Wandern im Angertal

Hi zusammen,

immer noch kein neues Bike und deshalb schon wieder wandern ;). Ich hoffe, ihr könnt dem auch was abgewinnen, mir beginnt es langsam richtig Spaß zu machen. Aber, keine Angst, sobald ein neues Bike am Start ist, wird auch wieder in die Pedale getreten.
Dieses Mal hat es mich ins Angertal bei Ratingen verschlagen. Einige von Euch wissen ja, dass ich, gelegentlich, Eisenbahnen fotografiere. Deshalb war mir das Angertal schon vor meiner Wanderung bekannt, dort verkehrt die Angertalbahn oder auch Kalkbahn. Von einem Kalkwerk in Wülfrath und andersherum fahren dort auf einer eingleisigen Strecke Güterzüge. Dank der Natur gelingen dort interessante Aufnahmen, die sonst so in der näheren Umgebung nicht möglich sind.

Allerdings habe ich mir die Gegend dort nie weiter angeschaut als an den Fotopunkten rund um die Strecke. Ein Fehler wie in vor ein paar Tagen merken sollte.

An einem wunderbaren, klaren Morgen habe ich das Auto abgestellt, die bequemen Schuhe angezogen und bin losgelaufen. Funfact, ich habe nicht einen Zug während meiner Wanderung gesehen ;). Aber dafür viel Natur und es war wirklich herrlich. Los ging es an einem Wanderparkplatz direkt am Angerbach.

Auf einem Hügel gab es sogar ein bisschen Kunst zu sehen. Dort steht ein Tisch, auf dem steht ein Hirsch und in dessen Geweih befindet sich ein Mann. Die Bronzeskulptur soll mit der Realität spielen und Gewohntes durchbrechen, so der Künstler Stephan Balkenhol. Auf jeden Fall ist es eine markante Wegmarke.

Jetzt ging es also am Bach entlang in Richtung Osten, parallel zur Bahnstrecke, auf gut befestigten Wanderwegen weiter. Im Netz hatte ich gelesen, man würde oftmals die nahe Autobahn hören, entweder war wenig los oder ich hatte Glück, bis auf das Plätschern des Wassers und ab und an ein Flieger in Richtung Flughafen Düsseldorf war es still im Angertal.

Durch, recht dichten, Wald führte mich der Weg dann leicht bergan, dann aus dem Wald heraus und zwischen großen Wiesen hindurch, die Abwechslung auf der Strecke gefiel mir bis dato schon ziemlich gut, zumal der Weg nach wie vor sehr trittfest und gut zu gehen war. Durch den Sonnenstand lag bislang allerdings viel Weg im Schatten und es war dann doch recht frisch.

Vorbei an einem Warnschild gegen Zecken, den Viechern, vor denen ich bei Aktivitäten in der Natur irgendwie am meisten Angst habe. Keine Ahnung, die Vorstellung, irgendwas beißt sich an mir fest und ich entdecke das nicht, irgendwie….unprickelnd. Na ja, ich glaube, dieses Mal habe ich es überstanden.

An diesem wirklich schönen Haus führte der Weg mich dann über die Bahnstrecke und langsam ging es in südlicher Richtung weiter.

Dann ging es, für meine Verhältnisse, recht steil bergan. Also, na ja, steil…auf jeden Fall „erklomm“ ich den höchsten Punkt der Wanderung. Von knapp 100 Meter ging es auf knapp 150 Meter, wie gesagt, für die Profis sicher nichts, für mich untrainierte Wurst schon ein Anstieg.

Oben änderte sich dann die Landschaft und ich trat aus dem Wald hinaus auf weite Äcker und Wiesen. Dank des tollen Wetters konnte man richtig weit schauen. Man sieht recht deutlich den Tower des Düsseldorfer Flughafens, der ist immerhin knappe 12 Kilometer Luftlinie entfernt.

Weiter ging es zwischen den Feldern entlang und dann langsam wieder bergab bis hinein nach Homberg. Dort spaziert man ein paar Meter durch das Örtchen und dann geht es auch schon wieder weiter zwischen Felder und an Bauernhöfen vorbei.

Unter der A3 hindurch, jetzt hörte man sie tatsächlich recht laut, führte der Weg dann wieder in bewaldetes Gebiet.

Recht glitschig war das Stückchen Weg hinunter bis zum Hommerichweg, aber schön. Sagte ich schon was zum tollen Wetter ;).

Es hatte was. Langsam schlängelte sich der Weg wieder am Angerbach entlang, wieder vorbei an einem Kunstwerk, dieses Mal ein Pferd des Künstlers Johannes Brus. Passt hier irgendwie richtig gut hin, der Gaul 😉

An einem Campingplatz vorbei und mittlerweile wieder parallel zur Bahnstrecke ging es dann unter der Angerbachbrücke, also wieder der Autobahn A3, hindurch zurück.

Und das war es dann auch schon. Etwas mehr als 9 Kilometer herrlichen Wanderwegs waren das für mich. Kopf freibekommen und sich etwas bewegen. Hat gut getan. Ich habe für Euch natürlich auch wieder ein Relive Clip vorbereitet und hoffe, es hat Euch gefallen. Wenn ihr Fragen zum Weg oder so habt, nur keine falsche Scheu.

Euer Martin

 

 

 

 

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