Feierabendrunde, Abendessen und Fußball gucken

Hallo zusammen,

ich hab euch ja hier schon öfter auf größere Touren mitgenommen, Touren bei denen auch für mich jeder Meter Neuland ist. Es gibt aber auch diese schönen Runden, die man nach einem Arbeitstag unter die Räder nimmt um ein wenig runter zu kommen. Nicht ewig lang, nicht alles flammneu, aber trotzdem eine Flucht aus dem Alltag und ein Moment für sich. Heute nehme ich euch mal auf eine solche Tour mit. Los ging es erst am frühen Abend, eben nach dem Job. Mittlerweile ist es ja wieder länger hell, da lohnt sich das.

Über die Dionysius Straße bin ich in Richtung Westen gefahren. Die Straße führt direkt auf die namensgebende Kirche zu, die Dionysius Kirche.

Spannende Details kann man an den Fassaden in der Innenstadt entdecken, man muss nur mit offenen Augen radeln. Aber das ist ja generell keine schlechte Idee 😉

Es ging raus in Richtung Forstwald. Über einen schönen Radweg gelangt man, direkt neben der Bahnstrecke nach Viersen, in diesen Krefelder Stadtteil. Dabei kommt man auch an einer alten Straßenwalze vorbei. Sie dient heute als Klettergerüst und hat ihre wilde Zeit wohl hinter sich. Ich freu mich immer, wenn ich dran vorbei fahre.

Mein Ziel war tatsächlich einfach ein bisschen umherfahren und die Gedanken kreisen lassen. Ich bin weiter durch den Wald und neben den Gleisen in Richtung Stock gefahren.

Spannendes Wetter unterwegs. Es war bis zum Schluss irgendwie ein Wettlauf mit und gegen den Regen. Kleiner Spoiler, auf den letzten Metern hat die Natur gewonnen ;).

Die weiß blühenden Kartoffelfelder sind schon auch echt ein Hingucker. Überhaupt blüht es im Moment überall so schön, da macht es echt Spaß durch die Natur zu radeln. Nachdem ich den Bahnübergang überquert hatte kam auch direkt der Regionalexpress angefahren.

Mit Blick auf den Wasserturm von Sankt Tönis ging es weiter, vorbei an einem Reiterhof.

So grob in Richtung Kempen ging es dann zwischen Feldern und Bauernhöfen vorbei bis ich mich gen Norden aufgemacht habe und das Gut Heimendahl das Ziel wurde. Schon in einigen Radtouren hier erwähnt ist es immer wieder ein schöner Stopp. Es gibt eben immer was zu entdecken.

Die Ecke dort ist wirklich toll um sie mit dem Rad zu erkunden. Und wenn man dort schon oft gefahren ist und nicht auf ein Navi gucken muss, dann entgehen einem auch keine Schafe mit coolen Frisuren oder tolle Bauwerke.

Über die Bahnstrecke des Niers Express hinter Gut Heimendahl hinweg ging es in Richtung Hüls weiter. Dabei bin ich auch an einer Baumschule vorbei gekommen. Schon interessante Formen die man da so sieht.

Man sieht es an dem hinteren Baum, es wurde zunehmend windiger. Und die Wolkenberge passten sich an, sie wurden größer und schneller.

In der Distanz tauchte der Wasserturm von Hüls auf, ich hab mich dann in Richtung Krefelder Innenstadt orientiert und bin über die Inrather Straße gefahren.

Einen kurzen Abstecher auf den Kapuzinerberg habe ich dann noch gemacht. Die Aussicht von dort ist immer wieder schön.

Durch Krefeld zu radeln und immer wieder Regenbogen-Flaggen zu sehen macht mich glücklich und auch ein bisschen stolz auf diese Stadt. Hier hat man eine Menge rund um das Thema Toleranz verstanden.

Eingekehrt wurde dann bei Bekannten um das Fußball-Spiel zu schauen. Italien gegen Spanien. Ein tolles Spiel, dazu gab es Pizza und nach dem Elfmeterschießen ging es wieder aufs Rad und nach Hause.
An einer Mauer am Dahlerdyk gibt es ein tolles Streetart, ich hab es auf meiner Heimfahrt mal im Schein meiner Fahrradlampe fotografiert. Auch irgendwie ein interessanter Effekt finde ich.

Selbst wenn ich das Spiel nicht gesehen hätte, auf dem Südwall wurde schnell klar, wer die Partie gewonnen hat.

Lebensfreude, Hupkonzerte und gute Stimmung. Die Italienerinnen und Italiener Krefelds feierten ausgelassen auf der Straße. Friedlich. Finde ich super….die Delta Variante wahrscheinlich auch. Außer den Polizistinnen und Polizisten und mir trug so gut wie niemand eine Maske. Wollen wir hoffen, dass die Nummer folgenlos bleibt.

Ich bin dann noch am Rathaus rum gefahren und dann ins Bett gefallen ;). Sich nach der Arbeit noch aufs Rad zu setzen ist einfach herrlich.

Ich habe noch einen Relive Clip für Euch und ansonsten war es das auch schon wieder. Wenn ihr Fragen zu der kleinen Runde habt, immer her damit ;).

Bleibt gesund und munter, gönnt Euch „Kopf-frei-Zeit“ und passt auf Euch auf.

Euer Martin

 

 

 

 

 

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