Von Burg zu Burg

Hallo zusammen,

schaute man gestern Morgen aus der Wohnung heraus, sah es nach traumhaften Wetter aus. Ein paar Wölkchen am Himmel, ganz viel Sonne und die Wetterfrösche sprachen von bis zu 21 Grad. Das sie auch von böigem Wind sprachen, muss ich wohl überhört haben. Trotzdem ging es etwa gegen 13 Uhr aufs Rad zu einer schönen Rundtour.

In Grefrath war das erste Ziel die Burg Uda. Von der um 1300 gebauten Burg ist nicht mehr viel übrig, aber als Rastpunkt und Wegmarke lohnt ein Stopp auf jeden Fall. Hier gibt es noch ein paar Infos zur Burg.

Weiter ging es dann in Richtung Viersen Süchteln. Die Radwege entlang der Niers sind meist aus Schotter oder Feldwege. In der Regel kann man dort sehr gut fahren und kommt gut voran. Auf den Wegen entlang der Landstraßen findet man oftmals wahre Buckelpisten vor. Wurzeln drücken den Belag nach oben und auch das ein oder andere Schlagloch wartet auf den Radler. Da also ein bisschen Vorsicht walten lassen. 

An der Niers entlang ging es dann bis nach Süchteln und von dort aus direkt in die „Süchtelner Höhen„, mit immerhin 90 Metern Höhe der höchste „Berg“ im Kreis Viersen. Dort macht das radeln mit einem Crossbike richtig Spaß, über Waldwege geht es bergauf und bergab. Bei den Bergabpassagen ist allerdings Vorsicht geboten, auf lockerem Schotter muss man höllisch aufpassen.

Gleich zweimal ging es dann über die A61, mit Hilfe von Brücken natürlich, und dann stand die nächste Burg auf dem Programm. Die Burg Bocholt ist sogar noch älter als Burg Uda, sie wurde erstmals 1096 urkundlich erwähnt. Auch hier hat Wikipedia und die Website der Burg noch ein paar weitere Infos am Start.

Wirklich geschafft vom tatsächlich kräftigen und permanenten Gegenwind fuhr ich nach dem Besuch der Burg Bocholt weiter in Richtung Hinsbeck. Das Schöne dabei war die Tatsache, dass ich an den Ausläufern der Süchtelner Höhen entlang radeln konnte und (noch) nicht über den „Hinsbecker Berg“ musste. Stattdessen legte ich einen kurzen Stopp in einer Eisdiele ein. Die haben wirklich tolle Erdbeerbecher 😉

Dann war das Ende der Tour schon fast in Sichtweite….allerdings hat der FahrradGott davor noch die Bergstraße in Hinsbeck gestellt. Dabei ist der Name Programm und es geht recht steil nach oben. Als Belohnung kann man dann zum einen recht weit in Richtung Niederlande schauen, zum anderen steht man vor der Stammenmühle. Diese wirklich schöne Windmühle ist 1854 gebaut worden und macht optisch einiges her. Auch hier lohnt es sich, mal für ein Foto anzuhalten.

Die letzten Meter zurück nach Grefrath geht es bergab…tut dann auch mal ganz gut, auch wenn sich Schwerkraft und Gegenwind bis zum Schluss ein heftiges Duell lieferten. Am Ende sind knappe 30 Kilometer zusammen gekommen. Ich hoffe, euch haben die Eindrücke gefallen, ich packe hier gleich noch die GPS Daten rein, vielleicht möchte ja jemand die Runde nachfahren.

GPS Daten der „Von Burg zu Burg“-Tour

Euer Martin

 

 

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