Hallo zusammen,
es war mal wieder soweit, in Krefeld fand in den vergangenen drei Wochen die Kampagne STADTRADELN statt. Wir befinden uns aktuell in der sogenannten „Nachtragephase“ des Kampagnenzeitraums und ich möchte Euch gern meine dritte und letzte Woche zusammenfassen. Sie war nicht so intensiv wie die Auftaktwoche, dazu lest gern mal HIER, aber schon fordernder als die zweite Woche, schaut gern mal HIER nach, aber alles in allem bin ich echt zufrieden.
Fazit:
Bevor ich gleich zum Tagebuch der letzten Woche kommen, erlaubt mir vielleicht ein, zwei Gedanken rund um das diesjährige Stadtradeln. Zu Beginn durften wir lesen, dass es in Krefeld eigentlich gar nicht möglich ist, mit dem Rad von A nach B zu kommen. Ein „Radklimatest“ vom ADFC hat Krefeld, zumindest in den Teilen, die in der Kommunikation ausgesucht wurden, katastrophale Noten gebracht. Nun, über 3.400 Menschen haben am Stadtradeln teilgenommen und viele davon sind auch und gerade in Krefeld unterwegs gewesen.
Dass an vielen Stellen in der Stadt das Radeln nicht immer ein Genuss ist, das ist sicher Konsens, dass wir in NRW und Deutschland meilenweit vom dem entfernt sind, was wir in den Niederlanden zum Thema Fahrrad erleben, sicher auch. Dass radapokalyptische Krefeld, von dem wir, gerade in sozialen Netzwerken, immer wieder lesen, ist Krefeld aber ganz sicher auch nicht.
Also, mein ganz persönliches STADTRADELN 2025 war ein wirklich schönes Erlebnis. Ich habe Touren in und um Krefeld gemacht, war aber auch auch in Aachen, Dorsten und Düsseldorf unterwegs. Viele Wege habe ich ganz bewusst mit dem Fahrrad unternommen, für die ich normalerweise durchaus ins Auto gestiegen wäre, gerade einige „Ich-fahr-mal-Flugzeuge-gucken“ – Touren. Ich habe unterwegs spannende Menschen kennengelernt, mich viel ausgetauscht und das Thema Fahrrad in diesen drei Wochen deutlich präsenter in der Stadt und der Kommunikation wahr genommen als sonst. Es hat sich also aus vielerlei Hinsicht gelohnt.
Ich hatte das ja in einem der anderen Beiträge schon geschrieben, in diesem Jahr bin ich für das Team „Chaos“ rund um Sabrina und Uwe Sackschewski gefahren und freue mich, mit meinen Kilometern zum Erfolg beigetragen zu haben. Aktuell sind wir, in unserer Kategorie, auf Platz 1 und im Gesamtranking von 195 Teams auf Platz 36. Das ist schon cool, war aber eigentlich nicht der Antrieb. Es geht um Spaß am Radfahren, um die Gemeinschaft und darum, das Thema Fahrrad zu puschen.
Stadtradeln 2025 – Woche 3 – Tagebuch
Montag, 30.06.2025
Nach dem Dienst ging es aufs Rad und zu einer Freundin zum Abendessen. Eine kurze Runde, aber sie tat gut. Generell ist das Radfahren für mich ja auch immer „Quality Time“ für meinen Kopf.
Dienstag, 01.07.2025
Eine große Runde nach Düsseldorf zum Flughafen und über den Landschaftspark Duisburg Nord wieder nach Krefeld stand am Dienstag auf dem Programm. Schön war es, wenngleich richtig anstrengend, es war der Tag mit knapp 36 Grad im Schatten. Zu dieser Tour gibt es, später, auf jeden Fall auch noch einen Blogbeitrag, dauert aber sich noch ne Weile.


Mittwoch, 02.07.2025
Wieder war es heiß, dieses Mal aber auch noch sehr schwül. Am Ende des Tages war es eine wirklich kurze Zeit auf dem Rad, ein bisschen Eisenbahn gucken war ich und einkaufen. Dann habe ich die Flucht in die Wohnung angetreten.

Donnerstag, 03.07.2025
Das Rad auch im Alltag nutzen ist ja ein großes Ziel des Stadtradelns. Am Donnerstag bin ich also zur Burg Linn geradelt. Dort fand eine Pressekonferenz zum LIMES-Fest statt. Außerdem habe ich dort noch ein paar Bilder eines historischen Fahrrades machen können.

Freitag, 04.07.2025
Ganz früh ging es aufs Fahrrad, schon um kurz vor 5 Uhr bin ich durchs Hülser Bruch geradelt. Eigentlich macht man sowas viel zu selten. Die Luft, die Lichtstimmung, die Ruhe. Es ist schon wirklich schön.



Samstag, 05.07.2025
Windig aber schön war dann die Tour am Samstag. Über Bottrop ging es nach Dorsten. Der Kontrast zwischen Großstadt, Industrie und Urbanität zu ländlicher Idylle war spannend und die Tour hat Spaß gemacht.

Sonntag, 6. Juni 2025
Der Abschlusstag. Die Wettervorhersage war ziemlich übel, aber ich hatte Glück und habe eine kleine Runde zur Halde Norddeutschland machen können und bin dabei, fast, trocken geblieben.

Gute 300 Kilometer waren es am Ende in Woche drei, gute 890 im kompletten Zeitraum. Nicht mein bestes Ergebnis ever, aber ich bin, zumal voll berufstätig, echt zufrieden damit.



Wie gesagt, aktuell Platz 1 in der Kategorie, generell finde ich aber klasse, dass so viele Menschen mitgemacht haben.


Mal schauen, wie die Zahlen ganz am Ende sind, man kann noch Werte nachtragen und am Montag kommender Woche gibt es dann ein Endergebnis. Mir hat es auf jeden Fall wieder Spaß gemacht und ich freue mich auf 2026.
Bleibt gesund und munter und radelt weiter.
Liebe Grüße,
Euer Martin