Vom Land in die Stadt – Natur, Kanäle, Halden – von Hamminkeln nach Duisburg

Hallo zusammen,

es ist mal wieder Zeit euch auf eine Radtour mitzunehmen. Also, wenn ihr Lust habt, kommt gern mit von Hamminkeln nach Duisburg, nicht auf dem direkten Weg, sondern mit einem schönen Bogen drin. Ich glaube, es gibt einiges zu sehen, also, fangen wir an. Wie immer, und dieses Mal ist es echt wichtig, ist der Beitrag unbezahlt und unbeauftragt. Los geht es…

Die letzte Tour startete ja mal wieder vor meiner Haustüre, dieses Mal, wir reden vom vergangenen Samstag, bin ich mal wieder mit der Bahn gestartet. Der, mittlerweile etablierte, Trick ganz früh loszufahren sorgte dafür, dass ich um kurz nach 7 Uhr, nur in leeren Zügen fahrend, in Hamminkeln angekommen bin.

Frisch war es, aber schön, kalte, klare Luft und einen langen Tag im Sattel vor mir, herrlich. Erster kurzer Halt war an der tollen Windmühle in Hamminkeln, laut Website von 1840. Interessant finde ich, dass sie diesen Knick hat und irgendwie sehr schlank wirkt. Habe ich so in dieser Form bislang noch nicht gesehen.

Um euch vom nächsten Foto erzählen zu können war der Hinweis mit der Werbung und der fehlenden Beauftragung so wichtig, ich war nämlich an der Feldschlösschen Brauerei und kann Euch sagen, ich liebe das Malzbier von dort. Malzbier ist ja oft sehr süß und trifft nicht jeden Geschmack, das Bier aus Hamminkeln ist aber herb und wirklich super lecker. Eiskalt aus dem Kühlschrank, ein echter Genuss, auch die Lightvariante schmeckt echt gut. Also, probiert es ruhig mal 😉 Es gab dort auch einen Automaten, aber ich hatte keinen Platz die Glasflasche mitzunehmen, also ging es ohne Feldschlösschen weiter….

Also, weiter geht es, das Schloss Ringenberg war mein nächstes Ziel, unterwegs ging dann die Sonne auf. Herrlich, so über der Wiese. Wie gesagt, frisch war es, aber schön.

Ihr wisst ja, ich mag gute Streetart, gefällt mir immer, wenn Menschen Wände wirklich verschönern, natürlich nur da, wo es auch legal ist. Hier auf dem Land, zwischen Hamminkeln und Ringenberg, hat die Bevölkerung eine gute und kraftvolle Art gefunden, ihre dringendsten Bedürfnisse grafisch hoch anspruchsvoll im öffentlichen Raum umzusetzen. Ich bin beeindruckt 😉

Nun ja, jede und jeder eben so wie es das Talent hergibt. Das Schloss Ringenberg kenne ich schon etwas länger, mein bester Freund hat dort geheiratet. Das Schloss Um 1650 rum wurde es, auf Ruinen einer Burg, aufgebaut und heute beherbergt es das Standesamt, ein Restaurant und ein Atelier. Auf jeden Fall macht es, gerade im Licht der aufgehenden Sonne, einiges her.

In einer Schleife ging es dann nochmal am Bahnhof vorbei und dann weiter in Richtung Wesel. Direkt neben dem Bahnhof in Hamminkeln befindet sich das Werksgeländer eines großen Bauunternehmers, um auf dem Firmengelände mit Waggons zu rangieren nutzt die Firma eine kleine Rangierlokomotive, welche schon eine lange und bewegte Geschichte hinter sich hat. 1963 wurde sie bei „Lokomotivbau Karl Marx“ gebaut und dann an das VEB Wohnungsbaukombinat Gera, Betonwerk Gera ausgeliefert. Dann hat sie durchgehend gearbeitet bis sie eine längere Pause zwischen 2006 und 2010 eingelegt hat. Seit 2017 ist sie dann hier in Hamminkeln. War sie vorher schonmal, aber zwischendurch immer mal wo anders eingesetzt. Ich hab mich auf jeden Fall gefreut so eine tolle Lokomotive vor die Linse zu bekommen.

