Roadtrip nach Norden – Tag 1: Hamburg

Hallo Leute,

gestern habe ich es angekündigt, heute Morgen ging es los. Ich hab mir überlegt, ich starte mal mit Hamburg, einer Stadt, die so viele Facetten hat, dass es sich immer wieder lohnt, mal hinzufahren. Als ich auf der Autobahn war, ging auch langsam die Sonne auf.

Es lief gut an, ich hab mich fit gefühlt, die Autobahn war frei und das Hörbuch schien auch recht spannend zu sein. Natürlich hatte ich die Rechnung ohne den Wirt, sprich die Autobahnbrücke bei Duisburg über den Rhein, gemacht. Da war dann erstmal Schluss mit dem zügigen Vorankommen. Eine satte Dreiviertelstunde habe ich da rumgestanden.

Aber, ich hab ja Urlaub, also…Entspannt bleiben und es aussitzen. Auf der A2 habe ich dann nochmal kurz gestanden, dann ging es aber flüssig durch bis in die Hansestadt. So gegen 12 Uhr war ich am Bubendey-Ufer an der Elbe. Traumhaftes Wetter wartete auf mich, allerdings auch ziemlich eisige Temperaturen. Ich war aber dich angezogen, da passte das schon.

Hafen Impressionen

Über Sinn oder Unsinn eines Hochseebinnenhafens kann man sicher diskutieren, vor allem, wenn man weiß, dass es mit dem Jade-Weser-Port einen Hochseehafen quasi in Rufweite gibt, allerdings hat der Hamburger Hafen eben dieses ganz eigene Flair. Wie gesagt, bei meiner Ankunft war es vor allem eines…kalt.

Allerdings wunderbar klar, so dass man, neben dem Blick aufs Wasser, auch immer mal einen Blick in den Himmel werfen konnte. Vom nahen Airbus-Standort Finkenwerder kam dieser Airbus Beluga…

Ohne viele Kommentare habe ich jetzt noch ein paar Hafenimpressionen für Euch, schaut einfach mal, was es so für interessante Motive dort gibt.

Und dann muss man mal die Hamburg Port Authority loben. Durch eine Allgemeinverfügung für Copter ist es möglich, solche Bilder zu machen. Da können sich viele Firmen und Behörden ne dicke Scheibe von abschneiden. Wer die Regeln mal sehen möchte, kann HIER mal feste drücken.

Weiter ging es mit dem Miniaturwunderland. Ich war schon einige Mal dort, habe den neuen Bereich Italien aber noch nicht komplett gesehen. Deshalb habe ich mir von unterwegs ein Ticket gekauft und war echt gespannt, was sich die Crew um Frederik und Gerrit Braun Neues ausgedacht hat.

Miniatur Wunderland Hamburg

Wer noch nie im MiWuLa, dem Miniaturwunderland in Hamburg, war, der hat was verpasst. In einem alten Speicher in der historischen Speicherstadt ist über Jahre eine unglaubliche Modelleisenbahn entstanden. Die Eisenbahnen sind nach und nach ein bisschen in den Hintergrund gerückt, geniale, tolle und witzige Szenen rücken in den Vordergrund und ich glaube, dass man sich dort eine Woche einschließen kann und immer noch nicht alles gesehen hat.

Das einzige Problem dort sind die Wartezeiten, an manchen Tagen ist die Chance an Altersschwäche zu sterben bevor man reinkommt recht hoch, an manchen gelingt es einfacher. Eine gute Idee ist der Onlinekauf der Tickets, damit kommt man an der Schlange vorbei. Feine Sache. Das Ticket hat jetzt 12,50 Euro gekostet, ein, wie ich finde, fairer Preis. Es gab noch einen kleinen Rabatt, weil ich erst um 16.30h vor Ort war.

Die Details sind unglaublich. Es gibt verschiedene Bereiche im Miniaturwunderland, man bereist quasi die ganze Welt ;), na ja, fast. Thomas hat auf seinem Blog dazu eine tolle Übersicht erstellt, schaut doch mal bei ihm vorbei, es lohnt sich. Miniatur Wunderland Hamburg

Am Airport Knuffingen fliegen sie noch, die rotweißen Flieger von Air Berlin.

Details, Details, Details….

Abendessen im L’Ancora

Nach dem Besuch im Wunderland ging es ans Abendessen. Ich bin nicht so oft in Hamburg, versuche dann allerdings immer im L’Ancora zu essen. Ein netter, feiner Italiener im Portugiesenviertel in der Nähe der Landungsbrücken. Ich mag besonders die familiäre Atmosphäre dort, die Kiddies sind oft mit im Restaurant, der Service ist schnell und freundlich und das Essen ausgesprochen lecker. Ich war heute zum dritten Mal dort und habe mich von Pizza über Pasta zu Fleisch durchgetestet ;). Also, wenn ihr mal in Hamburg seid, der Laden ist ein Tipp von mir.

Reeperbahn…du geile Meile

Die Reeperbahn, die Udo da besingt, die ist ja schon ein Stückweit Geschichte, Seile und Taue werden allerdings nun auch nicht mehr geflickt und gewartet. Vom Rotlicht ist die Straße mittlerweile zu einer „normalen“ Ausgehecke geworden. Musicals, Livemusik, Steakhouse…aber ein bisschen was vom alten Glanz ist noch da

Das Dollhouse, das Pink Paradies, die David Wache und natürlich gibt es immer noch ein paar Mädels, die einem für viel Geld das blaue vom Himmel versprechen ;). Ich bin aber ganz brav wieder im Hotel, was kein Kunststück ist, es ist direkt auf der Reeperbahn…es war günstig…und so langsam begreife ich, was die Bewertungen im Netz meinten, als sie sagten: An Schlaf ist nicht zu denken, die Zimmer sind zur Straße raus….stimmt 😉

So, ich hoffe der Einblick hat Euch gefallen, Morgen geht’s weiter…

Euer Martin

 

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