Roadtrip in den Urlaub: Tag 7 – Hafen von Rotterdam

Hallo zusammen,

zwei Tage war ich nicht unterwegs, heute ging es wieder los. Vor einiger Zeit habe ich einen Tag in Rotterdam als Hochzeitsgeschenk verschenkt und heute war das Wetter perfekt und der Termin passte…und so ging es heute Morgen früh los in Richtung Nordsee. Wir hatten Glück und sind ohne Stau durchgekommen und waren pünktlich zur Abfahrt des Spido Hafenrundfahrt-Schiffes in Rotterdam. Übrigens haben mich die Firmen die ich hier so nenne nicht beauftragt und, leider, auch nicht dafür bezahlt, dass ich sie hier nenne, ich mache das einfach so, weil es zum Bericht passt. Also, ab aufs Schiff und die Tour ging los. Sehr schön war die Tatsache, dass mit der AIDAperla auch ein Kreuzfahrer vor Ort war. Ob man aktuelle Kreuzfahrtschiffe jetzt schön findet oder nicht, eindrucksvoll sind sie auf jeden Fall.

Vorbei an der Wind Koerenmolen de Distilleerketel führte die Tour bis rauf zu den Fruchtsaft-, Obst- und Gemüseterminals des Hafens. Ziemlich warm war es auf dem Deck des Schiffs, aber der stetige Wind machten das Ganze ganz gut aushaltbar.

Die Route der Tour hat sich seit meinem letzten Besuch ein wenig verändert. Ging es beim letzten Mal noch in den Eemhaven, wurde heute etwas eher abgedreht und der Waalhaven befahren. Nach wie vor das größte künstlich ausgehobene Hafenbecken der Welt. Dort lag die „United Ideal“, ein Öltanker, allerdings ohne Namensschriftzug, laut AIS wird sie schon als „Delta Atlantiva“ geführt, scheint also eine Umbenennung gewesen zu sein. Auf jeden Fall sind 50 Meter Breite schon beeindruckend.

Nach einer knappen Stunde Fahrt ging es , vorbei an der schönen „Amazone“, ein Segelschiff mit Baujahr 1929! , zurück zum Willlemsplein, dem Heimathafen der Smaragd 1, unserem Rundfahrtsschiff. Angelegt am Kai schaukelte es dann schon recht heftig, wir waren, als überzeugte Landratten, alle froh, als wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten.

Bevor es weiterging an die Maasvlakte 2 und damit ans Meer, wollte wir uns noch ein bisschen Rotterdam und besonders die Markthalle ansehen. Das vor 4 Jahren fertiggestellte Gebäude ist richtig beeindruckend. 11 Stockwerke hoch beherbergt es unzählige Buden und Verkaufsstände. Alles ziemlich hochwertig und alles an einem Platz gebündelt. Über den Ständen schließt sich das Dach und beherbergt Wohnungen. Die Decke selbst erstrahlt als gigantisches Kunstwerk. Ob man dort etwas kauft oder nicht, sehenswert ist das Ganze auf jeden Fall.

Nach einer kurzen Pause in einem Café, vor der Markthalle, ging es dann zurück zum Auto und dann ab an die Maasvlakte. So langsam hatte sich bei uns, nicht zuletzt durch den Besuch der Markthalle, Hunger breit. Da passt es ganz gut, dass der „Balkon von Europa“, die wohl kultigste Frittenbude in Rotterdam, auf hatte. Für mich gab es, natürlich, den legendären Bamihapjie und Fritten…immer wieder lecker.

Es ist schon toll da, leichte Brise von See her, Sonne, Fritten und ab und an ein Schiff, welches langsam vorbei zieht. Es kann einen schlimmer treffen. Bei Schiffen ist es immer faszinierend, zumindest für mich, ein bisschen in die Geschichte einzutauchen. Die „SFL Medway“ zum Beispiel, sie hieß mal „Xinyang79“ und wurde 2011 gebaut. Jetzt gerade, ganz aktuell ist sie vor Den Helder unterwegs in Richtung Finnland.

Wir wollten noch die MSC Maya abwarten und dann langsam wieder in Richtung Heimat aufbrechen. Die MSC Maya, Baujahr 2015, war heute das größte Schiff, welches wir gesehen haben. Knappe 400 Meter lang und mit 84.000 PS hat sie auch ordentlich Power. Braucht sie auch, etwa 20.000 Container passen drauf. Wenn sowas vorbeifährt, das hat schon was.

Nach einem langen, anstrengenden, aber tollen Tag ging es dann wieder auf die Autobahn und zurück nach Hause. Ich hoffe, meinen Beschenkten hat es gefallen, ich fand den Tag super. Belohnt mit einem schönen Sonnenuntergang nahm ich dann die letzten Kilometer unter die Räder…

Ich hoffe, es hat Euch gefallen, schaut Euch Rotterdam mal an, eine wirklich spannende Stadt.

Euer Martin

2 Gedanken zu „Roadtrip in den Urlaub: Tag 7 – Hafen von Rotterdam

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