Parallel zu Issel führte mich mein Weg dann in Richtung Wesel. Auf der Straße war niemand, ich fuhr zwischen Feldern und Baumreihen hindurch und konnte die kalte Luft in vollen Zügen genießen. Einfach schön.

Von Wesel aus ging es weiter in Richtung Hünxe, dabei bin ich auf einer alten Bahntrasse gefahren, bzw. knapp daneben zu Beginn, die Schienen liegen dort noch. Der Weg ist nicht asphaltiert, aber super zu fahren. Man radelt zwischen Bäumen und Feldern dahin und kommt gut voran.

Irgendwann tauchten am Rand eiserne Tafeln auf, ich hab dann mal angehalten und nachgesehen. Ich war mittlerweile auf der Römer-Lippe-Route unterwegs. Das ist also nicht nur ne alte Bahnstrecke, sondern auch noch eine Römerstraße. Spannend. Das ist übrigens auch etwas, was ich an meinen Touren so liebe, ich plane sie grob zu Hause und lasse mich dann unterwegs von vielen Dingen überraschen, die ich dann vor Ort mit dem Handy, oder hier beim Blogschreiben am Rechner, recherchiere. Man lernt so unglaublich viel.

In der Nähe von Krudenburg habe ich dann die Lippe überquert und kurz drauf war ich am Wesel-Datteln-Kanal. Die Lippe hat es von hier nicht mehr weit, sie mündet bei Wesel in den Rhein.

Ein kurzes Stück bin ich dann parallel zum WDK gefahren um ihn dann auf einer Brücke zu überqueren. Zeit für eine erste Pause. Sagte ich schon, dass es kalt war am Samstag Morgen?

Ich hab dort ein mitgebrachtes Croissant gefuttert und ein bisschen dem Treiben vor der Schleuse Hünxe zugesehen. Ich habe das bei einer meiner letzten Touren schon gesagt, diese Schleusenvariante mit den großen Hubtoren finde ich sehr beeindruckend.

Als sich kurze Zeit später das Tor anhob, war klar, da kommt sicher bald ein Schiff, also habe ich meine Pause verlängert, ein bisschen Schiffe gucken kann ja nicht schaden.

So war es dann auch, die 2006 im chinesischen Yizheng gebaute und 110 Meter lange „Atalanta“ lief langsam auf die Schleuse zu. Wenn es jetzt bei jemandem bei dem Namen klingelt, es ist zum einen eine Figur aus der griechischen Mythologie, zum anderen der Name einer Marineoperation zur Bekämpfung von Piraterie vor der Küste Somalias.

Ich hätte noch stundenlang gucken können, aber man muss ja auch mal weiter kommen ;). Also, alles wieder einpacken und weiter geht es. Das nächste Etappenziel sollte der Flugplatz „Schwarze Heide“ sein, dafür bin ich durch das wunderbare Naturschutzgebiet Gartroper Muehlenbach geradelt. Nach wie vor habe ich keine Menschenseele zu Gesicht bekommen, der Plan früh los zu fahren hat sich wieder ausgezahlt. Das Flüsschen welches dem Naturschutzgebiet den Namen gibt habe auf dem „Langer Weg“ über quert. Eine Straße die durch das Gebiet führt, der Name ist durchaus Programm, man radelt schon sehr lange sehr gerade aus…

Der Flugplatz „Schwarze Heide“, früher mal ein Platz der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg, ist heute ein kleiner, aber feiner, Verkehrslandeplatz und wird gemeinsam von der Stadt Bottrop, der Gemeinde Hünxe, der Stadt Dinslaken, der Stadt Voerde und dem Kreis Wesel betrieben. Zudem ist er Leistungszentrum für Segelflug. Als ich ankam, fiel mir als erstes diese schöne Pilatus ins Auge. Die PC-12 des schweizerischen Herstellers Pilatus ist ein Geschäftsreiseflugzeug und dieses Exemplar hier ist von 2010.

Apropos interessante Flugzeuge. Am Flugplatz ist auch die Firma „Extra“ beheimatet. Die Firma des Gründers und Kunstfliegers Walter Extra baut hier weltweit eingesetzte und beliebte Kunstflugzeuge. Die letzte Variante ist die Extra NG und wenn ich das richtig gesehen habe, habe ich einige Testflüge eines neuen Flugzeuges erlebt. Es gab quasi ein bisschen Kunstflugaction. Die sehr kleine Registrierung am Heck und die kurzen Flüge sprechen für Tests. Auf jeden Fall macht das Teil einiges her.

