Die 8.000 Kilometer-Herausforderung – Der Dezember 2022 und ein Jahresrückblick

Ihr Lieben,

ich bin kein Freund großer Jahresrückblicke, aber einen kurzen Blick auf meine „Jahr auf dem Rad 2022“ wollte ich dann doch riskieren. Bereits im November habe ich mein selbstgestecktes Ziel der 8.000 Kilometer erreicht, ein bisschen stolz bin ich da schon drauf. Ob ich in diesem Jahr tausend Kilometer mehr anstrebe und auf 9.000 gehe? Ich weiß es noch nicht, erst mal schauen, wie ich in dieses Jahr komme. Ein bisschen laboriere ich noch an Long-Covid herum, ein nerviger Husten will einfach nicht aufhören und die Kondition ist auch noch nicht wieder voll zurück, zudem wirft das Jubiläumsjahr meiner Heimatstadt seine Schatten voraus, da kommt sicher beruflich eine Menge auf mich zu. Schauen wir also mal, ob ich mir wieder ein Ziel setze und ob es dann höher ausfällt als im letzten Jahr.

Das bringt mich zu den Daten aus dem Dezember. Da war ich tatsächlich kaum mit dem Rad unterwegs, irgendwie war, blödes Wortspiel in dem Zusammenhang, die Luft raus. Einige Touren gab es noch, meist tief in der Nacht, wenn ich nicht schlafen konnte, oder kleinere Besorgungen mit dem Rad. So waren es dann auch nur knappe 200 Kilometer.

Was es mit der 8.000 Kilometer Herausforderung auf sich hat, könnt ihr hier nachlesen.

8.000 Kilometer Herausforderung

Dezember 2022

Dezember –  205 Kilometer

Wie gesagt, eher bewegungsfaul 😉 .

Ich habe es auch in diesem Monat wieder geschafft, alle Touren irgendwie miteinander zu verbinden, mein innerer Monk freut sich

Knappe 8.500 Kilometer sind es am Ende geworden. Ich bin ganz zufrieden. Da waren viele tolle Eindrücke und Erlebnisse dabei.

In der Übersicht von „VeloViewer“ wird immer angezeigt, bis wohin die Gesamtstrecke gereicht hätte, wäre man sie am Stück gefahren. War das im letzten Monat noch Santa Fe, ist es jetzt Yangon in Myanmar.

Die Strava-Herausforderungen waren im Dezember natürlich auch wieder mit dabei. Wie an anderer Stelle schon ein paar Mal beschrieben, ich brauche sie nicht um aufs Rad zu steigen, aber ab und an macht es Spaß sie zu erreichen, oder noch den einen oder anderen Kilometer drauf zu legen um einen digitalen Badge zu kriegen. Spleenig, aber so isset halt 😉 .

Ich hab im Netz noch eine weitere Seite entdeckt, die Stava-Statistiken auswertet und visualisiert. Da gibt es jede Menge Spielereien, wer also ein StatistikFan ist, sollte sich „StatsHunters“ mal anschauen. Da kann man sich zum Beispiel anzeigen lassen, wie sich die Monatsfahrleistung auf die Wochentage verteilt….braucht kein Mensch, ist aber witzig 😉 .

Auch dieser Jahresverlauf ist da zu finden. Wenn man will, kann man sich in diesen ganzen Statistiken echt verlieren 😉

Am Ende habe ich für euch nochmal die Websites aufgelistet, die ich regelmäßig nutze.

Wie gesagt, ein Jahr lang habe ich jetzt hier jeden Monat einen kurzen Rückblick geschrieben, ich glaube, das halte ich auf jeden Fall bei. Was ich euch versprechen kann ist, dass ich die vielen fehlenden Touren seit August (!) jetzt auch so langsam mal beginne nachzutragen. Man kommt ja zu nix.

Die Karten der einzelnen Monate kennt ihr ja schon, wenn man mit den Tools ein bisschen rumspielt kann man sich auch Jahreskarten zeigen lassen. Schon faszinierend, wo man so überall herum gedüst ist.

Übrigens sind sehr viele der 8.000 Kilometer auch in Krefeld erradelt worden, auch wenn es Menschen im Internet gibt, die nach wie vor behaupten, man könne in Krefeld kein Fahrrad fahren 😉 .

Auch die Heamaps aus der Umgebung sehen schon spannend aus, genauso wie die Anzahl der „Badges“ die ich „verdient“ habe.

Aber am Ende des Tages ist das zwar alles ganz schön, so richtig wichtig ist es aber nicht. Gesund zu bleiben, hilfsbereit zu sein, zu versuchen die Gesellschaft ein bisschen besser zu machen – das ist wichtig. Ich habe bei meinen Touren so viel wundervolles erlebt, tolle Natur, Momente zum Innehalten und immer wieder habe ich beeindruckende und inspirierende Menschen getroffen. Schauen wir, wie es weiter geht. Ich wünsche mir, für mich ganz persönlich, dass ich gesund bleibe, auch im Jahr 2023 tolle Zeiten mit meinen Freundinnen und Freunden erleben kann, eine gute Zeit mit Kolleginnen und Kollegen habe und etwas bewirken kann. Global wünsche ich mir in erste Linie ein Ende des sinnlosen Krieges in der Ukraine. Aber, das tun wir wohl alle.

Design von Ramona Bietenbeck – Amt für Presse und Kommunikation / Stadt Krefeld

In diesem Sinne, frohes neues Jahr und ich wünschen euch, dass es das beste Jahr Eures Lebens wird 😉 .

Euer Martin

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