, tolle Pflanzen, sogar einen Wasserfall gibt es dort zu entdecken.

Es lohnt sich, dort mal einen Stopp einzulegen. Das hab ich getan, danach ging es weiter nach Willich. Direkt neben Krefeld gelegen gibt es auch hier vieles zu entdecken. Mir ging es heute eher ums radeln, denn ums schauen, so dass ich auch recht zügig im Volkspark in Willich ankam. Die kleine, aber feine Parkanlage ist hübsch angelegt, es gibt einen See mit Springbrunnen, einen Spielplatz und ein chinesisches Restaurant. Im Park befindet sich auch eine Gedenktafel, die an die Stationierung der Royal Engineers erinnert. Die Briten verbindet eine lange Freundschaft mit den Willichern.

Weiter ging es dann zum ehemaligen Stahlwerk Becker. Das Gelände ist heute ein Gewerbepark, früher war es mal ein Stahlwerk. Ich habe schon mal ein, zwei Worte zur Geschichte verloren, als wir bei der Auftakttour zum letztjährigen Stadtradeln hier vorbei gekommen sind. Auf jeden Fall tut sich rund um den alten Wasserturm etwas, dort wird gebaut, an dem großen Haus auf der freien Fläche, welches bis 2017 saniert sein sollte, tut sich indes, zumindest optisch, wenig. Außer, dass der Verfall seinen Spaß zu haben scheint.

Über ein kurzes Stück ehemaliger Bahntrasse, das ist hier in unserer Region echt ein Vorteil, dass man an so vielen Stellen auf ehemaligen Bahnrouten durchs Land fahren kann, führte mich mein Weg dann wieder zurück in Richtung Krefeld.

Im Forstwald angekommen, bin ich zuerst an der alten Landwehr vorbeigefahren. Wenn man sich nicht kümmert oder interessiert, sind das halt ein paar Bodenunebenheiten, zwischen denen man dort durchfährt, aber bei einem genaueren Blick und ein bisschen Recherche erkennt man, dass man auf einem Bodendenkmal steht. Hier fanden gleich mehrere Schlachten statt und es ist spannend, sich das ganze MIT diesem Hintergrundwissen mal in Ruhe anzuschauen.

Der Forstwald ist wirklich gut geeignet, wenn man beim radeln auch mal tief durchatmen möchte. Die Wege sind ein wenig rumpelig fürs Rad, aber die Luft und, zumindest Samstag Morgen, die Ruhe dort machen das mehr als wett. Ein Spaziergang dort lohnt sicher immer, bei diesem herrlichen Wetter erst recht.

Tja und dann war es das auch schon wieder. Lang war die Runde nicht, aber sie hat, auch als „Kopf-frei-kriege-Aktion“ ihre Wirkung nicht verfehlt. Ich habe euch natürlich noch ein kleines Relive Video in den Beitrag gepackt und hoffe ansonsten, euch hat es gefallen, ihr habt vielleicht die ein oder andere Anregung bekommen und bleibt mir gewogen. 😉

Euer Martin

 

2 Gedanken zu „Big in Japan, alter Stahl und der Wald

    1. Ich finde das, gerade auch für die Größe dort, wirklich schön gemacht. Vielleicht machst Du ne Tour vom Schütte Pavillon zum japanischen Garten? Ersterer eröffnet nämlich am Sonntag.
      Auf jeden Fall gute Fahrt,
      Martin

      Liken

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