Fast neben dem Flugplatz liegt Kirchhellen, dort ging es ohne Stopp durch und weiter nach Gladbeck. Ich merkte deutlich, dass ich das eher ländliche Terrain hinter mir lasse und es städtischer und industrieller wird. In Gladbeck gab es mal wieder Streetart zu bestaunen, deutlich besser als das in Ringenberg allerdings ;).

Und spätestens als ich auf das Gelände der ehemaligen Zeche Hugo gefahren bin, bin ich auch im Pott angekommen. Ich hatte das ja schon mal irgendwann geschrieben, ich bin auf Kohle geboren, Duisburger Jung und mich bewegt es immer noch, wenn ich ein Fördergerüst sehe oder auf alten Bahntrassen im Ruhrgebiet unterwegs bin. Und so habe ich mich dann auch über den Anblick von Hugo gefreut.

Ebenfalls auf dem Gelände steht auch ein alter Feuerwehrwagen, ein Mack Truck, ich habe allerdings nicht mehr über seine Geschichte herausbekommen können, wenn also jemand von Euch was über den Truck weiß, gern in die Kommentare posten.

Von dort aus ging es zum nächsten Kanal, der Rhein-Herne Kanal bei Gelsenkirchen war das nächste Ziel. An der Schleuse Gelsenkirchen vorbei und dann ein kurzer Stopp gegenüber des Hafens Gelsenberg. Er gehört der BP und besteht aus einem Stichhafen und einem Anleger parallel zum Kanal. Im Stichhafen lag am Samstag die 2011 gebaute und in den Niederlanden registrierte „Marmara“, ein 110 Meter langes Tankschiff.

Genauso lang wie das Schiff ist auch die Bogenbrücke über den Rhein-Herne-Kanal über die ich kurze Zeit später gefahren bin. Sie ist Teil des Nordsternparks und mit ihren 36 Meter hohen Stahlbögen wirklich ein Hingucker.

Auf der anderen Kanalseite bin ich dann am Eindrucksvollen Turm der Zeche Nordstern vorbeigefahren, sagte ich schon, dass ich diese Industriedenkmäler und die Zechenkultur liebe?. Es hat was und ich finde es gut, dass vieles davon erhalten bleibt oder anderen, innovativen Nutzungen zugeführt wird. Es gibt wohl wenig Gebiete und Regionen in denen der Wandel derart plakativ sichtbar ist, wie hier im Ruhrgebiet.

Ein Luxusproblem auf aktuellen Radtouren ist die Einkehrmöglichkeit, beziehungsweise das Fehlen der selbigen. Ich weiß, Corona hat uns alle im Griff und nicht mal irgendwo in eine Frittenbude oder in ein Café gehen zu können ist gerade sicher nicht unser größtes Problem, da bin ich bei Euch, nervig ist es trotzdem. Also fand mein wunderbares Mittagsmahl auf einer Brachfläche in der Nähe eines Fast Food Ladens in Essen Karnap statt…hübsch.

Derart gestärkt ging es an die Gipfelerstürmung der Halde Beckstraße. Über einen kleinen Zufluss zur Emscher und vorbei an wunderschön aufgearbeiteten Zechenhäusern führte mich mein Weg dann über eine Bahnstrecke und in Serpentinen auf die Halde hinauf.

Ich habe ja in der letzten Zeit einige Halden im Ruhrgebiet erklommen, diese hier war die erste, die ein Kunstwerk oder ein „Erlebnis“ auf ihren Gipfel bekam. Der Tetraeder ist weit über die Grenzen Bottrops, da liegt die Halde, bekannt und eine Landmarke, die von weitem gut zu erkennen ist.

Der Ausblick von dort oben ist, wie bei allen Halden, beeindruckend. Gerade aus dieser Perspektive sieht man auch, wie Natur und Industrie zusammenspielen in der Region.

Man konnte recht weit gucken, in etwa 15 Kilometern Entfernung konnte ich das Himmelsobservatorium auf der Halde Hoheward erkennen, diese Halde hatte ich vor kurzem auf einer anderen Tour besucht. HIER. Und natürlich das, im Emschertal gelegene, Stadion des 1. FC Schalke.

