Der Japanische Garten in Krefeld

Hallo zusammen,

nach den 7 Tagen im Auto war es heute endlich mal wieder Zeit sich aufs Rad zu schwingen. Um sich wieder dran zu gewöhnen wollte ich heute nur so 20 Kilometer radeln und in der Umgebung bleiben. Also ging es ein bisschen durch die Krefelder Innenstadt, hoch zur Hochschule Niederrhein. Außer der stylischen Iglukuppel die dort steht gab es aber nichts zu sehen.

Meine Wetter App hatte fast keinen Wind, aber Regen vorhergesagt. Es kam genau andersherum. Es war stellenweise schon sehr windig, aber die ganze Fahrt über trocken. So rum ist es auf jeden Fall schöner. Von der HS Niederrhein ging es direkt nach Fischeln und wieder in den Stadtpark dort. Da war ich ja neulich schon. Heute bin ich aber von einer anderen Seite aus reingeradelt und dabei an der 5,50 Meter hohen Persil-Uhr vorbeigekommen. Ein echtes Highlight, als die Firma Henkel, von ihr ist die Waschmittelmarke „Persil“, 90 Jahre alt wurde hat sie 9 deutschen Städten eine solche, immerhin 50.000 Mark teure, Uhr geschenkt. Und Krefeld hat eine abbekommen. Wie gesagt, mit offenen Augen durch die Landschaft zu radeln kann so spannend sein.

Durch den Park und einmal durch den Campus Fichtenhain führte mich mein Weg dann in den Japanischen Garten in Krefeld. Der Kleinod ist gar nicht so bekannt bei den Krefeld, was vielleicht gar nicht schlecht ist. Die Firma Okuma hat ihre europäische Konzernzentrale im Krefelder Gewerbepark in Fichtenhain aufgeschlagen und hinter den Hallen des Maschinenherstellers findet man einen, völlig frei zugänglichen, japanischen Garten. Experten aus Japan sind extra eingeflogen worden um ihn anzulegen. Besonders die Kirschblüte soll atemberaubend sein. Soweit war es heute noch nicht, aber um mal ein paar Minuten innezuhalten und die Gedanken schweifen zu lassen hat es gereicht.

Also, unbedingt mal mit auf die To-Do – Liste setzen, wenn ihr das nächste Mal in Krefeld unterwegs seid. Der Garten ist nicht groß, aber wirklich schön angelegt, es gibt einen Teich, einen kleinen Wasserfall, viel Grün und sogar Kois.

Den direkten Kontrast zum dem ruhigen Garten hat man dann, wenn man von dort aus in Richtung Westen die Oberschlesienstraße überquert und in den, noch recht neuen, Gewerbepark fährt. Heute, am Karfreitag, war nicht so viel los, aber unter der Woche brummt es in diesem Logistikzentrum ganz schön. Heute konnte man ganz entspannt zwischen den großen Lagerhallen und Bürogebäuden hindurchradeln.

An Nirosta vorbei ging es dann am Forstwald vorbei so langsam in Richtung Ausgangspunkt zurück. Über die Straße „Im Tackfeld“ über die „Alte Schmiede“ ging es dann bis rauf zum Bahnübergang und dann scharf rechts auf die Forstwaldstraße. Dabei überflog mich einer der beiden täglichen Emirates A380 von Dubai nach Düsseldorf….schon ein ziemlicher Brocken das Teil.

Die Forstwaldstraße immer weiter in Richtung Innenstadt führte mich mein Weg. Und dann hab ich links am Straßenrand wieder unser Plakat für die große Mediotheksparty am 13. April gesehen. Ich kann mir nicht helfen, mir gefällt das richtig gut und es ist toll, das auch außerhalb der Mediothek zu entdecken. Kleiner Werbeblock: Es gibt noch Karten, also nix wie los, liebe Leute 😉

Wenige Meter vom Ende der Tour dann das Einbiegen auf die Dionysiusstraße, die Sonne im Rücken und der Blick auf Kirche, eines DER Krefelder Wahrzeichen. Seit sie ihre Spitze wieder hat, also seit 2014, ist sie auch von weitem zu erkennen. Für mich hieß sie heute, das Ende der Tour naht ;).

Am Ende waren es knappe 19 Kilometer, immerhin ;). Ich hoffe, die Bilder und die Beschreibungen haben Euch gefallen, ich hänge jetzt noch einen Relive Clip an und dann mache ich auf diesen Karfreitag den Deckel drauf. Ich wünsche Euch schöne Ostertage und uns allen noch ein paar Tage gutes Wetter.

Euer Martin

 

2 Gedanken zu „Der Japanische Garten in Krefeld

  1. Hallo Martin, welch ein Zufall: wir waren am Freitag auf einer gemeinsamen Tour vom Förderverein Fischelner Bruch und dem ADFC auch an der Persiluhr und im japanischen Garten. Wir hätten uns also bei dem herrlichen Wetter glatt über den Weg fahren können.
    Schöne Ostergrüße
    Andreas vom ADFC

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