Direkt neben der Halde mit dem beeindruckenden Tetraeder liegt die Halde Prosperstraße, auf ihr befindet sich das Alpincenter, eine Skihalle. Schon faszinierend und ein weiterer Beweis für den Wandel im Ruhrgebiet den ich vorhin ansprach. Das was dahinter qualmt ist der Löschturm der Kokerei Prosper direkt neben der Skihalle.

Ebenfalls in Serpentinen, aber deutlich schneller, ging es dann wieder unter vom Berg und durch Bottrop wieder näher heran an den Rhein-Herne-Kanal. Ein stückweit parallel dazu liegt Burg Vondern, auch das wieder eine Sehenswürdigkeit, die so ganz anders ist als die Industrie drumherum. Bereits im 13 Jahrhundert urkundlich erwähnt gehört sie heute der Stadt Oberhausen und ist ein beliebtes Ausflugsziel in der Region.

Direkt dahinter liegt der riesige Rangierbahnhof Oberhausen Osterfeld. Etliche Rangiergleise und ein Bahnbetriebswerk findet man hier. An der westlichen Ausfahrt gibt es zudem einen ganz guten Eisenbahnfotopunkt, an dem ich eine kurze Pause eingelegt habe. Viel war nicht los, aber mit dieser ER20 von Siemens kam mir eine ganz interessante Lokomotive vor die Linse. Baujahr 2012 und aktuell macht sie Werbung für eine Spedition. Auf jeden Fall war es mal kein „verkehrsrot“ wie es die Lokomotiven der Bahn tragen.

Die Lok, und wohl auch ich, wurden übrigens die ganze Zeit kritisch beobachtet, ob ich aus dieser Höhe aussehe wie ne Maus? Ich weiß es nicht, aber der Greifvogel blieb die ganze Zeit auf dem Strommast sitzen und ich spürte die Blicke auch noch im Rücken als ich wieder aufgebrochen bin 😉 .

Und dann war ich wieder in meinem Revier, in der Ecke, die ich schon als Kind mit dem Rad unsicher gemacht habe. Allerdings gab es damals viele Bahntrassen und Wege noch nicht, dafür mehr aktive Industrie und vieles was wir mit dem Rad erkundet haben, war so eigentlich nicht öffentlich zugänglich ;). Aber bevor ich mich um Kopf und Kragen schreibe, es ging über ein kurzes Stückchen HOAG Trasse auf den „Grünen Pfad“. Dieser, rund 8 Kilometer lange, Radweg führt von Oberhausen direkt nach Duisburg in den Hafen. Wie gesagt, ich kenne die Strecke noch, da fuhren dort Eisenbahnen und keine Familien auf Rädern oder Inlineskates. In Neumühl gibt es Kunst unter einer Brücke, ich war zwar durchaus motiviert, aber bis nach Paris war es mir dann doch zu weit.

Einen etwas längeren Stopp habe ich dann noch im Landschaftspark Nord eingelegt. Das Gelände ist recht groß und man kann sich dort in einer Tagestour mit der Kamera wirklich austoben. Am augenfälligsten ist natürlich die Industriekulisse, die ehemaligen Hochöfen und alles was dazugehört. Es gibt aber auch Kletterbereiche oder die Möglichkeit in einem alten Gasometer zu tauchen. Bei so schönem Wetter waren viele Menschen unterwegs, ich hatte zwar nie das Gefühl, es knubbelt sich oder wird gar gefährlich, wenn es um das Thema Corona geht, aber im Vergleich zu allen anderen Ecken auf meiner Tour, war es hier recht voll. Ich bin dann ein wenig bei den Mädels und Jungs mit den Modellautos stehen geblieben und habe mir die wirklich guten Graffitis angeschaut. Wie gesagt, das ganze Areal bietet eine Menge Dinge zum entdecken…

Die letzten Kilometer bis nach Duisburg waren dann ein Klacks, alles eben, der Grüne Pfad führte mich noch ein Stückchen weiter und dann ging es, aus der Erinnerung, bis an den Rhein. Ein kurzes Stück auf die Friedrich-Ebert-Brücke in Ruhrort und von dort dann runter auf die Mercatorinsel.

Zweimal Kunst auf dem Bild, einmal links das Rheinorange und ungefähr in der Mitte steht Poseidon auf seinem Sockel. Seit 2016 blickt das „Echo des Poseidon“ von Prof. Markus Lüpertz über den Rhein. Übrigens enthüllt von Gerhard Schröder.

Wer mir hier schon länger folgt, der weiß, ich freu mich immer wie ein Schneekönig, wenn ich einen der, noch recht neuen, Butangastanker von Ineos sehe. Die Schiffe mit ihrem bunten Design fallen gleich auf und lassen mich immer irgendwie lächeln. Mehr Farbe im Leben schadet sicher nicht. Nachdem ich die „Aloo“, die „Brinjal“ und die „Onion“ bereits gesehen habe, kam mir jetzt die „Arie“ vor die Linse. Im Hintergrund seht ihr übrigens die alten Brückentürme der Friedrich-Ebert-Brücke.

Und das soll es dann auch gewesen sein. Es war eine wunderschöne Tour, das Wetter hat sich gehalten, ich habe viel gesehen und es war meine ersten Tour über 100 Kilometer in diesem Jahr, knappe 102 waren es am Ende. Ich habe für euch noch ein Relive Video, hoffe wie immer, es hat Euch ein wenig gefallen und sollten Fragen auftauchen, oder ihr wissen, was es mit dem Truck an der Zeche Hugo auf sich hat, gerne in die Kommentare setzen.

Bleibt gesund, fahrt vorsichtig und kommt gut an,
Euer Martin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12 comments

  1. Danke fürs mitnehmen auf deiner Tour. Danke für die Bilder mit der ausführlichen Erklärung. Die Türme an der Friedrich -Ebertbrücke haben wir immer Mäusetürme genannt, ich bin dort ganz in der Nähe aufgewachsen, über die Brücke bin ich gefühlte 1000de mal drüber gelaufen. Wünsche dir weiterhin schöne Radtouren.

      1. Ich bin ein Larsche (Laar) Kind ,wenn ich Bilder wie die Homberger Brücke sehe werde ich ganz Wehmütig. Danke noch mal für zeigen.
        Lg Elke

  2. Hallo Martin,
    deine Beiträge sind eine echte Bereicherung.
    Ich selbst komme irgendwie nie dazu eine typische Radtour zu fahren, obwohl ich kein anderes Fahrzeug außer Fahrräder habe.
    Deine Touren sind immer sehr abwechslungsreich und damit sehr unterhaltend.
    Einfach schön, ich freue mich schon auf deinen nächsten Beitrag.
    Schönen Sonntag und liebe Grüße
    Dagmar

  3. Danke für das Mitnehmen. In Gedanken bin ich wie immer mitgeradelt.
    Bei der Brauerei Feldschlößchen kommen Erinnerungen hoch. Damals produzierten die noch Cannabis-Bier und ich musste es neben dem Malzbier regelmässig von dort mit dem Lkw abholen.
    Ich kann auch etwas zu den alten Fahrzeugen sagen, die neben dem Kauengebäude auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Hugo stehen. Die Gebäude und das eingezäunte Gelände sind vom Hyundai-Autohändler Turowski aufgekauft worden. Er brauchte den Platz und auch die Gebäude, weil es bei ihm ziemlich eng wurde. Er hat mit dem Kauf die Abrissbirne verhindert und auch den Schrotthändler um die Verwertung der Gegenstände gebracht. Seit der stabile Zaun da ist, hörte auch der ungezügelte Vandalismus auf.
    Herr Turowski will unter anderem auf dem Gelände (ca. 20000 qm) ein Zentrum mit entsprechender Unterstellfläche und Werkstatt für Oldtimer schaffen. Er ist auch schon von einigen Clubs darauf angesprochen worden. Wie weit die Sache jetzt aktuell vorangetrieben wurde, weiß ich leider nicht. Im Moment wird auch alles von Corona überschattet.

    Viele Grüße
    Rainer

  4. Danke wieder für’s Mitnehmen auf eine hochinteressante Tour! Viele Bilder und Informationen, bei Dir lernt man richtig was über die Heimat. Ich bin auch sehr gerne ganz früh unterwegs vor allen anderen. Man nimmt Dinge dann auch anders wahr. Der Morgen ist einfach die schönste Tageszeit, auch zum Radeln 😉

    Hab einen schönen Sonntag,
    liebe Grüße
    Lony

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